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    Eurowings holt Erntehelfer ins Land


    • Hilfsinitiative für die deutsche Landwirtschaft angelaufen
    • Eurowings Web-Portal für Landwirte und Erntehelfer steht
    • Erste Sonderflüge nach Rumänien starten in dieser Woche
    • Genehmigung für Einreise von 40.000 Saison-Arbeitskräften erteilt
    • Bauernverband warnt vor Verknappung von Obst und Gemüse


    KÖLN/BONN 05. April 2020 – Die Fluggesellschaft Eurowings will gemeinsam mit deutschen Bauernverbänden zehntausende Erntehelfer nach Deutschland holen. Das Tochterunternehmen der Lufthansa Group bietet auf einer eigens eingerichteten Erntehelfer-Website bereits erste Services an, um dringend benötigte Saison-Arbeitskräfte schnellstmöglich an ihre Einsatzorte zu bringen. Die ersten Eurowings Sonderflüge, zum Beispiel von Düsseldorf nach Bukarest (Rumänien) und zurück, sollen bereits in dieser Woche starten.


    Unter der Adresse ...


    https://www.eurowings.com/erntehelfer


    ... können Landwirte ihren konkreten Bedarf an Sitzplätzen melden sowie den gewünschten Abflugsort ihrer jeweiligen Erntehelfer und den gewünschten Ankunftsort in Deutschland. Eurowings und die Lufthansa Group werden Landwirtschaftsverbänden und Landwirten auf Basis dieses Bedarfs entsprechende Sonderflüge zur Verfügung stellen. Damit soll deutschen Landwirten in einer sehr schwierigen Lage bestmöglich geholfen und Versorgungs-Engpässen bei Obst und Gemüse entgegengewirkt werden.


    Viele Betriebe können derzeit ihr Obst und Gemüse nicht ernten oder säen, weil durch die Einreiseverbote im Zuge der Corona-Krise zehntausende Erntehelfer im Land fehlen. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bundesinnenminister Horst Seehofer haben sich in der Vorwoche darauf verständigt, dass dringend benötigte Erntehelfer unter strengen hygienischen Auflagen per Flugzeug aus dem EU-Ausland einreisen dürfen, da immer mehr Landwirte wegen der anstehenden Ernte in Not geraten. Dafür wurde eine Einreisegenehmigung für 40.000 Saison-Arbeitskräfte erteilt.


    Bauernpräsident Joachim Rukwied warnt bereits vor einer Verknappung von Obst und Gemüse. Landwirte stünden derzeit akut vor der Entscheidung, ob sie Pflanzgut abbestellen sollten. „Die Ernte wartet nicht, auch Aussaaten kann man nicht verschieben“, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. „Um die Verbraucher auch während der Corona-Pandemie mit ausreichend und hochwertigen heimischen Lebensmitteln zu versorgen, sind die Landwirte auf die Mitarbeit ausländischer Saisonarbeitskräfte angewiesen.“


    Die Lufthansa Group kann als Marktführer rasch und flexibel zahlreiche Sonderflüge in die deutsche Fläche anbieten. Eurowings ist die jeweils größte Airline an den Flughäfen Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln/Bonn, während die Lufthansa an ihren beiden Drehkreuzen Frankfurt und München das größte Angebot bereithält. Auch für die Standorte Berlin, Karlsruhe und Nürnberg sind Sonderflüge in Planung, abhängig von den Bedarfen der Landwirte und ihrer jeweiligen Verbände.


    Eurowings Unternehmenskommunikation

    Die deutsche Luftwaffe und der Sanitätsdienst der Bundeswehr haben am Sonntagnachmittag in einem als fliegende Intensivstation eingesetzten Airbus A400M zwei Intensivpatienten von Straßburg in Frankreich nach Stuttgart geflogen. Das Bundeswehrkrankenhaus in Ulm nimmt die Patienten zur Behandlung auf, um das Gesundheitssystem in Frankreich zu entlasten.



    Flughafen Stuttgart GmbH | Peter Menner

    Langen, 24. März 2020

    Die Ausbreitung des Coronavirus sorgt im Luftverkehr für einen Einbruch der Verkehrszahlen. Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH hat zum Schutz der Mitarbeiter und zur Aufrechterhaltung der Flugsicherungsdienste seit Februar eine Reihe von Maßnahmen auf den Weg gebracht. Eine neu vereinbarte Tarifregelung ermöglicht es nun, den Personaleinsatz bedarfsgerecht an die derzeitige Situation anzupassen.



    Der deutsche Luftraum wird so wenig beflogen wie seit vielen Jahren nicht mehr. 2.036 Flüge waren am 23. März 2020 am Himmel über Deutschland unterwegs, das ist ein Verkehrsrückgang von 76 Prozent gegenüber dem Vorjahrestag. Die negative Tendenz hat sich hierbei im Laufe des Monats deutlich verschärft. Wir gehen für die kommenden Tage von einem weiteren Verkehrsrückgang aus. Grund dafür sind Streichungen von Flugverbindungen bis hin zur Stilllegung großer Flottenanteile der Fluggesellschaften in Deutschland und Europa.



    Die DFS als kritische Infrastruktur des Bundes ist verpflichtet, ihre Dienste aufrecht zu erhalten. Fluglotsen müssen in den Towern Start- und Landefreigaben erteilen und in den Kontrollzentralen zur Überwachung des Streckenfluges zur Verfügung stehen, um den verbleibenden Flugverkehr sicher, geordnet und flüssig abzuarbeiten.



    Neben dem Schutz der Beschäftigten sowie der Sicherstellung des Flugsicherungsbetriebs muss die DFS in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten auch die Handlungsspielräume beim Personaleinsatz vergrößern. In der vergangenen Woche hat sich die DFS daher mit ihrem Tarifpartner GdF (Gewerkschaft der Flugsicherung) auf einen „Corona-Tarifvertrag“ geeinigt. Diese enthält unter anderem geeignete Regelungen, um den Personaleinsatz flexibel steuern zu können. So können im Jahr 2020 bis zu 300 Stunden Minderarbeit für jeden tariflichen Mitarbeiter angeordnet werden, die ab 2021 über die nächsten fünf Jahre zur Hälfte wieder nachgearbeitet werden.



    „Mit diesem Abschluss haben die Tarifparteien sowie unsere Betriebsräte bewiesen, dass wir in Zeiten der Krise gemeinsam schnell handeln. Nur so können wir die Auswirkungen dieser schwierigen Situation abmildern“, sagt Professor Klaus-Dieter Scheurle, CEO der DFS. „Der Tarifvertrag gibt der DFS die Möglichkeit, angemessen und zeitnah zu reagieren. Die hierdurch erreichte Flexibilität wäre mit dem Instrument der Kurzarbeit nicht möglich gewesen. Ich bin sehr froh, dass wir die Gespräche so schnell und konstruktiv zu einem erfolgreichen Abschluss führen konnten.“



    Die DFS beschäftigt in ganz Deutschland 5.600 Mitarbeiter, davon rund 3.000 an ihrem Unternehmenssitz in Langen. Der überwiegende Teil der Belegschaft in Administration und Unterstützungsfunktionen arbeitet seit Mitte März überwiegend im Homeoffice – denn Gesundheitsschutz geht vor! Fluglotsen und andere Mitarbeiter, die unmittelbar für die Lenkung des Flugverkehrs im deutschen Luftraum verantwortlich sind, arbeiten weiterhin in den Towern und Kontrollzentralen der DFS, allerdings in stark reduzierter Besetzung.


    Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

    • Mitarbeiter mit medizinischer Ausbildung können sich ab sofort freiwillig zum Dienst in medizinischer Einrichtung melden
    • Unternehmen zahlt Grundgehalt unverändert weiter
    • Lufthansa kommt besonderer sozialer Verantwortung in schwieriger Situation nach


    Die Verbreitung des Coronavirus hat die gesamte Welt in einen bislang ungekannten Ausnahmezustand versetzt. Aktuell kann niemand absehen, welche weiteren Folgen sich daraus ergeben. Sicher ist aber: Zusätzliches medizinisches Personal wird verstärkt gebraucht werden. Lufthansa wird als großes deutsches Unternehmen auch in dieser Ausnahmesituation seiner sozialen Verantwortung gerecht. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die eine medizinische Ausbildung absolviert haben, können sich ab sofort schnell und unbürokratisch auf freiwilliger Basis für den konkreten Einsatz in einer medizinischen Einrichtung freistellen lassen. Lufthansa übernimmt dabei weiterhin das volle Grundgehalt. Weitere Details sind derzeit in Ausarbeitung.

    Auch auf anderer Ebene nimmt der Konzern seine Verantwortung wahr: Um möglichst viele Menschen schnell in ihre Heimat zurückzuholen, führen die Airlines der Lufthansa Group zusätzlich zahlreiche Sonderflüge in alle Welt durch. In enger Absprache mit den Regierungen der Heimatländer und im Auftrag von Touristikunternehmen und Kreuzfahrtreedereien bieten die Airlines der Lufthansa Group in diesen Tagen rund 140 Sonderflüge an. Mehr als 20.000 Passagiere fliegen so mit Lufthansa, Eurowings, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Edelweiss nach Hause. Weitere Sonderflüge werden in den nächsten Tagen folgen. Zusätzlich setzt die Lufthansa Group alles daran, die Frachtströme in Deutschland und Europa nicht abreißen zu lassen. Lufthansa Cargo fliegt weiterhin ihr reguläres Programm, bis auf Streichungen nach Festland-China und hält die gesamte Frachterflotte in der Luft.


    Lufthansa takes its social responsibility seriously: employees with medical training are released from work to help

    • Employees with medical vocational training can now volunteer for service in medical facilities
    • Company continues to pay basic salary unchanged
    • Lufthansa meets special social responsibility in a difficult situation
       

    The spread of the coronavirus has placed the entire world in an unprecedented state of emergency. At present, no one can foresee what further consequences will ensue. What is certain, however, is that additional medical personnel will be needed. As a large German company, Lufthansa is living up to its social responsibility even in this exceptional situation. Employees who have completed medical training can now be released quickly and unbureaucratically on a voluntary basis for specific work in a medical facility. Lufthansa will continue to pay the full basic salary. Further details are currently being worked out.

