Posts by Pressedienst

    Das Forschungsflugzeug SOFIA der NASA startet heute am Mittwochabend um 19.40 Uhr vom Landesflughafen aus zu ihrem ersten Forschungsflug über Europa, der sie über 12 Länder hinweg führt. Der Jumbo mit dem weltweit einzigartigen Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie kehrt am Freitag, 20. September 2019 um nach Kalifornien zurück.



    Flughafen Stuttgart GmbH

    die deutsche Luftverkehrswirtschaft verfolgt das Ziel, langfristig komplett CO2-neutral zu fliegen. Erreichbar ist das Ziel aber nur, wenn das fossile Kerosin durch regenerative Kraftstoffe ersetzt wird.

    Hierfür gibt es mehrere Ansätze. Der auch ökologisch geeignetste Weg ist ein strombasierter Kraftstoff, der im sogenannten „Power-to-Liquid“-Verfahren gewonnen wird. Die Verwendung solcher Kraftstoffe im regulären Flugbetrieb lässt sich nicht von heute auf morgen realisieren, da diese im Augenblick nur in geringen Mengen zur Verfügung stehen und noch zu teuer sind. Doch die Technologie für die Produktion und den Einsatz von synthetischen Kraftstoffen ist erprobt und funktioniert. Die Frage, ob und wann solche Kraftstoffe eingesetzt werden können, ist also im Wesentlichen keine der technischen Machbarkeit, sondern eine des energiepolitischen Rahmens.

    Wie also kann mit synthetischen Kraftstoffen erreicht werden, dass Flugzeuge unter dem Strich CO2-neutral fliegen? Welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein, dass diese Kraftstoffe erfolgreich eingesetzt werden können, und welchen Beitrag können die Luftverkehrswirtschaft und die Politik dazu leisten? Dies erfahren Sie in der beigefügten neuesten Ausgabe unseres Infodienstes „Luftfahrt aktuell“.


    Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V.

    München, 22 August 2019

    • Lufthansa Aviation Training investiert Millionenbetrag im Bereich Safety & Service Training
    • 777-9-CEET wird im ersten Quartal 2020 an LAT ausgeliefert
    • Virtuelles Training für Flugbegleiter gut angelaufen

    Lufthansa Aviation Training investiert in diesem Jahr umfangreich in die Anschaffung neuer Trainingsgeräte für die Aus- und Weiterbildung von Kabinenpersonal. Darunter fällt auch der Kauf eines neuen Boeing 777-9 Cabin Emergency Evacuation Trainers (CEET). Das Unternehmen kommt damit dem neuen Trainingsbedarf nach, der ab 2020 durch die Einflottung der Boeing 777-9 in die Lufthansa Airline entstehen wird.

    Derzeit wird der 777-9-Kabinentrainer noch produziert. Hersteller ist das in Dubai ansässige Unternehmen Spatial. Die Auslieferung an den Frankfurter Standort von LAT erfolgt voraussichtlich Anfang 2020. Dort ist der CEET ab Frühjahr 2020 bereit für den Trainingseinsatz. LAT schult nach der kompletten Einflottung der 777-9 jährlich rund 7.000 Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen der Lufthansa in allen Sicherheits- und Notfallverfahren (SEPs) auf dem Flugzeugmuster – einschließlich Brand- und Rauchschulung, Tür- und Fluchtbetrieb sowie sichere Cockpitverfahren und Notfallausrüstung. Damit auch ausreichend Platz für den neuen CEET vorhanden ist, wird in der Frankfurter Emergency-Halle schon jetzt an der Optimierung der Stellflächen für die Trainingsgeräte gearbeitet.

    Von Feuerbekämpfung bis Virtual Reality: Cockpit- und Kabinenpersonal trainiert bei LAT mit modernster Technologie

    Auch der Münchner Standort bekommt Zuwachs in der Ausstattung. Unter anderem wird ein A350 Cockpit Emergency Exit Hatch angeschafft. Damit üben Pilotinnen und Piloten die Evakuierung aus dem Flugzeugcockpit. Außerdem können zukünftig Evakuierungen über einen generischen Self-Help Overwing Exit in Schwaig trainiert werden, welcher zum Beispiel in der 737NG oder der neuen A321neo zum Einsatz kommt. Hierdurch kann das Training auf den vorhandenen CEETs in München optimiert und diese somit effizienter genutzt werden.

    In Zürich wurde vor Kurzem ein neuer Real Fire Fighting-Trainer für das dortige Trainingszentrum angeliefert. Das Modell der holländischen Firma Flame Aviation hat sich an den Trainingsstandorten in Wien und Frankfurt bereits bewährt und als Gruppen-Standard etabliert. Der aus zwei Modulen bestehende Real Fire Fighting-Trainer entspricht dem Volumen von zwei 30-Fuß-Seefracht-Containern und weist ein Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen auf. Angeliefert wurden die Module per Tieflader.

    Eine besonders innovative und bedeutende Investition im Bereich Safety & Service Training stellt das Virtual Reality Training dar: Im April eröffnete LAT an den Standorten Frankfurt und München die ersten beiden VR-Hubs, in denen sich jeweils neun ca. 3,00 mal 3,00 Meter große VR-Kabinen befinden. Dort trainieren nun jährlich rund 18.500 Flugbegleiter der Lufthansa einen Teil der behördlich geforderten sicherheitsrelevanten Schulungen virtuell. Perspektivisch ist eine Erweiterung der VR-Trainings in anderen Bereichen geplant. Außerdem sollen an weiteren LAT-Standorten VR-Hubs eröffnet werden.

    Doch nicht nur Neuanschaffungen fallen unter die Investitionen im Safety & Service Training-Bereich von LAT: So wurden in den vergangenen Wochen unter anderem die Flugzeugsitze aller Buchungsklassen in den Service Attrappen am Frankfurter und Münchner Standort ausgetauscht. In Frankfurt wurden zusätzlich noch die A340 Galleys neu eingerichtet. Das Service Training wird damit noch authentischer, da es die aktuelle Ausstattung der Lufthansa-Flotte abbildet. Außerdem werden derzeit die Hands-on-Räume in Frankfurt modernisiert, um die dortigen Abläufe zu optimieren.

    Insgesamt stehen den Kunden von LAT Safety & Service Training an sieben Standorten mittlerweile mehr als 50 Emergency Training Devices (CEETs, Door Trainer, Slide Tower, Real Fire Fighting Trainer etc.) und über 10 Service Training Devices verschiedener Flugzeugtypen für Trainingszwecke zur Verfügung. Der Bereich Safety & Service Training ist neben Pilot School und Pilot Training einer der Kernprozesse der Lufthansa Aviation Training GmbH. Zu den Aufgaben gehören die Konzeption sowie Durchführung EASA-konformer Safety-Schulungen und auf den Kunden und dessen Branding ausgerichtete Service- und Produktschulungen. Der Fokus liegt dabei auf der Aus- und Weiterbildung von Cockpit- und Kabinenpersonal der Lufthansa Group Airlines und externen Airlinekunden. Schulungen aus den Segmenten Safety, Emergency, Human Factors/CRM sowie Service & Culture werden darüber hinaus auch Kunden aus nicht airlinespezifischen Bereichen angeboten.


