Air Baltic steigert Passagierzahl in 2009 auf 2,8 Millionen

  • Die Fluglinie ist einer der wichtigsten Wachstumstreiber im Baltikum


    Riga/Berlin, 12. Januar 2010 – Die lettische Fluglinie Air Baltic (http://www.airbaltic.com) hat im Jahr 2009 insgesamt 2.757.404 Passagiere befördert. Dies entspricht einer Steigerung von etwa sechs Prozent gegenüber 2008. Trotz eines für die Luftfahrtbranche turbulenten Jahres konnte Air Baltic ihren Service verbessern sowie die operative und finanzielle Leistung steigern – damit war die Airline einer der Wachstumstreiber im Baltikum.


    Mehr Passagiere und gestiegene Auslastung


    Neben den Passagierzahlen hat Air Baltic auch die Auslastung gesteigert: Sie lag 2009 bei 68 Prozent, was einem Zuwachs von 6 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht. Zwischen Januar und Ende Dezember 2009 hat die Fluglinie 45.967 Flüge abgewickelt und damit vier Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2008. Der Flugpünktlichkeits-Indikator (15-Minuten-Toleranz) von Air Baltic für 2009 lag bei 91,3 Prozent. Das bedeutet, dass mehr als 91 von 100 Air-Baltic-Flügen planmäßig bzw. mit einer Verspätung von weniger als 15 Minuten den Flughafen verließen.


    Erfolgreiche Strategie in 2009


    Wie für die Luftfahrtbranche allgemein war 2009 auch für Air Baltic ein schwieriges Jahr: Da das Bruttoinlandprodukt in Lettland um mehr als 18 Prozent fiel, verlor Air Baltic in 2009 einen Großteil der Kunden aus dem Heimatmarkt. Dadurch war die Fluggesellschaft gezwungen, ihre Geschäftstätigkeit deutlich einzuschränken und mehrere Routen beispielsweise ab Vilnius zu schließen. Auch der Verkauf der Anteile an Air Baltic durch die schwedische SAS veranlasste die lettische Airline dazu, ihre Strategie zu überdenken. Dennoch war 2009 für Air Baltic auch erfolgreich: So restrukturierte die Airline ihr Geschäft, indem sie verstärkt auf den Transit-Verkehr setzte. Damit konnte Air Baltic ihre Passagierzahlen am Heimatflughafen in Riga um über 30 Prozent steigern. Ein Erfolg, der prompt registriert wurde: Der Verband der europäischen Regionalfluglinien zeichnete Air Baltic als Airline des Jahres 2009/2010 aus. Darüber hinaus hat Air Baltic erheblich bei Service und Pünktlichkeit zugelegt. Das wissen auch Politiker zu schätzen: Europaweit haben inzwischen fünf Regierungen Air Baltic als Fluglinie für ihre Angestellten gewählt.


    Positives Ergebnis erwartet


    Aufgrund des starken Zuwachses beim Transitverkehr konnte Air Baltic das hohe Niveau der Passagiererträge in 2009 halten. Außerdem steigerte das Angebot an verschiedenen Dienstleistungen und Produkten wie beispielsweise Hotelreservierungen, Versicherungen und Autovermietungen das Ergebnis deutlich. Die Fluggesellschaft wird bereits als „Nokia des Baltikums“ betitelt: Air Baltic ist heute einer der größten Exporteure von Dienstleistungen in Lettland – der Anteil von Air Baltic an den lettischen Exporten ist größer als der von Nokia an den finnischen. Die anhaltend gute Leistung der Airline auch im Dezember lässt das Management ein vorläufiges positives Ergebnis von 14 Millionen Lettischen Lats (LVL) erwarten.


    Neun zusätzliche Strecken in 2010


    Da Air Baltic in 2010 erneut sinkende Passagierzahlen innerhalb des Baltikums erwartet, wird die Fluggesellschaft dieses Jahr mindestens neun neue Routen eröffnen, um so das Transitaufkommen weiter zu steigern. Die neuen Strecken werden sich auf Nischenmärkte wie Skandinavien und die GUS konzentrieren, wo der Wettbewerbsdruck für Air Baltic gering ist. Neue Angebote wie das Online-Reisebüro http://www.airBalticTravel.com sowie das neue Treueprogramm Baltic Miles sollen einen beträchtlichen Beitrag zu den Ergebnissen in 2010 leisten.


    Bertolt Flick: „Neues Terminal in Riga notwendig“


    „2009 war ein herausforderndes Jahr für die Luftfahrtindustrie. Dank unserer erfolgreichen Strategieanpassung blicken wir bei Air Baltic dennoch auf erfolgreiche 12 Monate zurück“, resümiert Bertolt Flick, Präsident und CEO von Air Baltic. „Für 2010 erwarten wir, dass sich die Wirtschaftslage im Baltikum gegenüber 2009 noch mal verschlechtern wird. Mit einer ersten Erholung rechnen wir nicht vor Sommer 2011. Daher werden wir alle Geschäftsbereiche genau nach möglichen Kosteneinsparpotenzialen prüfen, aber auch unsere Transitstrecken ausbauen. Air Baltic wird 2010 die einzige ernstzunehmende Fluglinie im Baltikum sein“, ist Flick optimistisch. „Um die künftige Entwicklung voranzutreiben, wird aber auch ein neues Terminal in Riga benötigt. Die Bauarbeiten müssen so schnell wie möglich beginnen.“


    (C) Air Baltic

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