    The Group also takes its responsibility seriously on another level: in order to bring as many people as possible back home quickly, the Lufthansa Group airlines also operate numerous special flights all over the world. In close consultation with the governments of their home markets and on behalf of tourism companies and cruise lines, Lufthansa Group airlines are currently offering around 140 special flights. More than 20,000 passengers are thus flying home with Lufthansa, Eurowings, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines and Edelweiss. Further special flights will follow in the next few days. In addition, the Lufthansa Group is making every effort to ensure that the flow of cargo in Germany and Europe does not come to a standstill. Lufthansa Cargo continues to fly its regular program, except for cancellations to mainland China, and keeps the entire freighter fleet in the air.


    Media Relations
    Lufthansa Group

    TUI Deutschland setzt Reiseprogramm nach Spanien bis 27. März aus

    • Kostenlose Stornierungen für Anreisen nach Spanien bis 27. März

    • Treue-Bonus von bis zu 100 Euro pro Person bei Buchung einer neuen Reise bis 31. März

    • TUI fly Rückflüge aus den spanischen Urlaubszielen finden weiterhin statt

    Hannover, 15. März 2020. Urlaub in Zeiten des Coronavirus wird immer herausfordernder: Die Anzahl der Länder, die ihre Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger einschränken, ändert sich im Stundentakt. Aufgrund der Ausgangssperre in Spanien setzt TUI ihr Reiseprogramm bis einschließlich Freitag, 27. März 2020 für alle spanischen Reiseziele aus. Urlauber werden aktiv über die aktuelle Lage und Stornierung ihrer Reise informiert.

    Kunden, die sich bis zum 31. März entscheiden, eine neue TUI-Reise zu einem späteren Termin innerhalb der Sommersaison (1.5. bis 31.10.2020) zu buchen, erhalten einen Treue-Bonus von bis zu 100 Euro pro Person. Ansprechpartner dafür ist das jeweilige Reisebüro oder Online-Buchungsportal.

    TUI fly Rückflüge von Spanien nach Deutschland finden weiterhin statt.



    • Kostenlose Stornierungen für Anreisen nach Spanien bis 27. März

    • Treue-Bonus von bis zu 100 Euro pro Person bei Buchung einer neuen Reise bis 31. März

    • TUI fly Rückflüge aus den spanischen Urlaubszielen finden weiterhin statt

    Hannover, 15. März 2020. Urlaub in Zeiten des Coronavirus wird immer herausfordernder: Die Anzahl der Länder, die ihre Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger einschränken, ändert sich im Stundentakt. Aufgrund der Ausgangssperre in Spanien setzt TUI ihr Reiseprogramm bis einschließlich Freitag, 27. März 2020 für alle spanischen Reiseziele aus. Urlauber werden aktiv über die aktuelle Lage und Stornierung ihrer Reise informiert.

    Kunden, die sich bis zum 31. März entscheiden, eine neue TUI-Reise zu einem späteren Termin innerhalb der Sommersaison (1.5. bis 31.10.2020) zu buchen, erhalten einen Treue-Bonus von bis zu 100 Euro pro Person. Ansprechpartner dafür ist das jeweilige Reisebüro oder Online-Buchungsportal.

    TUI fly Rückflüge von Spanien nach Deutschland finden weiterhin statt.


    Unternehmenskommunikation TUI Deutschland


    Durch den Ausbruch des neuartigen Coronavirus in China sowie Asien und die damit verbundenen Störungen im Reiseverkehr werden an Air Charter Service (ACS), der führende Anbieter von Charterflügen, zahlreiche Charteranfragen herangetragen.

    Justin Lancaster, Commercial Director bei ACS, sagte dazu: „Seit erstmals über den Ausbruch des Virus berichtet wurde, organisieren unsere Niederlassungen weltweit lokale Charterflüge, um den Verkehrsbeeinträchtigungen und Kapazitätsengpässen in diesen Regionen entgegenzuwirken. Die Bandbreite reicht von kleinen Privatjets mit vier Passagieren über größere Maschinen für mehr als hundert Gäste bis hin zu Frachttransporten mit 100 Tonnen Atemschutzmasken.

    Um nicht mit einer Vielzahl anderer Passagiere gemeinsam einen Linienflug nutzen zu müssen, flogen einige Kunden mit ihren Familien in Privatjets. Dadurch versuchten sie eine Ansteckung zu vermeiden. Einige Organisationen und Regierungen hingegen evakuierten Betroffene in Großraumflugzeugen wie dem Airbus A380.

    ACS organisierte auch Hilfstransporte in die Region, die Schutzanzüge, medizinische Handschuhe und Millionen von Atemmasken beinhalteten.

    Wir meisterten einige Herausforderungen bei der Organisation der Charterflüge, wie Genehmigungen einzuholen und die Mitarbeiter aus zwei der drei betroffenen regionalen Niederlassungen von zuhause aus arbeiten zu lassen, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Außerdem kümmerte sich ACS um Passagiere, die nach einer Crew verlangten, die seit Anfang Januar nicht mehr in China war und um Kunden, die ihre Fracht nicht in Flugzeuge verladen lassen wollten, die sich vor Kurzem in der betroffenen Region aufhielten. Die Niederlassungen in den USA, Europa und dem Nahen Osten waren ebenfalls bei der Organisation der Buchungen beteiligt.

    Vermutlich ist unsere größte Herausforderung sicherzustellen, dass alle behördlichen und medizinischen Vorgaben eingehalten werden, um eine Ausbreitung des Virus zu vermeiden. Seit Anfang Februar mussten wir einige Flüge absagen, da sich die Regularien in bestimmten Ländern geändert haben. „

    www.aircharterservice.com/china-situation-update | www.aircharterservice.de


    Air Charter Service (ACS) ist ein globales Unternehmen mit 28 Niederlassungen weltweit und bietet Privatjet-, Verkehrsflugzeug- und Frachtflugzeugcharter sowie Kurierlösungen an Bord an. ACS schließt jährlich nahezu 15.000 Verträge mit einem Umsatz von rund 700 Millionen Dollar ab

    PRESSEMITTEILUNG - Berlin, 10. Februar 2020

    BDL legt Jahresbilanz der deutschen Luftverkehrswirtschaft 2019 vor

    Weltweit ist die Nachfrage nach Luftverkehr im Jahr 2019 weiter gewachsen. Mit 4,2 Prozent im globalen Passagierverkehr hat sich das Wachstum gegenüber dem Vorjahr aber leicht abgeschwächt. Im Frachtverkehr hat sich die weltweite Nachfrage mit einem Rückgang um 3,3 Prozent sogar reduziert. Die Verkehrsleistung der deutschen Fluggesellschaften wuchs um 1,3 Prozent und damit unter dem weltweiten wie auch dem europäischen Schnitt. Ausschlaggebend hierfür war vor allem die Insolvenz von Germania im Januar 2019.

    Die deutschen Flughäfen konnten die Zahl der an- und abfliegenden Passagiere im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent steigern. Dabei hat sich das Wachstum an den deutschen Flughäfen im Jahresverlauf deutlich abgeschwächt: Während die Nachfrage im ersten Halbjahr noch um 4,2 Prozent wuchs, war sie in der zweiten Jahreshälfte mit -0,7 Prozent rückläufig. Dieser Rückgang lässt sich vor allem auf die abnehmende wirtschaftliche Dynamik in Deutschland zurückführen sowie auf den Abbau von Überkapazitäten, die nach der Insolvenz von Air Berlin durch die Fluggesellschaften zunächst überproportional aufgebaut worden waren.

    Zum Jahresbericht 2019 sagt Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL): „Die wirtschaftlichen Entwicklungen sind nicht spurlos am Luftverkehr vorbeigegangen. Dennoch ist die Nachfrage nach Luftverkehr weltweit weiter gewachsen. Daher halten wir es für umso dringlicher, das Fliegen noch stärker in Einklang mit dem Klimaschutz zu bringen.“

    Prof. Scheurle erneuert die Vorschläge der Branche, gemeinsam mit der europäischen Politik Fortschritte bei der Herstellung und Markteinführung von regenerativen Kraftstoffen zu machen, um das CO2-neutrale Fliegen zu ermöglichen: „Der europäische Flickenteppich von nationalen Luftverkehrsteuern muss endlich beendet werden. Die unterschiedlichen Steuern sollten harmonisiert und das Aufkommen daraus für die Förderung von innovativen Technologien wie regenerativen Kraftstoffen verwendet werden.“ Nationale Alleingänge, wie etwa die Erhöhung der deutschen Luftverkehrsteuer zum 1. April dieses Jahres, seien hingegen kontraproduktiv. Diese reduzieren keine CO2-Emissionen, sondern verschieben sie lediglich zu ausländischen Wettbewerbern. So haben die deutschen Fluggesellschaften weiter Marktanteile an den hiesigen Flughäfen verloren: Seit 2012 ist ihr Marktanteil um 12 Prozentpunkte zurückgegangen – von 67 auf 55 Prozent im Jahr 2019.

    Der Blick nach vorn zeigt für 2020 weiter ein weltweites Wachstum der Nachfrage. Der Weltverband der Fluggesellschaften IATA prognostiziert ein Wachstum von 4,1 Prozent für den Passagierverkehr und von 2,0 Prozent für den Frachtverkehr. Für den Verkehr mit Deutschland lassen die Flugpläne im laufenden Jahr indes einen Rückgang des Angebots um 1,8 Prozent erwarten. Die eingetrübte Konjunktur, die andauernden Handelskonflikte, die Unsicherheiten durch den Brexit sowie die Folgen der Coronavirus-Epidemie wirken weiter dämpfend auf die Luftverkehrsnachfrage.

    Trotz dieses Rückgangs liegt das Flugangebot ab deutschen Flughäfen immer noch 9 Prozent über dem Angebot im Jahr 2016, also dem letzten Jahr, in dem die Air Berlin noch voll im Markt war. Die aktuelle Reduktion des Angebots ist also weniger davon getrieben, dass die Menschen nicht mehr fliegen wollen. Es markiert vielmehr das Ende des Prozesses infolge der Air-Berlin-Insolvenz, bei dem deutsche und ausländische Fluggesellschaften die entstandene Kapazitätslücke zunächst aufgefüllt und das Angebot dann schrittweise an die Nachfrage angepasst haben.