    Über Lufthansa Aviation Training

    Die Lufthansa Aviation Training GmbH (LAT) gehört mit ihrer Kompetenz in der Aus- und Weiterbildung von Cockpit- und Kabinenpersonal an zwölf Ausbildungs- und Trainingsstandorten weltweit zu den führenden Unternehmen im Bereich Flight Training. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Hallbergmoos bei München und beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter. Zum Kundenportfolio gehören über 200 national und international renommierte Airlines, darunter auch die Lufthansa Konzernfluggesellschaften. Lufthansa Aviation Training verfügt über fast 200 Trainingsgeräte. Dazu gehören Schulungsflugzeuge für die Pilotenausbildung, Flugsimulatoren aller gängigen Flugzeugmuster für das Pilotentraining sowie Emergency- und Service Mock-ups für die Aus- und Weiterbildung von Flugbegleitern.

    Unter der Marke European Flight Academy (EFA) bündelt Lufthansa Aviation Training sämtliche Flugschulen der Lufthansa Group in Deutschland, der Schweiz und den USA. Absolventen erfüllen die hohen Standards der Airlines der Lufthansa Group und erhalten exklusiven Zugang zu deren internen Stellenmarkt.
    Weitere Informationen zu Lufthansa Aviation Training und zur European Flight Academy gibt es unter
    www.lufthansa-aviation-training.com und www.european-flight-academy.com.

    Flughafen Lübeck schult Mitarbeiter für Check-in, Passagierbetreuung und Bodenverkehrsdienste

    Der Veranstalter Neubauer Touristik ist ein Familienunter­nehmen aus Schleswig­Holstein, das auf viele Jahre Erfahrung in der Reisebranche zurückblickt und am 8. April den ersten Charterflug ab Lübeck plant. Damit wird der norddeutsche Traditionsflughafen Abflugsort für ein völlig neues Konzept sein. Unter dem Motto „Reisen für mich“ bietet Neubauer Urlaubern zunächst zwei Flüge zu wunder­schönen Zielen in Italien an. Und dies mit der Bequemlich­keit eines Pauschal urlaubs und den Vorzügen individueller Ausgestaltung: Kultur & Dolce Vita in Sorrent, Wellness und Entspannung auf der Insel Ischia, Kultur & Strand auf Sizilien und die einzig artige Natur auf den Liparischen Inseln.

    „Veranstaltet werden die Reisen durch uns, die Neubauer Touristik, mit über 60 Jahren Erfahrung als Reiseveranstalter“ so Oliver Gröpper, Geschäftsführer von Neubauer Touristik. „Als Familienbetrieb arbeiten wir bereits in der 3. Generation als Spezialist für Bus­, Flug­ und Schiffreisen in ganz Europa und darüber hinaus. Ab 2020 können wir unseren Stamm­kunden und denjenigen, die wir von unserem „Reisen für mich – Gefühl“ überzeugen möchten, Flugreisen direkt ab Schleswig­Holstein anbieten.“

    „Ich freue mich, dass die ersten Charterflüge nach der Ertüch­tigung des Flughafens 2020 zu so schönen Zielen wie Neapel und Sizilien abheben und wir mit Neubauer Touristik, einem Veranstalter aus der Region, diese Premiere am Flughafen Lübeck planen“, ergänzt Prof. Jürgen Friedel, Geschäftsführer des Flughafens.

    Zurzeit wird am Flughafen Lübeck im Terminal der Bestand entkernt und das Dach renoviert, alles Vorarbeiten zur Ertüch­tigung des Flughafengebäudes. „Sobald die Genehmigung der Behörden für die nächsten Schritte vorliegen, können wir an die Erweiterung des Abflug­ und Ankunftsgebäudes gehen“, so Friedel. Und eine gute Nachricht hat der Flughafen jetzt schon im Gepäck: Ab sofort werden Mitarbeiter für die Bodenverkehrsdienste und die Passagierbetreuung gesucht und geschult.

    (s. https://www.flughafen­luebeck.de)


    Flughafen Lübeck

    Asiana Airlines hat mit der Lufthansa Technik AG einen umfassenden Vertrag zur Komponentenversorgung geschlossen. Im Rahmen der neuen Vereinbarung wird Lufthansa Technik die gesamte Airbus-A320-Flotte von Asiana im Rahmen eines Total Component Support (TCS®) mit Komponenten versorgen. Das schließt auch Maschinen des Typs A321neo ein, welche die Flotte in Zukunft ergänzen werden.

    Der Zehn-Jahres-Vertrag läuft seit Juli 2019 und umfasst maximal 79 Flugzeuge.

    Danny Kim, General Manager von Asiana Airlines, sagte: "Lufthansa Technik ist unser strategischer Partner - und hat über Jahre bewiesen, dass er eine langfristig sichere Materialversorgung unserer Flotten garantieren kann. Wir sind überzeugt, dass sich diese

    erfolgreiche Zusammenarbeit auch bei der Komponentenversorgung unserer neuen A321neo bewähren wird."

    Kijung Shin, Corporate Key Account Manager von Lufthansa Technik, sagte: "Während der vergangenen Jahrzehnte stand Lufthansa Technik der Asiana immer mit maßgeschneiderten und optimalen Lösungen zur Seite. Der neue Vertrag unterstreicht das Vertrauen unseres Kunden in unsere Glaubwürdigkeit und unsere Zuverlässigkeit. Das motiviert uns, unsere gesamte Leistung auf ein noch höheres Niveau zu bringen."

    Der Vertrag sieht eine mittelfristige Änderung vor, bei der die integrierte TCS®-Komponentenversorgung mit Ersatzteil-Pooling umgewandelt wird in eine Materialversorgung, bei der Reparatur und Überholung der Teile auf Flugstundenbasis abgerechnet werden (Total

    Component Maintenance, TCM).

    Lufthansa Technik und Asiana Airlines arbeiten seit mehr als 25 Jahren zusammen. Das Unternehmen versorgt bereits die Boeing 777-200ER-Flotte von Asiana mit Komponenten und unterstützt die derzeitigen Airbus A320, A330 und A350 der Airline mit einem Total

    Component Support. Hinzu kommen die Instandhaltung von V2500- und CF6-Triebwerken und die Überholung der A380-Großraumflugzeuge von Asiana.

    Lufthansa Technik AG

    Star Alliance weiterhin mit einem wettbewerbsfähigen Netzwerk in der Region vertreten


    FRANKFURT - 19. August 2019 - Die brasilianische Fluggesellschaft Ocean Air Linhas Aéreas S/A mit Sitz in São Paulo, die früher als Avianca Brasil firmierte, scheidet zum 1. September 2019 offiziell aus der Star Alliance aus.

    Dem Ausscheiden von Ocean Air ist ein mehrmonatiger Insolvenzschutz und der Entzug des Air Operator Certificate (AOC) durch die brasilianische Regulierungsbehörde ANAC vorausgegangen.

    Star Alliance ist seit ihrer Gründung 1997 mit einer bedeutenden und langjährigen Präsenz kontinuierlich auf dem brasilianischen Markt aktiv.

    Vom 1. September 2019 an werden dem Bündnis nun 27 Mitgliedsgesellschaften angehören.

