Fotografie in der Dunkelheit

  • Ein kleines Tutorial.. :) Ergänzungen folgen..


    - Ohne Stativ geht nichts: Wer längere Belichtungszeiten machen möchte, der kommt an einem Stativ nicht vorbei. Bei einem Stativ sollte man die Tragfähigkeit sowie die Höhe beachten. Meist gilt: Je schwerer das Stativ, desto stabiler ist es.


    Falls kein Stativ vorhanden ist, kann man alternativ die Kamera auch auf festen Untergrund positionieren. Für kürzere Belichtungszeiten eignet sich auch ein Bohnenkissen.


    Führende Unternehmen von Stativen:
    Manfrotto, Giotto, Berlebach, Cullmann & Hama.


    - Zur Optimierung der Aufnahme sollte mit kleinen ISO-Zahlen gearbeitet werden. Das heißt: ISO 100 oder ISO 200, höher würde ich nicht gehen. Bei langen Belichtungszeiten gibt es sonst sogenannte "Hot-Spots", diese entstehen durch hohe ISO-Zahlen (sehen aus wie kleine Sterne).


    - Kabelfernauslöser/Funkfernauslöser: Wer noch eine Nummer sicherer gehen möchte, der ist mit einem Fernauslöser gut gewappnet. Dieser verhindert jeglichen Kontakt mit der Kamera und schützt somit vor den Verwackelungen welche beim Auslösen entstehen können.


    - Spiegelvorauslösung. Die Spiegelvorauslösung (kurz SVA) ist eine Funktion welche den Schwingspiegel schon vor dem Auslösen hochklappt. Mit dieser Funktion schützt man sich noch mehr vor Verwackelungen, die Eigenschwingungen welche beim Auslösen des Spiegels normalerweise entstehen werden somit eliminiert. Die SVA ist nicht bei allen Kameras vorhanden, bei einigen Kameras ist sie auch mit dem Selbstauslöser verbunden (Sony z.B.).


    - Lieber im RAW Format fotografieren! - Da der Weißabgleich bei Nachtaufnahmen gerne mal daneben liegt, sollte man im RAW Format fotografieren. Dies erlaubt die nachträgliche Bearbeitung des Weißabgleiches.


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    Die Blende sollte bei der Nachtfotografie ruhig leicht geschlossen sein. Bei Blende 8 werden Bilder meist schärfer und qualitativ besser als bei Offenblende. Je weiter die Blende geschlossen wird, desto mehr verwandeln sich Lichtquellen in eine Art Sternattefakt. Der selbe Effekt wird auch durch einen Starfilter ausgelöst.
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