    Die Ergebnisse im Einzelnen:

    • Fluggesellschaften: Weltweit ist die Verkehrsleistung der Fluggesellschaften 2019 um 4,2 Prozent gewachsen. Dies bedeutet eine deutliche Abkühlung gegenüber dem Vorjahr mit 6,5 Prozent. Die deutschen Fluggesellschaften konnten ihre Verkehrsleistung mit 1,3 Prozent leicht steigern, blieben aber unter dem Niveau des globalen Wachstums und auch unter dem europäischen Schnitt (4,2 Prozent). Dies ist vor allem eine Folge der Insolvenz von Germania im Januar 2019.

    • Flughäfen: Die deutschen Flughäfen konnten ihr Passagieraufkommen im Jahr 2019 um 1,5 Prozent steigern. Insgesamt begrüßten sie 248 Mio. an- und abreisende Fluggäste. Dabei hat sich das Wachstum im Jahresverlauf deutlich abgeschwächt: Im ersten Halbjahr 2019 betrug das Wachstum noch 4,2 Prozent, im zweiten Halbjahr war die Nachfrage mit -0,7 Prozent dann rückläufig.

    • Flugbewegungen: 2019 gab es 3,3 Millionen kontrollierte Flüge im deutschen Luftraum, das sind 0,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit ist nach fünf Jahren mit steigenden Wachstumsraten im deutschen Luftraum erstmals ein Verkehrsrückgang zu beobachten. Die Entwicklung der Flugbewegungen spiegelt den Trend für das Jahr 2019 wider. Wuchsen die Bewegungen im ersten Halbjahr noch um 1,3 Prozent, gingen sie im zweiten Halbjahr um 1,9 Prozent zurück. Der deutsche Luftraum blieb mit 3,3 Millionen kontrollierten Flügen der am stärksten frequentierte in Europa.

    • Marktanteile: Kamen die deutschen Fluggesellschaften im Jahr 2012 noch auf einen Marktanteil von 67 Prozent an den deutschen Flughäfen, sank dieser bis 2019 auf 55 Prozent. Das heißt, seit 2012 ging fast das gesamte Wachstum an ausländische Fluggesellschaften. Die Entwicklung im letzten Jahr war auch durch die Insolvenz der Germania geprägt. Hierdurch verloren die deutschen Fluggesellschaften Marktanteile in Höhe von 1,5 Prozent.

    • Pünktlichkeit: Gegenüber 2018 hat sich die Pünktlichkeit im europäischen wie auch deutschen Luftverkehr seit Februar kontinuierlich verbessert. Dabei konnte die Pünktlichkeit an den deutschen Flughäfen stärker gesteigert werden als an anderen großen europäischen Flughafenstandorten. Die Maßnahmen, die die Branche im Oktober 2018 mit der Politik vereinbart und umgesetzt hat, haben 2019 Wirkung gezeigt: Die Fluggesellschaften haben dazu die Zahl ihrer Reserveflugzeuge in Summe mehr als verdoppelt, ihre Flugpläne überarbeitet und am Boden und in der Luft zusätzliche Pünktlichkeitspuffer eingebaut. Die Flughäfen haben über 3.000 Beschäftigte außer Plan eingestellt, um Personalengpässe auszugleichen und darüber hinaus zusätzliche Flächen für die staatlich organisierten Passagier- und Gepäckkontrollen zur Verfügung gestellt. Die Flugsicherung hat Ausbildungskapazitäten erhöht, mit den Mitarbeitern Vereinbarungen für Mehrarbeit getroffen und Flüge auf einigen Strecken auf niedrigere Flughöhen abgesenkt, um den oberen Luftraum zu entlasten. Da die Nachfrage nach Luftverkehr weiter zunimmt, bedarf es weiterer Fortschritte bei der Beseitigung von strukturellen Engpässen, insbesondere bei der Verbesserung des Luftraummanagements in Europa und bei den Sicherheitskontrollen speziell an den deutschen Flughäfen.

    • Ticketpreise: Die Ticketpreise für Flugziele innerhalb Europas sind gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Innerhalb Deutschlands sind die Ticketpreise im letzten Jahr nicht gestiegen, allerdings ist das Flugzeug aktuell bereits deutlich teurer als etwa der Bahnverkehr. Eine Analyse der Ticketpreise im Bahn- und Luftverkehr für die wichtigsten Städteverbindungen, auf denen sowohl das Flugzeug als auch die Bahn verkehren, kommt zu dem Ergebnis, dass die Nutzung der Bahn in 83 Prozent der untersuchten Reisefälle billiger war als der Flug.

    • Luftfracht: Der weltweite Luftfrachtverkehr nahm im Jahr 2019 um 3,3 Prozent ab. Dabei ist die Nachfrage für die europäischen Frachtfluggesellschaften mit 1,8 Prozent nicht so stark eingebrochen wie die Nachfrage weltweit. Die deutschen Flughäfen verzeichnen einen Rückgang der Frachtmenge von 3,2 Prozent. Wesentliche Treiber für den Rückgang waren ein insgesamt eher rückläufiger Welthandel, Handelskonflikte sowie Sicherheits- und Handelsrisiken. Frankfurt blieb auf einer Höhe mit Paris 2019 der größte Frachtflughafen Europas, auch Leipzig/Halle und Köln/Bonn sind unter den großen Frachtflughäfen Europas.

    • Ausblick: Die IATA erwartet für den globalen Passagierluftverkehr mit 4,1 Prozent ein leicht geringeres Wachstum als im Jahr 2019, für den globalen Passagierfrachtverkehr ein Wachstum der Nachfrage in Höhe von 2,0 Prozent. Die Analyse des veröffentlichten Flugangebotes lässt erwarten, dass der Luftverkehr mit Deutschland im Jahr 2020 gemessen in Sitzen um 1,8 Prozent zurückgehen wird. Allerdings liegt das Flugangebot damit immer noch 9 Prozent über dem Angebot im Jahr 2016, also dem letzten Jahr, in dem die Air Berlin noch voll im Markt war.

    Zweimal im Jahr legt der BDL Kennzahlen zur Lage der deutschen Luftverkehrswirtschaft vor und ordnet diese anhand von internationalen Vergleichszahlen ein. Für den Jahresbericht zieht der BDL unterschiedliche aktuelle Quellen heran: die konsolidierten Zahlen der BDL-Mitgliedsunternehmen, weltweite Vergleichszahlen der internationalen Verbände IATA und ACI sowie Daten des Statistischen Bundesamtes und der europäischen Flugsicherungsorganisation Eurocontrol.

    Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)

    BMVI-gefördertes Forschungsprojekt Medifly hat Testflüge über Hamburg durchgeführt


    Das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) geförderte Forschungsprojekt Medifly hat heute in Hamburg erfolgreich den Einsatz unbemannter Luftfahrzeuge für den akuten Transport medizinischer Proben demonstriert. Dazu wurden insgesamt sechs Drohnenflüge zwischen dem Bundeswehrkrankenhaus in Wandsbek-Gartenstadt und dem circa fünf Kilometer Luftlinie entfernten Marienkrankenhaus in Hohenfelde absolviert. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen die Basis für einen mehrmonatigen

    Erprobungsbetrieb schaffen.

    Ziel von Medifly ist es, herauszufinden, ob der akute Transport medizinischer Gewebeproben mittels einer Drohne zuverlässig und sicher erfolgen kann. Solche Gewebeproben - sogenannte Schnellschnitte - werden oft im Rahmen medizinischer Eingriffe entnommen und müssen noch während der Operation durch einen Pathologen untersucht werden. Nur so kann festgestellt werden, ob sämtliches krankhaftes Gewebe während des Eingriffs entfernt wurde.

    Dafür werden in der Regel mehrere Proben an unterschiedlichen Stellen entnommen, einzeln verpackt und zur Befundung in die Pathologie gebracht.

    Tatsächlich verfügen die meisten Krankenhäuser jedoch nicht mehr über eigene Pathologien, weshalb die Gewebeproben bislang mit einem Rettungswagen zur Pathologie eines anderen Krankenhauses transportiert werden müssen. Für die Dauer dieses Transports und der

    Befundung wird die Operation unterbrochen und erst wieder fortgesetzt, wenn das Ergebnis vorliegt. Die damit verbundenen Narkosezeiten könnten durch den Einsatz von Drohnen für den Gewebetransport deutlich verringert werden, da das Zielkrankenhaus auf dem Luftweg direkt und unabhängig von der Verkehrssituation am Boden angesteuert werden kann. Gerade Krankenhäuser außerhalb von urbanen Zentren geben die Proben sogar erst nach der Operation zur Pathologie, was - je nach Befund ¬- das Risiko einer weiteren

    Operation birgt. Drohnen könnten daher potenziell weitere Krankenhäuser an die Befundung von Schnellschnitten anbinden.

    Da die Drohnenflüge über städtischem Gebiet und zudem innerhalb der Kontrollzone des Hamburger Flughafens stattfanden, mussten für die Erprobung jedoch zunächst umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden. So musste vor allem nachgewiesen werden, dass die automatisierten Flüge in dieser komplexen Umgebung sowie über bewohntem Gebiet und viel genutzten Verkehrswegen jederzeit sicher und zuverlässig durchgeführt werden können. In der Folge ging für alle Beteiligten von Medifly eine mehrmonatige Planungs- und Abstimmungsphase mit den zuständigen Behörden voraus. Vor allem mit der Landesluftfahrtbehörde und der Flugverkehrskontrollstelle (DFS) am Hamburger Flughafen stand das Projektteam im permanenten und sehr konstruktiven Austausch.

    Für das Projekt Medifly haben sich das ZAL Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung, FlyNex, die GLVI Gesellschaft für Luftverkehrsinformatik und die Lufthansa Technik AG zusammengeschlossen. Als assoziierte Partner sind darüber hinaus die Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation sowie die beiden angeflogenen Krankenhäuser beteiligt. Auf Basis der vielversprechenden Erkenntnisse aus den heutigen Testflügen sollen demnächst in einem mehrmonatigen Erprobungsbetrieb weitere Faktoren für einen wirtschaftlichen Einsatz der Technologie untersucht werden.