    „Die 2015 beigetretene Avianca Brasil hat einen wichtigen Beitrag zu unserem Kundenangebot auf dem brasilianischen Markt geleistet, und wir bedauern diese unglückliche Entwicklung", sagte Star Alliance CEO Jeffrey Goh. „Ich möchte betonen, dass der Austritt von Avianca Brasil in keiner Weise die Mitgliedschaft von Avianca S.A.,mit Sitz in Bogota, Kolumbien beeinträchtigt, die als geschätztes Mitglied weiterhin einen bedeutenden Beitrag zur Allianz in Südamerika leistet."

    Elf Star Alliance Mitgliedsairlines bieten Direktflüge von und nach Brasilien an: Air Canada, Avianca, Air China, Copa Airlines, Ethiopian Airlines, Lufthansa, SWISS, South African Airways, TAP Air Portugal, Turkish Airlines und United.

    Insgesamt bieten die Mitgliedsgesellschaften der Star Alliance 588 wöchentliche Flüge von 11 Inlandsstationen in Brasilien zu 17 Star Alliance Hubs an und bieten mit Verbindungen zu weiteren 738 internationalen Zielen mehr Möglichkeiten als jede andere Airline-Allianz.


    Über die Star Alliance:

    Das Star Alliance Netzwerk wurde 1997 als erste wirklich globale Airline-Allianz gegründet, die dem internationalen Reisenden weltweite Anbindung, Wertschätzung und nahtlosen Service bietet. Die Akzeptanz am Markt wurde durch zahlreiche Auszeichnungen bestätigt, darunter den Air Transport World Market Leadership Award und Best Airline Alliance von Business Traveller Magazine und von Skytrax. Die Mitgliedsgesellschaften sind: Adria Airways, Aegean Airlines, Air Canada, Air China, Air India, Air New Zealand, ANA, Asiana Airlines, Austrian, Avianca, Ocean Air Linhas Aéreas S/A (früher Avianca Brasil), Brussels Airlines, Copa Airlines, Croatia Airlines, EGYPTAIR, Ethiopian Airlines, EVA Air, LOT Polish Airlines, Lufthansa, Scandinavian Airlines, Shenzhen Airlines, Singapore Airlines, South African Airways, SWISS, TAP Air Portugal, THAI, Turkish Airlines und United. Insgesamt bietet das Star Alliance Netzwerk derzeit mehr als 19.000 tägliche Flüge zu mehr als 1.300 Flughäfen in 194 Ländern. Weitere Anschlussflüge werden vom Star Alliance Connecting Partner Juneyao Airlines angeboten.


    Star Alliance Press Office

    Langen, 12. August 2019

    Wie viele Flüge sind an einem Spitzentag im deutschen Luftraum unterwegs? Wie hoch ist die Auslastung an Bord von Flugzeugen? Und woher kommen eigentlich die Verspätungen im Luftverkehr? Der Mobilitätsbericht der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH informiert über das vergangene und das laufende Jahr.

    Das Luftverkehrsaufkommen in Deutschland und Europa ist in den ersten sechs Monaten 2019 weiter gestiegen, die Pünktlichkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbessert: Das ist ein Ergebnis des Mobilitätsberichts, den die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH zusammengestellt hat. Er informiert über die wichtigsten Zahlen und Fakten des Jahres 2018 und gibt einen Überblick über die Entwicklungen des ersten Halbjahres 2019.

    Demnach ging die durchschnittliche Verspätung pro Flug in Europa im ersten Halbjahr 2019 auf zwölf Minuten zurück, in der ersten Jahreshälfte 2018 hatte sie noch bei 14,1 Minuten gelegen. Der Anteil der europäischen Flugsicherungen daran sank von 1,5 auf 1,1 Minuten – und das bei wachsendem Verkehr: Bis Ende Juni 2019 wurden im Luftraum über den EU-Mitgliedsstaaten insgesamt rund 4,8 Millionen Flüge gezählt, das sind 2,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Flüge werden vom oberen in den unteren Luftraum verlegt sowie Verkehrsströme lateral verlagert, um Engpässe zu vermeiden.

    Jeder dritte Flug führt dabei durch den deutschen Luftraum. Hier registrierte die DFS im ersten Halbjahr 1,61 Millionen Flüge nach Instrumentenflugregeln. Damit hat sich das Wachstum, das im Vorjahrszeitraum noch 3,4 Prozent betragen hatte, auf 1,3 Prozent abgeschwächt. Besonders starke Verkehrszuwächse verzeichneten im ersten Halbjahr 2019 der Flughafen Berlin-Tegel, an dem die Zahl der Starts und Landungen um 15,4 Prozent stieg. Unter den Regionalflughäfen gab es die größten Zuwächse in Memmingen (+17,7 Prozent).

    Trotz steigender Verkehrszahlen ist das Sicherheitsniveau im deutschen Luftraum unverändert hoch. Gleiches gilt für die Streckeneffizienz: Die geflogene Strecke wich im ersten Halbjahr 2019 nur um 1,19 Prozent von der direkten Verbindung ab, der Umweg beträgt damit nicht einmal vier Kilometer – das entspricht Länge einer Landebahn am Frankfurter Flughafen.

    Mehr Informationen

    Den Mobilitätsbericht 2018 finden Sie hier

    DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

    Pressemitteilung | 2. August 2019


    BDL-Präsidium setzt auf gemeinsames Vorgehen von Politik und Luftfahrt

    Angesichts der weltweit weiter wachsenden Nachfrage nach Luftverkehr unterbreitet die deutsche Luftverkehrswirtschaft Vorschläge für weitergehenden Klimaschutz. „Wir sehen die Frage, wie der Luftverkehr nachhaltiger und besser in Einklang mit dem Klimaschutz gebracht werden kann, als eine der zentralen gemeinsamen Herausforderungen von Luftverkehrswirtschaft, Politik und Gesellschaft“, heißt es in einer Erklärung des BDL-Präsidiums.

    Den größten Hebel sieht die Branche bei der Weiterentwicklung der Kraftstoffe. „Wir wollen erreichen, dass die luftverkehrsbedingten CO2-Emissionen auf null sinken. Wir wissen, dass dieses Ziel nur erreichbar ist, wenn das fossile Kerosin durch regenerative Kraftstoffe ersetzt wird.“ Die derzeit auch ökologisch beste Lösung sei ein Kraftstoff, der im sogenannten „Power-to-Liquid“-Verfahren gewonnen wird. Das BDL-Präsidium fordert eine gemeinsame industriepolitische Initiative der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten, um die Voraussetzungen für ein hinreichendes Angebot von Produktionsanlagen und Kraftstoffen zu schaffen. Ferner schlägt es vor, die Einnahmen aus der deutschen Luftverkehrsteuer zugunsten der Markteinführung regenerativer Kraftstoffe zu verwenden. Gleichzeitig erklären die Unternehmen der deutschen Luftverkehrswirtschaft ihre Bereitschaft, sich an Pilotprojekten zum Aufbau industrieller Anlagen zu beteiligen.

    Darüber hinaus will der Verband weitere Maßnahmen voranbringen. Die Unternehmen wollen eine Stärkung der Intermodalität und streben eine weitere Verlagerung von Verkehr aus der Luft auf die Schiene an, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Die Fluggesellschaften bieten dazu den Kunden bereits im Buchungsprozess die Bahnreise als Zubringer für ihre internationalen Flüge an. Da wo mittels attraktiver Schnellbahnverbindungen die Kunden überwiegend auf eine Verbindung mit der Bahn umsteigen können, wird der Luftverkehr eingestellt.