    "Unbemannte Fluggeräte haben auf Grund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten stark an Bedeutung gewonnen - sowohl für den gewerblichen wie auch für den privaten Bereich. Für die deutsche Wirtschaft bietet die Technologie der unbemannten Luftfahrtsysteme

    viele Potentiale und Wachstumschancen", sagte Michael Westhagemann, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg. "Bei diesem Projekt ist der konkrete Nutzen für Anwender und Allgemeinheit klar zu erkennen. Denn übergeordnetes Ziel des Projektes ist es, durch den Einsatz unbemannter, automatisierter Luftfahrzeuge einen Beitrag zur Verbesserung der Patientenversorgung zu leisten."

    "Mit der heutigen erfolgreichen Durchführung der Testflüge haben wir einen großen Schritt für die zukünftige Nutzung von Drohnensystemen getan - und das mitten in der Stadt", sagte Boris Wechsler, Projektleiter für Medifly bei der ZAL GmbH. "Wir wissen, was dazu

    nötig ist und wo man in Zukunft ansetzen muss. Und wir können jetzt schon sagen: Weitere Drohnenprojekte werden folgen."

    "Medifly ist kein klassisches Luftfahrtthema", sagte Christian Caballero, Chief Operating Officer bei der FlyNex GmbH. "Die Masse an Einflussfaktoren für eine erfolgreiche Flugplanung ergibt sich aus der Bodenstruktur. Hierzu können wir mit unseren Lösungen auch in

    diesem Projekt die Weichen für automatisierte Flüge außerhalb der Sichtweite stellen und zeigen, wie medizinische Drohnen die Gesundheitsversorgung unterstützen können."

    "Um einen zukunftsfähigen Lufttransportdienst aufzubauen, ist es wichtig anzuerkennen, dass wir im Luftraum nicht allein sind", sagte Sabrina John, Projektleiterin bei der GLVI. "In einer Metropole wie Hamburg ist immer mit Polizei- und Rettungshubschraubern zu rechnen.

    Wir freuen uns, dass wir unsere langjährige Projekterfahrung im Bereich Flugsicherung und Luftverkehrsmanagement beisteuern und alle Beteiligten an einen Tisch bringen konnten."

    "Um einen stabilen und vor allem sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten, bedarf es eines ausgeklügelten Betriebskonzepts", sagte Olaf Ronsdorf, Projektleiter bei Lufthansa Technik. "Dafür konnten wir im Rahmen von Medifly unsere vielfältige Erfahrung aus der bemannten Luftfahrt einbringen. Wir freuen uns, so auch neue Möglichkeiten für zukünftige unbemannte Lufttransportlösungen zu erschließen."

    "Ein Gewebetransport mittels einer Drohne eröffnet uns viele neue Möglichkeiten", sagte Dr. Tariq Nazar, klinisch tätiger Hals-Nasen-Ohrenarzt am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg. "Bisher müssen derartige Proben mit einem Blaulichtfahrzeug transportiert werden,

    was bei den Hamburger Verkehrsverhältnissen mit unnötigen Verzögerungen verbunden sein kann. Da wir mitunter während einer laufenden Operation auf das Ergebnis der Gewebeuntersuchung angewiesen sind, freuen wir uns über die Chance, die Narkosezeiten

    für die Patienten möglichst gering zu halten."

    "Wir freuen uns sehr, Partner in diesem zukunftsweisenden Projekt zu sein", sagte Ursula Störrle-Weiß, Geschäftsführerin des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) am Marienkrankenhaus und verantwortlich für das Institut für Pathologie. "Der Vorteil von Gewebetransporten per Drohne ist immens. Vor allem bei sogenannten Schnellschnitten, die zum Beispiel bei der Entfernung eines Tumors entnommen werden, müssen die Gewebeproben noch während der OP in einer spezialisierten Pathologie untersucht werden. Je schneller die Probe bei uns ist, desto schneller erfolgt der Befund. Schon rund 20 Minuten nach dem Eintreffen steht das Ergebnis der Untersuchung fest - etwa darüber, ob die Gewebeveränderung gut- oder bösartig ist oder ob die Lymphknoten von einem Tumor befallen sind. Sowohl für die Operateure als auch für die Patienten ist die präzise und sichere Diagnostik innerhalb kürzester Zeit natürlich eine absolute Win-Win-Situation."

    Hamburg ist 2018 als eine der ersten Städte in der Urban Air Mobility (UAM) Initiative der von der EU-Kommission unterstützten Europäischen Innovationspartnerschaft für Smart Cities (EIP-SCC) begrüßt worden.

    Hamburg ist damit offizielle Modellregion für die Erschließung ziviler Nutzungsmöglichkeiten von Drohnen- und anderen urbanen Luftverkehrstechnologien.

    Weitere Informationen zum Projekt Medifly finden sich im Internet unter https://medifly.hamburg/

    Medifly-Drohne im Flug

    Bildquelle: Lufthansa Technik AG / Fotografin: Sonja Brüggemann


    Lufthansa Technik AG

    Auf dieser neuen und doch altbekannten Veranstaltung erwarten Sie Neuigkeiten aus der Flugsimulator-Szene und ein interessantes Vortragsprogramm. Kommen Sie vorbei und testen Sie an zahlreichen Messeständen die neusten Soft- und Hardware-Entwicklungen und tauschen Sie sich mit anderen Flugsimulations-Enthusiasten und Experten aus.

    Die Online-Tickets sind ab sofort vergünstigt im Aerosoft Online Shop erhältlich:

    Das bekannte Captain's Dinner wird am 29.02. um 19:00 Uhr im Atlantic Hotel Bremen stattfinden. Wir bitten Sie um vorherige Anmeldung! Bitte füllen Sie das offizielle Anmeldeformular aus und senden Sie es an marketing@aerosoft.de.

    Weitere Informationen zu der Nordic FS Conference 2020 in Bremen finden Sie auf der offiziellen Homepage. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

    Zwei neue Routen verbinden die Kanaren zweimal wöchentlich mit Santander und Vitoria-Gasteiz

    Frankfurt / Las Palmas de Gran Canaria, 24. Januar 2020 * * * Die spanische Fluggesellschaft Binter Canarias verbindet ab Frühjahr 2020 die Kanarischen Inseln mit den nordspanischen Städten Vitoria-Gasteiz und Santander. Ab dem 30. März wird Santander (SDR) montags ab Teneriffa Nord (TFN) und donnerstags ab Gran Canaria angeflogen, Vitoria-Gasteiz (VIT) ab dem 1. April jeweils mittwochs ab Teneriffa Nord (TFN) und freitags ab Gran Canaria (LPA). Für Binter-Reisende gestaltet sich der Flug besonders komfortabel: Auf den Strecken kommt die neue Embraer E195-E2 zum Einsatz. Mit den Maschinen dieses Typs besitzt Binter Canarias als erste europäische Fluglinie die größte Variante des neuen Embraer-Jets. Sie zählen zu den leisesten, effizientesten und umweltfreundlichsten Flugzeugen der Welt.

    Die mit den neuen Verbindungen setzt der kanarische Carrier seinen kontinuierlichen Ausbau des Streckennetzes fort und wird der erhöhten Nachfrage an Flügen zu den Kanaren gerecht. Außerdem sind Vitoria-Gasteiz als Hauptstadt des Baskenlandes und der Badeort Santander im Norden Spanien selbst aufblühende Ziele, die dank ihres kulturellen Erbes eine Reise lohnen.

    Vitoria-Gasteiz gilt als sehenswerte Hauptstadt des Baskenlandes mit einer prächtigen historischen Altstadt. Auch die Metropolregion Bilbao samt weltberühmtem Guggenheim-Museum ist nur rund 60 Kilometer entfernt. Santander, der Regierungssitz Kantabriens, besitzt die wunderschöne Strandpromenade El Sardinero und einen Altstadtkern mit einer Reihe von herrschaftlichen Häusern inmitten der Kulisse aus Bergen und Meer.

    Weitere Informationen finden sich auf www.bintercanarias.com.

    Über Binter Canarias

    Mit Binter Canarias steht einem ausgiebigen Island Hopping zwischen den Kanarischen Inseln nichts mehr im Wege: sei es zu den Dünen von Maspalomas, dem Pico del Teide auf Teneriffa oder zum längsten Lavatunnel der Welt, dem Cueva de los Verdes auf Lanzarote.

    Die kanarische Fluggesellschaft bietet einen ganzjährigen Flugplan von insgesamt 180 täglichen Flügen zwischen den acht Kanarischen Inseln El Hierro, Fuerteventura, Gran Canaria, La Gomera, La Graciosa, Lanzarote, La Palma sowie Teneriffa an. Darüber hinaus ermöglicht Binter seit 2014 internationale Verbindungen nach Portugal (Lissabon, Madeira, Porto Santo), Marokko (Agadir, Casablanca, Marrakesch, El Aaiún) und zu weiteren Zielen in Afrika (Banjul, Kapverden, Ponta Delgada, Dakar). Im Jahr 2016 wurde der Flugbetrieb auf den Kapverden aufgenommen; seitdem sind alle Inseln des Archipels miteinander verbunden. Derzeit verkehrt Binter zwischen den Inseln Santiago, São Vicente, Sal, São Nicolau, Fogo, Boavista und Maio.

    Die Fluggesellschaft Binter Canarias wurde 1989 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Telde auf Gran Canaria. Heute befördert Binter 3,4 Millionen Gäste im Jahr und verfügt mit 24 Flugzeugen über die größte, modernste und umweltfreundlichste Flotte auf den Kanarischen Inseln. Zur aktuellen Flotte zählen Flugzeuge des Typs ATR 72, neue Maschinen des Typs Bombardier CRJ 1000 sowie die hochmoderne Embraer E195-E2.

    Über TAL Aviation (www.talaviation.com)

    TAL Aviation ist ein international operierendes Unternehmen mit rund 35 Niederlassungen in mehr als 50 Ländern in Europa, Asien, dem pazifischen Raum und Lateinamerika. Das Kerngeschäft von TAL Aviation sind die Vertretung und der Verkauf für rund 30 internationale Fluggesellschaften, sowohl im Passagier- als auch im Frachtbereich. Außerdem ist TAL Aviation mit der Repräsentanz von internationalen Unternehmen der Touristikbranche in den Bereichen Hotel, Kreuzfahrt und Mietwagen betraut, die über ein weltweites Netzwerk vertrieben werden. Für eine starke Präsenz in neuen Märkten entwickelt der Spezialist für Destinationsmarketing und -PR maßgeschneiderte Marketing-Strategien und PR-Kampagnen auf globaler, nationaler und regionaler Ebene und übernimmt von Planung und Kauf über Grafikdesign bis zur Produktion die gesamte Media-Koordination.