    Ebenso soll die Erneuerung der Flugzeugflotten mit energiesparenderen Flugzeugen fortgeführt werden, um die spezifischen CO2-Emissionen weiter zu senken. Der BDL weist hierbei auf die erheblichen CO2-Reduktionswirkungen hin: „Durch Investitionen in energieeffiziente Flugzeuge und Flugverfahren konnten wir die CO2-Emissionen pro Personenkilometer seit 1990 um 43 Prozent senken.“ Auch die deutschen Flughäfen werden ihre eigenen CO2-Emissionen weiter senken, um 50 Prozent bis 2030, und wollen bis 2050 vollständig CO2-neutral sein.

    Für die Fluggäste soll die Möglichkeit, die Klimawirkung ihres Fluges gegen einen Aufpreis zu kompensieren und damit bereits heute klimaneutral zu fliegen, erweitert werden. Die Mitgliedsunternehmen des BDL werden dazu die Angebote zur Kompensation bereits in den Buchungsprozess integrieren, um die Kompensation zu erleichtern und besser auf diese Angebote aufmerksam zu machen. Ferner schlägt das BDL-Präsidium vor, dass der Gesetzgeber die bestehende steuerliche Absetzbarkeit von Klimakompensation so weiterentwickelt, dass sie nicht nur für Privatpersonen sondern auch für Geschäftskunden nutzbar wird.

    Hinsichtlich einer CO2-Bepreisung spricht sich der BDL für die weitere Stärkung des Emissionshandels aus: „Mit der 2012 erfolgten Einbeziehung des Luftverkehrs in den Emissionshandel ist sichergestellt, dass der inländische und europäische Luftverkehr CO2-neutral wächst und dass die CO2-Emissionen der Wirtschaftsbereiche im Emissionshandel (Energiewirtschaft, verarbeitendes Gewerbe, Luftverkehr) bis 2030 um 43 Prozent gegenüber 2005 reduziert werden.“ Nationale Alleingänge bei Steuern und Abgaben seien hingegen klimapolitisch kontraproduktiv und wirtschaftlich schädlich, weil Verkehr lediglich zu ausländischen Wettbewerbern verschoben wird statt Emissionen zu reduzieren. Für die CO2-Bepreisung des internationalen Luftverkehrs werde deswegen mit dem System CORSIA ab dem Jahr 2020 auch ein zusätzliches CO2-Bepreisungsinstrument eingeführt, das international abgestimmt worden sei. Dies werde auch von der internationalen Luftverkehrswirtschaft breit unterstützt.

    Mit Blick auf die neue Legislatur in der Europäischen Union hält es der BDL für erforderlich, das Regulierungssystem der Flugsicherung in Europa neu zu justieren und die Einführung neuer Technologien zur Erleichterung der Lotsentätigkeit voranzutreiben. Durch optimierte Flugwege ließen sich im europäischen Luftraum bis zu 10 Prozent der Emissionen im Luftverkehr reduzieren.

    Die Erklärung des BDL können Sie hier herunterladen:

    „Wie wir morgen fliegen: verantwortungsbewusst und nachhaltig“ (PDF)

    Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)

    München, 16. Juli 2019

    • LAT und LH Group entwickeln gemeinsam ein weltweit einzigartiges Konzept für die Ausbildung von Flugdienstberatern und standardisieren die Ausbildung erstmalig gruppenweit
    • Ausbildung zum Flugdienstberater bildet die Grundlage für die Arbeit in einer Verkehrsleitzentrale, wo von der Flugplanung bis zum Lösen von Irregularitäten umfassendes Wissen und Können gefragt ist
    • Erster LAT Ab-Initio-Ausbildungskurs für Flugdienstberater der LH Group nach neuem Format im Juli in Frankfurt gestartet

    Ein Hurrikan rast auf Florida zu – was bedeutet das für die geplanten Flüge dorthin? Ein Luftraum wird gesperrt und ein Flug muss umgeleitet werden – welche Alternativrouten gibt es, wie viel Kerosin braucht es dafür und was passiert mit den Passagieren im Flieger und denen, die am eigentlichen Ankunftsort schon auf ihren Flug warten und nun dort festsitzen? Das Aufgabenspektrum der Flugdienstberater ist vielschichtig und ihre Rolle aus der Fliegerei nicht wegzudenken: Als Mitarbeiter von Fluggesellschaften sind sie für die Flugvorbereitung sowie die bodenseitige Betreuung von Flügen zuständig. Anfang Juli startete nun in Frankfurt der erste ganzheitliche Ausbildungskurs für Flugdienstberater. Die Ausbildung wird von Lufthansa Aviation Training für die gesamte Lufthansa Gruppe durchgeführt und basiert auf einem weltweit neuen, modularen Konzept – dem so genannten Competency-Based Training & Assessment (CBTA), welches auf Kompetenzvermittlung mit konkreten Beispielen aus der Praxis anstelle von reiner Wissensvermittlung setzt. So wird ein wesentlich schnellerer Einstieg in die Praxis ermöglicht.

    Die angehenden Flugdienstberater – auch Flight Operations Officer (FOO) genannt – werden in 20 Wochen unter anderem in Fächern unterrichtet, die auch Teil der theoretischen Pilotenausbildung sind. Dazu gehören zum Beispiel Meteorology, Navigation, Operational Procedures und Flight Planning. Bis zum Start des neuen Ausbildungskonzeptes wurde das Training der FOOs aufgrund dieser Überschneidungen im Theorieunterricht sogar direkt an die Pilotenausbildung angedockt. Die Trainees bekamen darüber zwar viel theoretisches Wissen vermittelt, allerdings fehlte der konkrete Bezug zur Anwendung in der Ausübung ihres zukünftigen Berufes. Das ändert sich jetzt: „Der Beruf des Flugdienstberaters hat sich in den vergangenen Jahrzehnten enorm entwickelt und auch verändert. Diesen gewachsenen und sehr komplexen Verantwortungsbereich decken wir nun in der neuen Ausbildung adäquat ab. Dafür haben wir aus einem ursprünglich rein wissensbasierten Training, jetzt erstmalig einen kompetenzbasierten Ansatz entwickelt. Ein Kernelement ist dabei, dass wir in der Ausbildung auf erfahrene Flugdienstberater als Instruktoren setzen – darüber ermöglichen wir, dass die relevanten Kenntnisse mit konkreten Bezügen zur beruflichen Praxis vermittelt werden“, sagt Stephan Strobel, der bei LAT für die Entwicklung und Umsetzung der neuen Ausbildung verantwortlich ist.

    Für das neue Ausbildungskonzept und seine Umsetzung erhielten Strobel und sein Team die Genehmigung des Luftfahrtbundesamtes (LBA) zur neuen „National Training Organisation“, der DE.NTO.007, unter dem Dach der LAT OPS DE. Damit ist das neue Training auch die erste CBTA-basierte FOO-Ausbildung weltweit sowie die erste seitens des LBA genehmigte CBTA-basierte Ausbildung in Deutschland.