    Langen, 24.Januar 2020


    Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH hat neue Anflugverfahren für den internationalen Verkehrsflughafen Leipzig/Halle erarbeitet, die zum 30. Januar 2020 eingeführt werden. Dies ist notwendig, um auch in Zukunft das Verkehrswachstum am zweitgrößten Cargo-Flughafen Deutschlands bewältigen zu können.

    Der Verkehr am Flughafen Leipzig/Halle ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. 2019 wurden mehr als 75.000 Starts und Landungen gezählt, fast 30 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Hauptgrund dafür ist der Frachtverkehr: Das Logistikunternehmen DHL hat am Flughafen Leipzig/Halle sein Frachtdrehkreuz für Europa aufgebaut, andere Cargo-Airlines sind ebenfalls in Leipzig aktiv. Für die nächsten Jahre plant DHL weiteres Kapazitätswachstum: Die Zahl von derzeit rund 65 Starts und Landungen in der Nacht soll weiter erhöht werden

    Dieser Anstieg lässt sich mit dem bislang in Leipzig genutzten Anflugverfahren Point Merge nicht bewältigen: Bei Point Merge ist das Kapazitätslimit bereits heute erreicht. Deshalb hat die DFS neue Anflugverfahren für den Flughafen Leipzig/Halle erarbeitet, die zum 30. Januar eingeführt werden. Im Unterschied zu Point Merge machen es diese Verfahren möglich, bei hohem Verkehrsaufkommen die beiden parallel verlaufenden Pisten grundsätzlich unabhängig voneinander zu nutzen. Damit schafft die DFS, entsprechend ihrem gesetzlichen Auftrag, die Voraussetzungen für das weitere Verkehrswachstum, das am Flughafen Leipzig/Halle erwartet wird.

    Die Nutzung beider Pisten ist vor allem in den besonders verkehrsreichen Nachtstunden notwendig. Mit der Einführung des Parallelbahnbetriebs für Anflüge kommt die DFS auch den Empfehlungen für eine gleichmäßigere Nutzung der beiden Pisten nach.

    Die neuen Anflugverfahren für beide Betriebsrichtungen sind so konzipiert, dass die Belastung der Anwohner durch Fluglärm so weit wie möglich minimiert wird. Mit den Verfahren folgt die DFS einem Vorschlag der Fluglärmkommission. Auf Wunsch dieses Gremiums hatte die DFS die favorisierte Variante noch einmal modifiziert und Teile der Abflugstrecke in südlicher Richtung über die dort verlaufende Autobahn A 38 verschoben.

    Die von der DFS geplanten Anflugverfahren für den Flughafen Leipzig/Halle werden zum 30. Januar 2020 vom Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) erlassen und im Bundesanzeiger veröffentlicht. Nähere Informationen zur Festlegung von Flugverfahren finden Sie hier.

    DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

    Langen, 20. Januar 2020

    Leichter Rückgang bei den Flugverkehrszahlen 2019

    Im Jahr 2019 waren 3,334 Mio kontrollierte Flüge im deutschen Luftraum unterwegs, das sind 0,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit ist nach fünf Jahren mit steigenden Wachstumsraten im deutschen Luftraum erstmals ein Verkehrsrückgang zu beobachten.

    In den Jahren 2014 bis 2018 waren die Flugverkehrszahlen im deutschen Luftraum beständig gestiegen (2014: + 0,9 Prozent; 2015: + 1,6 Prozent; 2016: + 2,6 Prozent; 2017: + 3,3 Prozent, 2018 + 4,2 Prozent). Nachdem schon in 2015 die Drei-Millionen-Marke durchbrochen worden war, rechneten Experten für Verkehrsprognosen bei DFS und EUROCONTROL mit einem baldigen Anstieg auf 3,5 Millionen Flüge im deutschen Luftraum. Diese Erwartung hat sich im Jahr 2019 nicht bestätigt. Nachdem die Verkehrszahlen von Januar bis Mai über den Werten der jeweiligen Vorjahresmonate gelegen hatten, zeigte sich in der zweiten Jahreshälfte eine rückläufige Tendenz. Unter dem Strich wurden 3,334 Mio. Flüge im deutschen Luftraum gezählt (2018: 3,346 Mio.).

    Die Entwicklung der einzelnen Verkehrssegmente verlief dabei unterschiedlich: Der leichte Rückgang um 0,1 Prozent bei den Starts und Landungen insgesamt (2,294 Millionen) verteilt sich ungleich auf internationale Verkehrsflughäfen (2,132 Millionen, -0,1 Prozent) und Regionalflughäfen. Hier zeigte sich mit 162.558 Starts und Landungen ein Minus von -3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2018. Die Zahl der Überflüge, also der Flüge, die in Deutschland weder starten noch landen, reduzierte sich im vergangenen Jahr um 0,5 Prozent. Waren es in 2018 noch 1,297 Millionen, so durchquerten in 2019 insgesamt 1,290 Flüge den deutschen Luftraum.

    Verkehrsreichster Tag des Jahres 2019 war der 4. Juli mit insgesamt 11.012 Flügen. Er blieb damit knapp unter dem Rekordtag des Vorjahres (11.024 Flüge am 7. September 2018).

    Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit rund 5.600 Mitarbeitern (Stand 31.12.2019). Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Die rund 2.200 Fluglotsen leiten täglich bis zu 10.000 Flüge durch den deutschen Luftraum, im Jahr mehr als drei Millionen. Deutschland ist damit das verkehrsreichste Land in Europa. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München sowie Tower an den 16 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland. Die Tochtergesellschaft DFS Aviation Services GmbH vermarktet flugsicherungsnahe Produkte und Dienstleistungen und ist für die Flugverkehrskontrolle an neun deutschen Regionalflughäfen sowie an den Flughäfen London-Gatwick und Edinburgh verantwortlich. Seit 2016 arbeitet die DFS an der Integration von Drohnen in den Luftverkehr und hat mit der Deutschen Telekom das Joint Venture Droniq GmbH gegründet. www.dfs.de

    DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

    Ab Juni geht es nach Stuttgart und München

    Im Jahr 2020 nimmt der Flughafen Lübeck den Linienverkehr wieder auf und verbindet gleich zwei süddeutsche Landeshauptstädte mit der Hansestadt. Ab Juni startet täglich - außer samstags - eine Maschine nach Stuttgart und zurück, - nach München wird morgens und abends geflogen. Das Besondere: Der Flughafen Lübeck wird Linienflüge unter der eigenen Marke anbieten. Geflogen wird mit der Lübeck Air, die die Strecken mit einem bewährten und sparsamen Verkehrsflugzeug für den Regionalverkehr, einer ATR 72-500, bedient.

    „Es gibt wenige Flughäfen, die wie wir einen privaten Betreiber haben und dazu noch mit einer eigenen kleinen Airline aufwarten“, so Flughafen Geschäftsführer Prof. Jürgen Friedel. „Als junges Unternehmen mit einem Traditionsflughafen haben wir die Möglichkeit, neue Wege in der Luftfahrt zu gehen, was Komfort und Umwelt angeht. Wir sind unabhängiger von äußeren Faktoren, wie den Entwicklungen im Airline-Markt, und können unseren Fluggästen hier in Lübeck den besten Service aus einer Hand bieten.“

    Das gelingt nicht nur durch die enge Verbundenheit mit dem Flughafen Lübeck, sondern auch durch die wertvolle Zusammenarbeit mit dem dänischen Luftfahrtexperten Air Alsie als Partner, unter dessen operativer Regie die Lübeck Air in die Luft steigt. „Wir blicken auf langjährige Erfahrung im Regionalflugverkehr“, erläutert Dennis Rybasch, CEO von Alsie Express. „Wir selbst verfügen über eigene ATR-Flugzeuge, wodurch wir ein großes Maß an Zuverlässigkeit für die neuen Strecken ab Lübeck gewährleisten können.“

    Die ATR 72-500 ist im Vergleich mit anderen Flugzeugen eher leise und kann auch beim Verbrauch punkten, was aus Umweltgründen ein Kriterium ist. „Auch das fällt bei uns unter den Begriff Qualität“, so Friedel. Dass Qualität zukünftig in Lübeck an erster Stelle steht, soll sich nicht nur auf die kurzen Wege, die gute Anbindung des Flughafens und die Annehmlichkeiten beim Check-in- und im Wartebereich beziehen. „Lübeck Air wartet mit einem Service auf, den viele Fluggäste gar nicht mehr kennen“, erläutert Chefpilot Tobias Oberschäfer. „So ist bei jedem Ticket bereits ein Gepäckstück sowie Handgepäck inklusive*, an Bord erwartet den Passagier zudem viel Beinfreiheit.“ Dafür sorgt der sehr großzügig bemessene Sitzabstand von 89cm, denn die Maschine der Lübeck Air wird mit einer Bestuhlung von nur 60 Plätzen – alles Fenster oder Gang – den Verkehr aufnehmen. Ebenfalls enthalten ist eine kleine Bordmahlzeit, wobei sich der Lübecker Flughafen-Küchenchef stets etwas Köstliches für die Gäste einfallen lässt. Wo möglich verzichtet die Airline dabei auf Plastik und Verpackungen und beweist, dass es auch anders geht. Auch hier soll ein für die Luftfahrt neuer Kurs geflogen werden.

    Im Luftverkehr geht es nicht nur um die Verbindung zu großen Drehkreuzflughäfen, sondern auch um Anbindung und Erreichbarkeit regionaler Wirtschaftszentren. Ein hoher Qualitätsanspruch und Mobilität für den Norden, für Schleswig-Holstein, Mecklenburg und den Wirtschaftsstandort Lübeck sind somit die Ziele, die sich die Geschäftsführung des Flughafens gesetzt hat, um Business-Verbindungen zu beflügeln und den Tourismus in die Ostseeregion zu fördern. Derweil kurbelt die Geschäftsführung unter Eigentümer Prof. Winfried Stöcker die schrittweise Wiederaufnahme des Flugverkehrs an. Es sind umfangreiche Investitionen in die Umsetzung der inzwischen rechtskräftigen Planfeststellung geflossen, aber auch in die Passagieranlagen und die technologische Infrastruktur, damit in diesem Jahr der Linien- und Charterverkehr wieder aufgenommen werden kann.

    „Mit eigenem Bahnhaltepunkt und am Autobahnkreuz der A1 und A20 gelegen, ist die Anbindung des Flughafens ausgezeichnet“, so Flughafen Geschäftsführer Jürgen Friedel. „Tägliche Non-Stop-Verbindungen in den Süden Deutschlands sind ab diesem Sommer eine sinnvolle Ergänzung zu dem Angebot der Reiseveranstalter, die ab April touristische Ziele wie Italien, Kroatien und die englischen Kanalinseln direkt ab Lübeck im Programm haben (s. Flughafen-Luebeck.de à Reisen ab Lübeck)

    Lübeck, 14.01.2020

    Flughafen Lübeck 2020 - Das bestehende Terminal wurde komplett entkernt, modernisiert und um einen Anbau erweitert, in dem ein neuer Wartebereich sowie die Gepäckausgabe untergebracht sind. Bis zur Inbetriebnahme eines geplanten großen Terminal-Neubaus werden Passagierdienstleistungen und Gepäckabfertigung zunächst in modernen und hochwertig ausgestatteten Flugzeughangars stattfinden. Drei Stahlhallen mit Granitböden dienen als Terminalerweiterung und können später an anderer Stelle als großzügige Flugzeug-Hangars ihren Einsatz am Flughafen Lübeck finden. Das alte Terminal wurde neu eingekleidet und soll später neben Shops und Check-In-Gates auch Büros und ein Restaurant mit großer Aussichtsterrasse beherbergen.

    Pressemitteilung | 11. Dezember 2019

    Anlässlich der Vorstellung des Fahrplans für den European Green Deal erklärte Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL): „Wir begrüßen, dass die Europäische Kommission einen Fahrplan für den Klimaschutz vorlegt. Luftverkehr findet in einem intensiven weltweiten Wettbewerb statt. Deswegen brauchen wir beim Klimaschutz statt eines Flickenteppichs von nationalen Alleingängen ein geordnetes internationales Vorgehen. Wir brauchen in der Tat beherzte und entschlossene Entscheidungen der EU zur Förderung des Luftverkehrs bei der Markteinführung von CO2-neutralen Kraftstoffen, denn ohne eine mutige industriepolitische Initiative der EU kommt das nicht voran. Bei der CO2-Bepreisung warnen wir eindringlich vor europäischen Alleingängen. Das schadet wirtschaftlich und ist klimapolitisch kontraproduktiv. Denn solche Alleingänge verschieben den Luftverkehr nur zu Wettbewerbern aus Drittstaaten.“

    Die von der EU-Kommission vorgeschlagene Verschärfung des Emissionshandels, nach der die Fluggesellschaften für Zertifikate mehr als bislang geplant zahlen müssten, ist kontraproduktiv, weil sie in ein funktionierendes marktbasiertes System eingreift und so Rechts- und Planungssicherheit für alle Beteiligten konterkariert. Der marktbasierte Mechanismus des Emissionshandels wirkt und setzt deutliche Anreize, Emissionen zu reduzieren. So hat sich der Zertifikatepreis im Emissionshandel in den letzten zwei Jahren mehr als verfünffacht und steht heute bei rund 25 Euro pro Tonne CO2. Der Anteil der Zertifikate, die käuflich erworben werden müssen, steigt kontinuierlich. Inzwischen müssen unsere Unternehmen bereits den überwiegenden Anteil der Zertifikate kaufen. In Europa ist der Luftverkehr bereits seit 2012 als einziger Verkehrsträger in den Europäischen Emissionshandel einbezogen. Das System stellt sicher, dass die CO2-emittierenden Unternehmen für ihre Emissionen zahlen müssen und gleichzeitig die Emissionen aller in den Emissionshandel einbezogenen Wirtschaftsbereiche bis 2030 um 43 Prozent reduziert werden.

    Statt hier ein funktionierendes System zu verschärfen, sollte die EU das Emissionshandelssystem mit dem globalen Klimaschutzinstrument CORSIA abstimmen. Das völkerrechtlich verbindliche System CORSIA stellt sicher, dass auch der internationale Luftverkehr ab dem kommenden Jahr CO2-neutral wächst. Was noch aussteht ist die Abstimmung der beiden Instrumente, so dass sichergestellt ist, dass es nicht zu einer unzumutbaren Doppelbelastung der europäischen Marktteilnehmer kommt.

    Die deutsche Luftverkehrswirtschaft begrüßt ausdrücklich, dass die Kommission als Teil ihrer Klimaschutzstrategie Maßnahmen zur Förderung von alternativen Kraftstoffen im Verkehrssektor vorsieht. Nur mit synthetischen Kraftstoffen auf Basis von regenerativen Energien lässt sich das Fliegen mittel- bis langfristig CO2-neutral gestalten. Es ist richtig, dass nun auf europäischer Ebene die Weichen dafür gestellt werden, die notwendigen Produktionskapazitäten zu schaffen, also Anlagen zu bauen. Geklärt werden muss aber auch die Frage, wie diese alternativen Kraftstoffe dann in den Markt gebracht werden, obwohl der Preis derzeit noch drei- bis fünfmal höher ist als der von herkömmlichem Kerosin. Neben Fördermaßnahmen sind hier auch Abnahmequoten in der Diskussion. „Eine verbindliche Quote für die Beimischung von regenerativen Kraftstoffen muss international mit den Hauptwettbewerbsländern des europäischen Luftverkehrs abgestimmt sein. Unterbleibt dies, dann hätte eine Quote fatale Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Fluggesellschaften und von Drehkreuzflughäfen in Europa“, so Prof. Scheurle.

    Bei der CO2-Besteuerung warnt der Verband vor allen Vorschlägen für eine nationale oder europäische Kerosinbesteuerung. Das wäre ein klimapolitischer Irrweg, der zu mehr statt zu weniger Emissionen führt. Fluggesellschaften würden, wo immer sie können, in Drittstaaten tanken und den billigeren Kraftstoff in die EU transportieren. Unternehmen wie Turkish Airlines oder Emirates könnten bei ihrem Einflug in die EU Kraftstoff für den Rückweg gleich mitnehmen und würden die Steuer so umgehen können. Neben den negativen Effekten auf die CO2-Bilanz des Fliegens würde eine Kerosinbesteuerung im europäischen Alleingang auch im Wettbewerb zu großen Verwerfungen führen, denn aufgrund der ungleichen Besteuerung könnten die Fluggesellschaften aus Drittstaaten deutlich günstigere Tickets anbieten. Hierzu Prof. Scheurle: „Statt des Irrweges einer europäischen Kerosinsteuer wird andersherum ein Schuh daraus: In der EU sollten einzelne bestehende nationale Luftverkehrsteuern, wie die in Deutschland bestehende, durch eine Entscheidung der EU zur Einführung dieser Steuern in allen EU-Mitgliedstaaten ersetzt werden.“

    Fortschritte bei der Modernisierung der Flugsicherungsdienste könnten die CO2-Emissionen im europäischen Luftraum signifikant reduzieren. Die Umsetzung des Single European Sky ist eine wichtige Klimaschutzmaßnahme für den Luftverkehr, die sofort wirkt. Daher sollte die Weiterentwicklung des europäischen Flugsicherungsraums ein ganz wesentlicher Baustein bei der Klimaschutzstrategie der EU sein.

    Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)

    Sondertarife für Flüge zur FIFA Club-Weltmeisterschaft Qatar 2019™ plus zahlreiche regionale und internationale Musik-Acts bei Qatar Live


    Frankfurt/Doha (04. Dezember 2019) – Im Kalender Qatars ist dieser Dezember einer der bedeutendsten Monate des Jahres, da das Land die 24. Arabische Golfmeisterschaft Qatar 2019 (26. November bis 8. Dezember) sowie die FIFA Club-Weltmeisterschaft Qatar 2019™ (11. bis 21. Dezember) ausrichtet. Qatar Airways hat keine Mühen gescheut, um sicherzustellen, dass tausende Fußballfans vor Ort sind, um ihre Mannschaften anzufeuern und Top-Unterhaltung während ihres Aufenthalts in Doha zu genießen.


    Größere Flugzeuge stellen Zusatzkapazitäten für Fans der Arabischen Golfmeisterschaft bereit, die aus Kuwait und dem Oman anreisen, während Sondercharter aus Monterrey und Rio de Janeiro sicherstellen, dass die Fans den Einzug ihrer Mannschaft bei der FIFA Club-Weltmeisterschaft Qatar 2019™ nicht verpassen.


    Anlässlich der einmonatigen Fußball-Festivitäten erwartet Dohas Besucher und Einwohner in dieser Wintersaison ein wahres Unterhaltungs-Spektakel: Qatar Live, organisiert von Qatar Airways und dem Qatar National Tourism Council (QNTC) sowie vom qatarischen Telekommunikationsanbieter Ooredoo als Platinpartner gesponsert, beginnt diese Woche, um Qatar einen Dezember wie nie zuvor zu bescheren.


    Ab dem 4. Dezember gibt es im Zuge der Qatar Live-Konzerte die besten musikalischen Talente des Nahen Ostens zu sehen, sowohl im Katara als auch im Doha Exhibition and Convention Centre (DECC). Eine Reihe internationaler DJs führt das Daydream Festival am 12. und 20. Dezember im Ritz-Carlton Doha an, gefolgt von den internationalen Stars Katy Perry, Maroon 5 und Maluma (15. bis 19. Dezember).


    Bei einem Mediengespräch in Doha erklärte der Qatar Airways Group Chief Executive und Generalsekretär von QNTC Akbar Al Baker: „Wir freuen uns darauf, in diesem Monat Besucher aus der ganzen Welt in Qatar zu begrüßen, um Weltklasse-Fußball, die besten Musiktalente der Region und vieles mehr zu genießen. Qatar Live ist Teil einer umfassenderen Strategie, wobei bedeutende Sportwettbewerbe, die das Land stolz ist auszurichten, dazu beitragen, den Veranstaltungskalender Qatars zu erweitern.“


    Auf Qatar Live folgt ein spannendes Programm für 2020, darunter Shop Qatar (7. bis 31. Januar), die Doha Jewellery and Watches Exhibition (24. bis 29. Februar), das Qatar International Food Festival (24. März bis 2. April) und die Doha Design Week (18. bis 28. März). Hinzu kommen die ganzjährigen Aktivitäten in Doha wie Outdoor-Abenteuer, kulturelle Attraktionen und kulinarische Genüsse.