    Eine standardisierte FOO-Ausbildung für die gesamte LH Group

    Die Ausbildung zum Flugdienstberater bildet die Grundlage für die Arbeit in einer Verkehrsleitzentrale (IOCC – „Integrated operations control center“), wo von der Flugplanung bis zum Lösen von Irregularitäten umfassendes Wissen und Können gefragt ist. Bisher erfolgte das Training von Flugdienstberatern innerhalb der Lufthansa Gruppe einzeln durch die jeweiligen Airlines und wurde über die Flugschulen mit abgedeckt. Nachdem diese sich aber bewusst auf ihr Kerngeschäft – das Ausbilden von Piloten – konzentrieren wollten, entstand der Bedarf das FOO-Training neu zu verorten und damit auch die Chance, das Training entsprechend der veränderten Rahmenbedingungen völlig neu aufzusetzen. Dazu Projektleiterin Nina Jirges, Senior Manager Training, Kommunikation & Change Management Lufthansa Group: „Wir sind ganz besonders stolz darauf, nicht nur ein weltweit sehr innovatives Konzept entwickelt zu haben, sondern vor allem auch erstmalig Lufthansa-Group-weit einen einheitlichen Standard für die FOO-Ausbildung geschaffen zu haben. Das war nur möglich, weil alle Akteure – die Gruppen Airlines, Instruktoren, aktive Flugdienstberater und viele mehr – Hand in Hand zusammengearbeitet und ihre jahrzehntelange Erfahrung und spezifischen Bedürfnisse zielgerichtet in die Konzeptentwicklung mit eingebracht haben. Die erfolgreiche Neuaufsetzung der FOO-Ausbildung ist für mich daher ein Paradebeispiel dafür, was in Zusammenarbeit über die verschiedenen Gesellschaften innerhalb der Lufthansa Group hinaus, möglich ist.“

    Über Lufthansa Aviation Training

    Die Lufthansa Aviation Training GmbH (LAT) gehört mit ihrer Kompetenz in der Aus- und Weiterbildung von Cockpit- und Kabinenpersonal an zwölf Ausbildungs- und Trainingsstandorten weltweit zu den führenden Unternehmen im Bereich Flight Training. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Hallbergmoos bei München und beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter. Zum Kundenportfolio gehören über 200 national und international renommierte Airlines, darunter auch die Lufthansa Konzernfluggesellschaften. Lufthansa Aviation Training verfügt über fast 200 Trainingsgeräte. Dazu gehören Schulungsflugzeuge für die Pilotenausbildung, Flugsimulatoren aller gängigen Flugzeugmuster für das Pilotentraining sowie Emergency- und Service Mock-ups für die Aus- und Weiterbildung von Flugbegleitern.

    Unter der Marke European Flight Academy (EFA) bündelt Lufthansa Aviation Training sämtliche Flugschulen der Lufthansa Group in Deutschland, der Schweiz und den USA. Absolventen erfüllen die hohen Standards der Airlines der Lufthansa Group und erhalten exklusiven Zugang zu deren internen Stellenmarkt.
    Weitere Informationen zu Lufthansa Aviation Training und zur European Flight Academy gibt es unter
    www.lufthansa-aviation-training.com und www.european-flight-academy.com.


    Lufthansa Aviation Training GmbH

    Langen, 5. Juli 2019


    Die Hauptreisezeit hat begonnen, am Himmel ist viel los. Die Mitarbeiter der DFS sorgen auch an Spitzentagen dafür, dass alle Passagiere sicher und so pünktlich wie möglich ans Ziel kommen.

    Mit dem Beginn der Sommerferien hat auch die Hauptreisezeit begonnen. Nicht nur in Deutschland, in ganz Europa war der Luftraum voll. Am 28. Juni wurden europaweit mehr als 37.000 Flüge an einem einzigen Tag kontrolliert – das ist mehr als jemals zuvor. Fast jeder dritte Flug führt durch den deutschen Luftraum, wegen seiner zentralen Lage eine der am dichtesten beflogenen Regionen Europas.

    In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hat die DFS im deutschen Luftraum 1,61 Millionen Flüge nach Instrumentenflugregeln registriert – das sind rund 21.000 Flüge mehr als in der gleichen Zeitspanne des vergangenen Jahres. Im Juni 2019 wurden 304.374 Flüge gezählt. Damit alle diese Flüge möglichst ohne Verspätung an ihr Ziel kommen, hat die DFS Deutsche Flugsicherung bereits im Vorfeld zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. Mit Erfolg: Die flugsicherungsbedingte Verspätung im deutschen Luftraum lag im Juni 2019 bei 106 Sekunden pro Flug, das sind 15 Sekunden weniger als im Vorjahresmonat.

    Gemeinsam mit den Kontrollzentralen der Nachbarländer werden seit Ende April Flüge auf einigen Strecken abgesenkt, um den überlasteten oberen Luftraum zu entzerren. Zudem haben viele Mitarbeiter im operativen Bereich bereits vom 1. Juni an freiwillige Zusatzschichten übernommen, über ihre eigentliche Arbeitszeit hinaus. Auch die Ausbildung neuer Fluglotsen läuft trotz Sommerferien auf Hochtouren. Von den 122 jungen Menschen, die bis Ende 2019 ihre Ausbildung begonnen haben sollen, nehmen bereits 54 Auszubildende am Unterricht in der Akademie in Langen teil. Auch in 2020 wird dieser Trend fortgesetzt, die Zahl der Azubis wird auf 146 steigen.

    Durch diese und weitere Maßnahmen trägt die DFS besonders in der verkehrsreichen Sommerreisezeit ihren Teil zur Pünktlichkeit im Luftverkehr bei. Allerdings machen flugsicherungsbedingte Verzögerungen nur einen geringen Teil der gesamten Verspätung aus. Nach Angaben der europäischen Flugsicherungsagentur Eurocontrol betrug von Januar bis Mai 2019 die durchschnittliche Verspätung pro Flug 11,3 Minuten, fast die Hälfte davon wurde von den Airlines verursacht. Der Anteil der europäischen Flugsicherungen lag in den ersten fünf Monaten bei weniger als einer Minute.

    Der verkehrsreichste Tag

    Auf die Fluglotsen der DFS ist Verlass – das zeigt der bisher verkehrsreichste Tag in der Geschichte der DFS. Am 7. September 2018 wurden 11.024 Flüge im deutschen Luftraum gezählt. Damit sorgen die Mitarbeiter der DFS bis heute dafür, dass Passagiere pünktlich und vor allem sicher ans Ziel kommen: https://www.dfs.de/dfs_homepag…72-4afa-aeb2-c190bbb10bd8


    DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

    Rundflüge ab Lübeck am 20. und 21. Juli 2019

    Erleben Sie die Travemünder-Woche und mehr mit der Royal DC-3 Dakota


    Flugbegeisterte aufgepasst! Die legendäre Dakota DC-3 „Prinses Amalia“ von DDA Classic Airlines ist wieder in Deutschland unterwegs. Am Samstag 20. und Sonntag 21. Juli besucht Sie den Flughafen Lübeck Airport – genau richtig, um die schöne Ostseeküste und das Umland von oben zu bewundern.

    Das unvergessliche Flugerlebnis an Bord des historischen Rosinenbombers DC3 PH-PBA kann bereits online auf der Webseite der Dutch Dakota Association reserviert werden: www.dutchdakota.nl.

    Am Samstag um 12:00 Uhr und um 14:00 Uhr und am Sonntag um 13.00 Uhr und 15.00 Uhr startet die DC-3 jeweils 30 Minuten zum Rundflugerlebnis mit einzigartiger Atmosphäre. Bei größerer Nachfrage kommen weitere Rundflüge dazu. Dieses besondere und großartige Flugerlebnis wird zum Preis von Euro 150 p. Person angeboten.