    Der Zeitplan sämtlicher Qatar Live-Konzerte sowie mehr über die speziellen Flugtarife und -pakete gibt es unter qatarairways.com/QatarLive zu erfahren.


    Montreal, 29. November 2019 – Am 28. November 2019 feierte airBaltic den 21. Airbus A220-300 am Hauptsitz des Airbus-Werks in Mirabel, Kanada. Das 21. Flugzeug läutet die nächste Phase des Modernisierungsplans der airBaltic-Flotte ein – und das mit neuer Lackierung und größerer Grünfläche, die ab sofort alle kommenden Flugzeuge erhalten werden. Die neue Optik unterstreicht airBaltics Engagement eine nachhaltigere Fluggesellschaft zu werden. Schon jetzt betreibt die lettische Airline eine der umweltfreundlichsten Flotten und wird in naher Zukunft weitere Nachhaltigkeitsinitiativen starten.

    Der 21. Airbus A220-300, registriert als YL-AAU, markiert die erste Lieferung des am 28. Mai 2018 unterzeichneten neuen Auftrags. Dieser Auftrag umfasst den Kauf von 30 Airbus A220-300 mit Optionen für weitere 30 Flugzeuge des gleichen Typs. Noch dieses Jahr plant airBaltic eine Flotte bestehend aus insgesamt 22 Airbus A220-300 Flugzeugen zu betreiben. Bereits Ende 2020 soll die Flotte 26 Flugzeuge umfassen.

    „Wir sind stolz darauf, der Erstbetreiber des Airbus A220-300 zu sein. Die Entscheidung für dieses Flugzeug war zukunftsweisend für airBaltic“, so Martin Gauss, CEO von airBaltic. „Die Flugzeuge der A220-Familie sind nicht nur wesentlich sparsamer und umweltfreundlicher, sondern auch komfortabler für unsere Fluggäste sowie für unser Personal. Das Ziel einer einheitlichen Flotte aus Airbus A220-Flugzeugen bis 2023 ist das Rückgrat des Geschäftsplans Destination 2025. Der 21. Airbus aus dem neuesten Auftrag ist ein weiterer Schritt in Richtung des gesetzten Ziels.“


    Airbus A220-300 markiert Meilensteine

    Was der 21. A220-300 für airBaltic ist, ist für den Hersteller Airbus das 100. gefertigte Flugzeug dieses Typs. Zur Ehrung dieses Meilensteins kamen heute Repräsentanten von Airbus, airBaltic und Partnern am Hauptsitz des Airbus-Werks in Mirabel, Kanada, zusammen. Heute vor genau drei Jahren überquerte der weltweit erste registrierte Airbus A220-300 (damals Bombardier CS300, registriert als YL-CSA) den Nordatlantik nach Riga. Als erste Fluggesellschaft der Welt nahm airBaltic am 14. Dezember 2016 den kommerziellen Betrieb mit dem Airbus A220-300 auf. Auch dieser erste Airbus A220-300 wird eine neue Lackierung erhalten und am 30. November 2019 in Riga eintreffen.

    Seitdem beförderte airBaltic über 4.000.000 Passagiere mit diesem Flugzeugtyp. Somit fliegt jeder zweite Passagier der lettischen Airline mit einem Airbus A220-300. Bis heute absolvierte die Airbus-Flotte mehr als 40.000 Flüge und flog über 100.000 Blockstunden.

    Effizient und umweltfreundlich

    Der Airbus A220-300 hat die Erwartungen des Unternehmens übertroffen: Der Flugzeugtyp bietet eine insgesamt bessere Leistung, Treibstoffeffizienz und zusätzlichen Komfort für Passagiere und Mitarbeiter. Neben breiteren Sitzen, größeren Fenstern und mehr Raum für das Handgepäck in der Kabine ist die Lärmbelastung bis zu viermal geringer. Darüber hinaus ist es das derzeit umweltfreundlichste Verkehrsflugzeug am Markt: Die CO2- und NOx-Emissionen sind bis zu 20 beziehungsweise 50 Prozent reduziert.

    Mit der Vereinheitlichung der Flotte verfolgt airBaltic klare Ziele: die Komplexität minimieren und von der zusätzlichen Effizienz des Airbus A220-300 zu profitieren. Aus diesem Grund verfolgt die Airline das Ziel ab 2023 eine einheitliche Flotte zu betreiben.

    Über airBaltic

    airBaltic (AIR BALTIC CORPORATION), Riga, ist eine Aktiengesellschaft und wurde 1995 gegründet. Haupteigner ist der lettische Staat mit rund 80 Prozent der Anteile. Privatinvestor Lars Thuesen mit seiner Aircraft Leasing 1 SIA ist mit rund 20 Prozent beteiligt. airBaltic verbindet die baltischen Länder mit über 70 Destinationen in Europa, im Nahen Osten und den GUS-Staaten. Die airBaltic-Flotte besteht aus 38 Flugzeugen – 21 Airbus A220-300 (ehemals Bombardier CS300), 5 Boeing 737 und 12 Bombardier Q400Next Gen. Die Fluggesellschaft wurde mit zahlreichen Awards für herausragende Leistung, für innovativen Service und für Meilensteine ihres Restrukturierungsplans ausgezeichnet. 2012 wurde airBaltic von Airline Trends unter die Top 10 der weltweit innovativsten Airlines gewählt. 2017 erhielt airBaltic den CAPA Regional Airline of the Year Award sowie 2018 den ATW Market Leader of the Year Award. 2014, 2015 und 2017 erreichte airBaltic im weltweiten Vergleich die jeweils beste Pünktlichkeit. Weitere Informationen:www.airBaltic.com

    Langen, 29. November 2019

    Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung derFlughafen Berlin Brandenburg GmbH(FBB), hat am Freitag den konkreten Eröffnungstermin des Hauptstadtflughafens BER bekanntgegeben. Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH steht nun abermals in den Startlöchern.

    Die Geschäftsführung der DFS begrüßt die Festlegung eines konkreten Termins für die Inbetriebnahme des neuen Hauptstadtflughafens BER durch die FBB-Geschäftsführung. „Nach Jahren der Unklarheit und Terminverschiebungen haben wir nun eine Grundlage, auf der wir planen können“, sagt DFS-Chef Prof. Klaus-Dieter Scheurle. „Die DFS hat bereits mit ihren Vorbereitungen für diesen Termin begonnen. Wir sind auf verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen und freuen uns darauf, wenn der Flughafen im Oktober nächsten Jahres startet.“

    Geänderte Rahmenbedingungen

    Seit dem 25. März 2012 ist der neue DFS-Kontrollturm für den BER in Betrieb; von dort wird seither der Verkehr des Schönefelder Flughafens kontrolliert. Seit der ursprünglich geplanten Inbetriebnahme vor acht Jahren haben sich die Rahmenbedingungen am BER erheblich gewandelt. So ist der Luftverkehr in der Bundeshauptstadt seit 2012 um 20 Prozent gestiegen, das Passagieraufkommen sogar um fast 40 Prozent. Die Folge waren zahlreiche Änderungen am Boden – von der Einführung einer virtuellen Trennlinie durch das Hauptvorfeld bis zur Weiternutzung des Schönefelder Terminals.

    Daraus resultieren neue betriebliche Herausforderungen für die DFS. Unter anderem müssen die Luftfahrzeuge nun in der Luft statt am Boden sortiert werden, um lange Rollwege und Bahnkreuzungen zu vermeiden. „Dies macht die tägliche Arbeit der Fluglotsen deutlich komplexer. Wir werden deshalb das erste Jahr auch nutzen, um Erfahrungen zu sammeln. Dort, wo es notwendig ist, werden wir dann Betriebsverfahren anpassen“, sagt Prof. Scheurle.

    „Die DFS wird bereit sein“

    Das Training der künftigen Flug- und Rollverfahren am BER erfolgt im Simulator maßgeschneidert für alle betroffenen Lotsen – sowohl in der Kontrollzentrale Bremen als auch für den Tower BER. Für das Training der Berliner Towerlotsen hat die DFS eigens einen 3D-Simulator vor Ort aufgebaut. „Angesichts des gestiegenen Verkehrs ist es eine herausfordernde Aufgabe, alle Fluglotsen für die BER-Verfahren zu trainieren und gleichzeitig den Betrieb an beiden Berliner Flughäfen ohne Einschränkungen aufrecht halten zu können. Aber wir sind darauf vorbereitet und werden, wie schon 2012, pünktlich bereit sein“, sagt der CEO.

    Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit rund 5.500 Mitarbeitern (Stand 30.06.2019). Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Die rund 2.000 Fluglotsen leiten täglich bis zu 10.000 Flüge durch den deutschen Luftraum, im Jahr mehr als drei Millionen. Deutschland ist damit das verkehrsreichste Land in Europa. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München sowie Tower an den 16 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland. Die Tochtergesellschaft, DFS Aviation Services GmbH, vermarktet flugsicherungsnahe Produkte und Dienstleistungen und ist für die Flugverkehrskontrolle an neun deutschen Regionalflughäfen sowie an den Flughäfen London-Gatwick und Edinburgh verantwortlich. Seit 2016 arbeitet die DFS an der Integration von Drohnen in den Luftverkehr und hat mit der Deutschen Telekom das Joint Venture, Droniq GmbH, gegründet. www.dfs.de

    DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

    Pressemitteilung - Berlin, 27.11.2019

    Umfrage: Jeder Vierte in Deutschland würde heute schon Flugtaxis nutzen

    Bürger wünschen sich klare Regeln für einen sicheren Drohnenbetrieb

    Jeder Zehnte in Deutschland hat schon einmal selbst eine Drohne gesteuert, jeder Vierte würde sich bereits heute in ein Flugtaxi setzen. Zugleich haben drei Viertel der Menschen in Deutschland Sorge, dass Drohnen missbräuchlich eingesetzt werden könnten. Dies sind einige Kernaussagen einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Verbands Unbemannte Luftfahrt durchgeführt hat.

    Die Befragten befürworten eine Vielzahl an Drohnenanwendungen: Bei Hilfseinsätzen im Katastrophenfall (87 %), bei der Inspektion technischer Anlagen (80 %) und in der Landwirtschaft (68 %) ist die Zustimmung für eine Drohnennutzung beispielsweise besonders hoch. Unterstützt wird auch der polizeiliche Einsatz von Drohnen zur Beobachtung der Sicherheit im öffentlichen Raum (60 %). Eine Pizzalieferung per Drohne lehnen hingegen 61 Prozent der Befragten ab, und 64 Prozent sind gegen Drohnen, die nur als Spielzeug genutzt werden.

    Obwohl unbemannte Luftfahrtsysteme immer mehr Lebensbereiche erobern, sehen die Menschen Risiken. 83 Prozent der Bürger halten die Störung ihrer Privatsphäre für wahrscheinlich, drei Viertel fürchten terroristische Anschläge oder Unfälle durch Kollisionen und Abstürze. Das erklärt den Ruf nach stärkerer Regulierung: Neun von zehn Befragten fordern, dass Drohnennutzer schon beim Kauf über ihre Pflichten aufgeklärt werden sollten. Fast ebenso viele sprechen sich für die Registrierungspflicht für Gerät und Nutzer (87 %) aus.

    Volker Thum, Hauptgeschäftsführer des BDLI: „Unbemannt fliegende Systeme spielen zunehmend eine signifikante Rolle in unserer Industrie. Eine neue Dimension der individuellen Mobilität wird vorstellbar, und sie ist sauber und leise. Technologisch sind wir sehr gut aufgestellt – sowohl der Mittelstand als auch die großen Hersteller. Jetzt bedarf es der Umsetzung der beschlossenen EU-Regularien, um das enorme Potenzial dieser auch im globalen Wettbewerb begehrten Zukunftstechnologie des 21. Jahrhunderts ausschöpfen zu können. Nur so kann die deutsche Drohnenindustrie eine Vorreiterrolle spielen.“

    Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des BDL: „In der Luftfahrt gilt ‚Safety first‘. Deshalb brauchen wir dringend eine sichere Integration von Drohnen in den Luftraum. Die gesetzliche Registrierungspflicht für Drohnen und ihre Eigentümer muss endlich kommen, damit im Schadensfall die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden können. Und wir brauchen eine Technik, die unbemannte Fluggeräte im Luftraum erkennbar macht, damit wir ihnen im Ernstfall schnell und wirkungsvoll begegnen können.“ Die Zahl der Behinderungen des Luftverkehrs durch Drohnen bleibt hoch: 2018 meldeten Piloten 158 Drohnensichtungen an deutschen Flughäfen, in den ersten 10 Monaten des Jahres 2019 waren es 117.

    YouGov hat auch ein konkretes Anwendungsbeispiel unter die Lupe genommen, das schon bald die urbanen Verkehrssysteme revolutionieren könnte: Passagierdrohnen, sogenannte Flugtaxis. Die Umfrage zeigt: Am besten können sich die Menschen den Einsatz von Flugtaxis für die Verbindung zwischen zwei Städten (36 %) oder zwischen Innenstadt und Flughafen (35 %) vorstellen. Immerhin 29 Prozent befürworten einen Flugtaxi-Einsatz auch im innerstädtischen Verkehr. Hier würden 20 Prozent grundsätzlich selbst ein Flugtaxi nutzen, beim Verkehr zwischen zwei Städten sind es sogar 27 Prozent.

    Die verwendeten Daten beruhen auf einer repräsentativen Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.015 Personen zwischen dem 30. September und 2. Oktober 2019 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

    Der Verband Unbemannte Luftfahrt ist eine gemeinsame Initiative des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)

    Qatar Airways und Qatar National Tourism Council starten die Qatar Live Kampagne mit spektakulären Musikveranstaltungen

    Zu den Weltstars, die in Doha auftreten werden, gehören Katy Perry, Maroon 5, Maluma und Cheb Khaled


    Frankfurt/Doha (22. November 2019) – Qatar Airways und Qatar National Tourism Council (QNTC) haben am Dienstag Qatar Live vorgestellt – eine Reihe von Musikkonzerten und Festivals, die vom 5. bis 19. Dezember 2019 in Doha stattfinden. Die Veranstaltungen wurden im Hinblick auf die 24. Arabische Golfmeisterschaft Qatar 2019 (26. November bis 8. Dezember) und die FIFA Club-Weltmeisterschaft Qatar 2019™ (11. bis 21. Dezember) organisiert, um Fußballfans, Besuchern und Anwohnern erstklassige Unterhaltung zu bieten.


    Weltstar Katy Perry, die legendäre Band Maroon 5, der internationale Latin-Musikstar Maluma und die internationale Musiklegende Cheb Khaled treten vom 13. bis 19. Dezember im Doha Exhibition and Convention Centre (DECC) auf.


    Vom 5. bis 7. Dezember gibt es einige der berühmtesten Musikstars des Mittleren Ostens in Katara und DECC zu erleben. Die Besetzung besteht aus den qatarischen Musikern Fahad Al Kubaisi, Yara, Omar Al Abdallat, Ibrahim Dashti und Rahma Riad.


    Für Fans elektronischer Musik bringen Qatar Airways und QNTC am 12. und 20. Dezember erstmals das Daydream Festival nach Qatar. Dieses weltbekannte Festival findet jedes Jahr an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt statt und bringt die besten DJs aus den Bereichen Dance und elektronische Musik zusammen. Am 12. Dezember gehören Dimitri Vegas & Like Mike, Robin Schulz, Sam Feldt, Matt Sochon und Wankelmut zum DJ-Portfolio des Ritz-Carlton in Doha. Am 20. Dezember treten Afrojack, Lost Frequencies, Mark Knight, Steff Da Campo und Matt Sochon beim Festival auf. Tickets für alle Veranstaltungen können am 20. November ab 16 Uhr AST unter qatarlive.qa gekauft werden.


    Qatar Airways Group Chief Executive und Secretary-General of QNTC Akbar Al Baker sagte: „Ich freue mich sehr, heute unsere Qatar Live-Musikkonzerte ankündigen zu können. Diese werden die besten ihrer Art in der Region sein, und ich freue mich darauf, all die fantastischen musikalischen Talente in den kommenden Wochen in Doha willkommen zu heißen. Da die 24. Arabischen Golfmeisterschaft Qatar 2019 und der FIFA Club-Weltmeisterschaft Qatar 2019™ im gleichen Zeitraum stattfinden, verspricht es für Anwohner und Besucher gleichermaßen eine wirklich aufregende Zeit in Doha zu werden. Zu diesem Anlass bieten wir Passagieren zugleich besondere Tarife und Reisepakete nach Doha an.“


    Bis zum 21. Dezember hält Qatar Airways spezielle Economy- und Business Class-Angebote für globale Passagiere bereit, die Doha besuchen. Außerdem hat Qatar Airways Holidays für Besucher, die aus Kuwait und dem Oman anreisen, spezielle Pakete im Programm, die Flüge, Hotels, Flughafentransfers und Konzertkarten für den Trip nach Qatar umfassen. Für Reisende aus dem Rest der Welt sind Pakete und Zwischenstopps mit Hotels und Transfers über Discover Qatar erhältlich. Um mehr über die Sonderangebote von Qatar Airways zu erfahren, besuchen Sie qatarairways.com/QatarLive.


    Darüber hinaus hat die Qatar Airways Group eine Partnerschaft mit dem globalen Hotelbesitzer, Entwickler und Betreiber Katara Hospitality als Hotelpartner für diese speziellen Pakete geschlossen. Ein unvergessliches Erlebnis erwartet Gäste jeden Alters mit renommierten Hotels in ganz Qatar, darunter The Ritz-Carlton Doha, Sheraton Grand Doha, Sharq Village & Spa, Al Messila Resort & Spa, Simaisma Resort, Sealine Beach Resort, The Avenue Hotel und Movenpick Hotel Doha. Details zu den Paketen finden Sie unter qatarairways.com/QatarLive.


    Ein Programm der Musikveranstaltungen erwartet Sie unter qatarlive.qa.

    Die Aufstellung der musikalischen Acts ist wie folgt:

    • Yara und Ibrahim Dashti, 5. Dezember, Katara
    • Rahma Riad, Fahad Al Kubaisi und Omar Al Abdallat, 7. Dezember, DECC
    • Daydream Festival, 12. und 20. Dezember, Ritz-Carlton Doha
    • Cheb Khaled, 13. Dezember, DECC
    • Katy Perry, 15. Dezember, DECC
    • Maluma, 16. Dezember, DECC
    • Maroon 5, 19. Dezember, DECC

    In der aktuellen Klimaschutzdebatte wird immer wieder behauptet, dass das Fliegen günstiger sei als die Fahrt mit der Bahn; deswegen müsse der Gesetzgeber das Fliegen verteuern. Aber wie sind die Bahn- und Flugpreise tatsächlich? Wie schneiden Luftverkehr und Bahnverkehr ab, wenn man die Ticketpreise miteinander vergleicht? Hierzu gibt es Analysen, auch vom Internationalen Eisenbahnverband, in denen für konkrete Städteverbindungen untersucht wurde, ob die Reise mit der Bahn oder mit dem Flugzeug billiger ist. Zu welchen Ergebnissen diese Studien kommen und welche Faktoren entscheidend dafür sind, ob sich mehr Verkehr aus der Luft auf die Schiene verlagern lässt, erfahren Sie in der beigefügten neuesten Ausgabe unseres Infodienstes „Luftfahrt aktuell“.

    Im Anhang finden Sie zu diesem Thema unseren neuesten Infodienst „Luftfahrt aktuell“.

    Luftfahrt aktuell 06-2019_Preisvergleich Luftverkehr-Bahnverkehr-1.pdf


    Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V.

Comments

  • Moin Moin liebe Airbus-Fans.


    Da es bei Airbus ein neues Besucherzentrum geben wird, bin ich auf der Suche nach Wünschen, Bedingungen, Bedürfnissen und ein paar persönliche Erfahrungen der Spotter von Finkenwerder.


    Für eine spannende Konzeptionierung unter Berücksichtigung der Wünsche aller Besucher, möchten wir Euch unbedingt einbeziehen...


    Hat jemand Lust mir ein paar Infos und Erfahrungen mitzuteilen?

    Gerne rufe ich auch mal kurz durch, dann gehts schneller bzw ist unkompliziert.


    Ich freue mich auf Eure Antworten und Unterstützung.


    Liebe Grüße

    Annika