    Die „Prinses Amalia“ ist ein Douglas DC-3-Flugzeug und zählt stolze 75 Jahre. Nach dem Zweiten Weltkrieg erwarb Prinz Bernhard die DC-3 von General Eisenhower und ernannte die Dakota PH-PBA zum ersten Regierungs-Flugzeug der Niederlande. Nach fast 30 Jahren im Dienst wurde Sie 1975 in den Ruhestand geschickt und erhielt einen Platz im Aviodome Museum am Flughafen Amsterdam-Schiphol. In den 90er Jahren hatte Prinz Bernhard die Idee, die Grand Dame wieder flugtauglich zu machen. Mit Hilfe der Dutch Dakota Association und KLM wurde Sie in den Folgejahren restauriert und 2010 auf den Namen der ältesten Tochter des niederländischen König Willem-Alexander getauft. Seit Anfang 2018 ist die DC-3 wieder in der originalen Farbe des Regierungs-Flugzeuges zu bewundern.


    Presse und PR


    Stöcker Flughafen GmbH & Co. KG


    Modernste Technik für Open-Skies-Missionen

    Einhaltung des Zeit- und Kostenrahmens

    Die Bundeswehr hat heute eines der modernsten Beobachtungsflugzeuge für Einsätze im Rahmen des Vertrages über den "Offenen Himmel" (Open Skies) erhalten. In Anwesenheit von Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen und des Staatsministers im Auswärtigen Amt Niels Annen hat die Lufthansa Technik AG im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Hamburg den umgebauten Airbus A319CJ an die Bundeswehr übergeben. Neben Einsätzen im Rahmen von vertrauensbildenden Maßnahmen kann die Maschine auch für medizinische und konventionelle Passagiertransporte eingesetzt werden.

    Den termin- und budgetgerechten Umbau des gebrauchten Geschäftsreiseflugzeugs verantwortete auf Kundenseite das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Lufthansa Technik hatte als Generalunternehmer und

    Systemintegrator einen erheblichen Anteil an der Konstruktion und entwickelte in Zusammenarbeit mit mehr als einem Dutzend Industriepartnern anhand der Anforderungen der Bundeswehr passende Lösungen.

    Niels Annen, Staatsminister im Auswärtigen Amt, sagte: "Der Open-Skies-Vertrag ist eine unverzichtbare Säule der Rüstungskontrolle im OSZE-Raum. Wir setzen uns dafür ein, dass er trotz mancher Schwierigkeiten weiterhin funktioniert und von allen Seiten vollständig implementiert wird. Dann schafft der Vertrag Transparenz und Vertrauen. Er zeigt zudem: Auch in sensiblen Sicherheitsfragen ist die Kooperation zwischen Russland und den USA weiter möglich. Wir wollen den Open-Skies-Vertrag stärken. Deswegen freue ich mich, dass Deutschland wieder ein eigenes, modernes Flugzeug für Überflüge bereitstellt."

    "Ich danke unserem Auftraggeber Bundeswehr und den zahlreichen Industriepartnern für die ausgezeichnete Zusammenarbeit bei dieser gewaltigen Integrationsaufgabe und wünsche der Bundeswehr viel Erfolg mit diesem ganz besonderen Flugzeug", sagte Dr. Johannes Bußmann, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Technik AG. "Besonders danke ich auch unseren Kolleginnen und Kollegen, die diese bei weitem nicht alltägliche Aufgabe mit Bravour gemeistert haben."

    Der Airbus A319 wurde in rund 26 Monaten Liegezeit auf der Lufthansa-Basis in Hamburg zunächst grundüberholt und erhielt anschließend mehr als 150 Modifikationen, von der Umsetzung kleinerer Flugtüchtigkeitsdirektiven bis hin zu grundlegenden Eingriffen in die

    Struktur des Flugzeugs. Dazu zählten der Austausch eines sieben Meter langen Teils der Außenhaut auf der Rumpfoberseite sowie die ausgefrästen und verglasten Öffnungen im Flugzeugboden, die den Einsatz der Beobachtungs- und Kameratechnik auf Open-Skies-Flügen

    erst ermöglichen.

    Neben dem Einbau der digital-optischen Kamerasysteme für drei verschiedene Flughöhen und der Installation eines digitalen Infrarotsensors umfasste die Liegezeit auch größere Modifikationen an der Kabine des Flugzeugs. Für den neuen Einsatzzweck wurde sie unter

    anderem mit vier ergonomischen Bedienstationen für das Beobachtungs-personal ausgerüstet. Im sogenannten Missionsbereich verfügt das Flugzeug darüber hinaus über weitere 16 Sitze für Personal des überflogenen Vertragsstaates und für Personal von

    Partnernationen. Damit alle Systeme jederzeit und ohne großen Aufwand erreicht und inspiziert werden können, haben die Ingenieure überall in der Kabine und ihren Einbauten Wartungsklappen und Zugänge installiert.

    Drei Zertifikate, sogenannte "Supplemental Type Certificates", waren für die Zulassung erforderlich: jeweils eines für die Modifikation der Struktur, für die Kamerafenster im Rumpf sowie für die Modifikation von Kabine und Cockpit. Das Flugzeug wird eine zivile

    und eine militärische luftfahrtrechtliche Zulassung erhalten. Bevor die Maschine für Beobachtungsflüge über anderen Vertragsstaaten genutzt werden kann, muss sie noch von allen Mitgliedsstaaten akkreditiert werden. Andere Nationen können das Flugzeug dann auch

    für ihre Missionsflüge mieten.

    Abkommen zum "Offenen Himmel":

    Als Symbol des Vertrauens unterzeichneten 1992 Mitglieder der NATO und des ehemaligen Warschauer Pakts das Abkommen "Open Skies" ("Offener Himmel"). Es erlaubt ihnen, ihre Territorien gegenseitig zu überfliegen und dabei Foto-, Radar- und Infrarot-Bilder aufzunehmen.

    Seit 1997 nutzte die Bundesrepublik für diese Aufgabe Luftfahrzeuge von Partnernationen. Mit dem neuen Luftfahrzeug, Registrierung 15+03, wird Deutschland wieder ein eigenes Missionsflugzeug besitzen - und gleichzeitig eines der modernsten der Welt. Mehr Infos unter:

    https://www.auswaertiges-amt.d…alles-node/openskies-node


    Lufthansa Technik



    Fotos Copyright (C) 2019 Aviation Friends Hamburg

    Im Jahr 2020 soll die neue Ausgabe des Microsoft Flight Simulator erscheinen. Dies kündigte Microsoft auf der Spielemesse E3 in Los Angeles an. Im Unterschied zu vorherigen Versionen ist der kommende Flight Simulator nicht nur auf Windows-PCs, sondern auch auf aktuellen Xbox-Spielkonsolen lauffähig.

    Im Trailer präsentiert Microsoft den neuen Flight Simulator in voller Pracht und mit 4K-Auflösung. Gezeigt werden hübsche Landschaften und diverse Flugzeuge, die im Spiel vertreten sein werden. Was die Features betrifft, soll der Microsoft Flight Simulator auf die Azure-Cloud-KI zurückgreifen.



    Langen, 6. Juni 2019

    Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH hat mit ihrem Tarifpartner ein umfangreiches Maßnahmenpaket vereinbart, um ihren Beitrag zu mehr Pünktlichkeit im Luftverkehr zu leisten. Unter anderem werden für Fluglotsen Anreize geschaffen, freiwillige Zusatzschichten zu übernehmen und später aus dem operativen Dienst auszuscheiden. Außerdem sicherte die DFS zu, ihre 2019 gestartete Ausbildungsinitiative auszuweiten.

    Das unerwartet starke Wachstum des Luftverkehrs hat die gesamte Luftfahrtbranche im vergangenen Jahr vor Probleme gestellt: Besonders in der Hauptreisezeit im Sommer 2018 kam es europaweit zu Flugstreichungen und Verspätungen. Auch im deutschen Luftraum, mit 3,4 Millionen Flugbewegungen pro Jahr der verkehrsreichste in Europa, kam es deshalb zu Spitzenzeiten in einzelnen Bereichen zu Engpässen.

    Um ihren Beitrag zur Verbesserung der Pünktlichkeit zu leisten, hat sich die DFS gemeinsam mit der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) auf Eckpunkte eines umfangreichen Maßnahmenpakets geeinigt. Vor allem drei Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Kapazität kurzfristig zu steigern und langfristig sicherzustellen: Die Möglichkeit für freiwillige Zusatzschichten von operativen Mitarbeitern, Anreize für eine längere Verweildauer im Lotsendienst sowie eine mehrjährige Ausbildungsinitiative. „Damit leisten wir einen Beitrag zur Verbesserung der derzeitigen Situation im Luftverkehr, damit Passagiere pünktlich ans Ziel kommen“, sagt CEO Prof. Klaus-Dieter Scheurle.

    Mitarbeiter im operativen Bereich haben bereits vom 1. Juni an die Möglichkeit, über ihre eigentliche Arbeitszeit hinaus freiwillige Zusatzschichten zu übernehmen, die zusätzlich vergütet werden. Dies gilt für Fluglotsen, aber auch für andere operativ Tätige wie Flugdatenbearbeiter oder Techniker. Um einen finanziellen Anreiz dafür zu schaffen, werden die tariflichen Überstundenzuschläge erhöht. DFS und GdF haben dazu Eckpunkte vereinbart, die in den folgenden Wochen in entsprechende Tarifverträge umgesetzt werden.

    Zusätzlich haben die Tarifpartner Anreize für eine längere Verweildauer im operativen Dienst bis zum 57. Lebensjahr geschaffen. Bislang sind die meisten Fluglotsen maximal bis zum 55. Lebensjahr operativ tätig.

    Damit langfristig genug Fluglotsen zur Verfügung stehen, hat die DFS darüber hinaus eine Ausbildungsoffensive gestartet. 2019 werden insgesamt 122 Lotsinnen und Lotsen ausgebildet, 2020 wird die Zahl der Auszubildenden noch einmal auf 146 erhöht. Die DFS hat sich mit der GdF darauf geeinigt, dieses Ausbildungsmaximum bis einschließlich 2023 festzuschreiben.

    Bereits im Vorfeld hatte die DFS einige Maßnahmen umgesetzt, um die Pünktlichkeit zu verbessern. Dazu gehörte die Veränderung der Flugprofile. Gemeinsam mit den Kontrollzentralen der Nachbarländer wurden Flüge auf stark frequentierten Strecken abgesenkt, um den überlasteten oberen Luftraum zu entzerren. Der Anteil der Verspätungen, an denen die Flugsicherungen in Europa einen Anteil hatten, lag 2018 bei rund einem Viertel. Im April 2019 ist dieser Wert auf ein knappes Viertel gesunken.

    DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

    Da wir im Forum keine Werbung machen, wollte ich Euch diesen Artikel trotzdem nicht vorenthalten, damit man weiß, was für Kosten auf einen zukommen können wenn man ohne Genehmigung in gesperrte Bereiche u.a. Schäden verursacht.


    Aufgrund eines Drohnenfluges am Flughafen Frankfurt fielen am Donnerstag 70 der insgesamt 1500 geplanten Flüge aus. Es kam zu erheblichen Störungen des Flugverkehrs. Dies ist ein weiterer Vorfall, der zeigt, wie die Zahl der Störfälle durch Drohnen kontinuierlich zugenommen haben.

    Markus Goldschatz, Chief Underwriter General Aviation in Deutschland, sagt: „Die Anti-Drohnen-Technologie entwickelt sich rasant weiter, von Drohnenkanonen oder -netzen über Signalstörsysteme bis hin zu eingebauten Geofencing-Funktionen, um Flüge in No-Go-Bereiche wie Flughäfen zu verhindern. Insbesondere Geofencing könnte der Schlüssel zur Verhinderung der Vorfälle mit Hilfe von Technologien innerhalb der Drohne selbst sein. Vor allem die Vorfälle von Gatwick Ende 2018 haben die Luftfahrtindustrie und die Regulierungsbehörden ermutigt, diese neuen Technologien zu erforschen. Die rechtswidrigen Handlungen einer sehr kleinen Minderheit von Drohnenpiloten werfen leider einen dunklen Schatten auf alle positiven Aspekte der Drohnentechnologie. Die Regulierung wird weiter zunehmen, und wir begrüßen die jüngsten Schritte einiger Länder zur Einführung einer obligatorischen Registrierung von Drohnenpiloten.


    Weitere Fakten als Recherchehilfe:

    Das Allianz White Paper „The Rise of the Drones“ skizziert einige mögliche Schadensszenarien mit Drohnen: So könnte einen Drohnen-Pilot, der die Kontrolle über eine Drohne während einer Gebäudeinspektion verliert, zu einer Gesamthaftung von weit über 5 Millionen Dollar führen, wenn die Drohne zum Beispiel in einen LKW oder eine Werkstatt stürzte. Selbst eine kleine Drohne könnte allein beim Aufprall auf ein Triebwerk eines Flugzeugs bis zu 10 Millionen Dollar an Sachschäden verursachen (exkl. Haftungskosten). Verkehrsflugzeuge sind bei Start und Landung dem größten Risiko eines Vorfalls mit Drohnen ausgesetzt. Im Falle eines Flugzeugunfalls könnten Flugzeuge auch zu einer Notlandung gezwungen werden, die zu Verspätungen oder Annullierungen führt und erhebliche wirtschaftliche Verluste verursacht.

    Die Deutsche Flugsicherung hat 2018 insgesamt 158 Behinderungen des regulären Luftverkehrs durch Drohnen registriert, etwa 80 Prozent mehr als noch 2017. Im Großraum von Flughäfen seien 125 Fälle gemeldet worden, erklärte das bundeseigene Unternehmen, das für die Flugverkehrskontrolle in Deutschland zuständig ist. Die meisten Störungen gab es am Flughafen Frankfurt/Main (31), gefolgt von Berlin-Tegel (17), München (14) und Hamburg (12). 2017 waren insgesamt 88 Fälle gemeldet worden.


    Die jüngste Global Claims Review der AGCS zeigt, dass Flugzeugkollisionen/Crashs die zweithäufigste Ursache für versicherte Schäden weltweit sind, hinter Brand- und Explosionsfällen. Das ergab die Analyse von mehr als 470.000 Schadensfällen in der Versicherungswirtschaft in den letzten fünf Jahren. Auch die AGCS war bereits an einem Schadensfall im Zusammenhang mit einer Drohnenkollision mit einem Flugzeug beteiligt.

    Drohnen sind aber nicht die einzigen Fremdkörper von denen an Flughäfen ein Risiko ausgeht: Nach einer Analyse der AGCS belaufen sich beispielsweise die versicherten Schäden aus Vogelschlag in den Jahren 2013-2018 auf rund 300 Mio. Euro, wobei die wirtschaftlichen Folgen von Vogelschlägen auf bis zu 1,2 Milliarden Dollar weltweit geschätzt werden. Insgesamt 956 damit zusammenhängende Schadensfälle sind in diesem Zeitraum bei den Versicherern eingegangen. Der durchschnittliche Schadenaufwand beträgt 322.065 Euro. Die meisten Schäden ereignen sich, wenn Vögel auf den Flugzeugkörper prallen oder in die Triebwerke fliegen.

    Pressemitteilung | 10. Mai 2019

    Anlässlich des Endes der Berliner Luftbrücke vor 70 Jahren erklärte Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL): „Die Luftbrücke hat im wahrsten Sinne des Wortes Geschichte geschrieben und Hilfe dorthin gebracht, wo sie am dringendsten benötigt wurde. Diese Geschichte setzen unsere Unternehmen heute mit ihrem Engagement für Menschen auf der ganzen Welt fort – denn auch heute verbindet Luftfahrt Menschen und Märkte weltweit und rettet häufig auch Leben“.

    Am 12. Mai 2019 jährt sich zum 70. Mal die Aufhebung der sowjetischen Blockade West-Berlins und damit auch das Ende der Berliner Luftbrücke. Zwischen Juni 1948 und Mai 1949 transportierten die berühmten „Rosinenbomber“ über 485.000 Tonnen Lebensmittel, mehr als 1.430.000 Tonnen Kohle und über 180.000 Tonnen andere Güter nach West-Berlin und sicherten somit die Versorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Dingen. Zur begehrten Fracht der „Rosinenbomber“ gehörten auch Süßigkeiten wie Schokoladentafeln und Kaugummis, die der amerikanische Pilot Gail Halvorsen als einer der ersten an selbstgebastelte Fallschirme aus Taschentüchern band und für die am Tempelhofer Flughafen wartenden Kinder abwarf. Zahlreiche Piloten folgten seinem Beispiel. Der Einsatz der „Rosinenbomber“ für die Berliner Bevölkerung ist als beispielloser Akt der Solidarität und Menschlichkeit in die Geschichte eingegangen, hat zahlreichen Menschen das Leben gerettet und steht damit wie kein anderes Nachkriegsereignis für die humanitäre Hilfe über den Luftweg.

    Luftfahrt verbindet auch heute noch Menschen über nationale Grenzen hinweg. Allein Deutschland ist auf dem Luftweg direkt an über 400 Ziele weltweit angebunden. Dies leistet einen entscheidenden Beitrag zum kulturellen Austausch und zur Völkerverständigung. Erst die Luftfahrt hat es vielen Menschen hierzulande und anderswo ermöglicht, die Welt etwa durch Au-Pair-Aufenthalte und Auslandssemester auch einmal mit anderen Augen zu sehen und sich in fremde Kulturen hineinzudenken.

    Gleichzeitig sichert die Luftfahrt auch die Anbindung des Wirtschaftsstandorts Deutschlands an die Weltwirtschaft und somit auch Wohlstand hierzulande. Der Transport per Luftfracht beflügelt die deutsche Exportwirtschaft, die existentiell wichtig ist für den deutschen Wirtschaftsstandort. Dabei werden vor allem zeitkritische und verderbliche Güter mit dem Flugzeug transportiert. Das können etwa Ersatzteile sein, wohl aber auch Medikamente, Blutkonserven und Transplantationsorgane.

    So wie die Berliner Luftbrücke Leben gerettet hat, leistet die Luftfahrt auch heute noch einen Beitrag zur humanitären Hilfe bei Naturkatastrophen und Konflikten. In solchen Situationen ist meist schnelles Handeln gefragt. Hilfsgüter wie Medikamente, Nahrungsmittel, Trinkwasser oder Zelte müssen unmittelbar zu den Betroffenen gelangen. Da sich Transporte in viele Gebiete nicht per LKW oder Schiff durchführen lassen, sind Flugzeugtransporte elementar für die humanitäre Hilfe in vielen Krisenregionen. Schließlich gibt es über große Distanzen kein schnelleres Beförderungsmittel als das Flugzeug.

    Die zivilen Fluggesellschaften und Flughäfen sind in das internationale Hilfsnetzwerk eingebunden. Dabei arbeiten sie in der Regel eng mit Partnern wie Luftfahrt ohne Grenzen oder dem Roten Kreuz zusammen. Im Rahmen dieser Kooperation führen sie Passagier- oder Frachtflüge durch – sowohl in der unmittelbaren Krisensituation als auch danach. Sie sorgen so beispielsweise nach schweren Erdbeben dafür, dass neben Medikamenten auch Zelte, Decken, Kindernahrung oder Wasseraufbereitungsanlagen in die betroffenen Regionen gelangen und Seuchen verhindert werden.

    Einige Beispiele zu humanitären Hilfsprojekten der deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen finden Sie online unter:

    https://www.bdl.aero/de/themen…rkehrs/humanitaere-hilfe/

    Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)

    München, 7. Mai 2019

    • Reiser Simulation and Training als Hersteller für ersten Hubschrauber-Simulator innerhalb der Trainingsflotte von Lufthansa Aviation Training beauftragt
    • Full Flight Simulator der neusten Technologie für Trainings im Bereich Helicopter Emergency Medical Services vorgesehen
    • Trainingsbeginn am Standort Frankfurt im Jahr 2020

    Im Zuge anstehender Investitionen in neue Trainingsgeräte für die Pilotenaus- und weiterbildung kooperiert Lufthansa Aviation Training (LAT) im Bereich der Hubschrauber-Simulation mit dem deutschen Simulatorhersteller Reiser Simulation and Training (RST). Dieser ist unter anderem spezialisiert auf die Fertigung von Hubschrauber-Full Flight Simulatoren des Typs H145/H135 Level D.

    Mit der Anschaffung eines ersten eigenen Kombi-Hubschrauber-Simulators erweitert Lufthansa Aviation Training ihr Schulungsportfolio in diesem Segment und reagiert damit auf die hohe Nachfrage nach Trainingsmöglichkeiten seitens Helicopter Emergency Medical Services (HEMS), wie zum Beispiel der DRF Luftrettung.

    Der von RST hergestellte Hubschrauber-Simulator verfügt über ein Wechsel-Cockpit und kann so beide Spezifika der Muster H145 und H135 abbilden. Zusätzlich ist der Full Flight Simulator (FFS) ausgestattet mit einer Third Crew Member Station, an der mit Hilfe von Virtual Reality-Technologie das Abseilen aus einem Hubschrauber mit der gesamten Crew trainiert werden kann. Da Luftrettungseinsätze in der Nacht zunehmen, eignet sich der moderne Helikopter-FFS H145/H135 besonders gut zum Training essentieller Flugmanöver in realistischer Nachtatmosphäre. Dabei können die Piloten ihre eigene Nachtsichtausrüstung nutzen und somit die Einsatzrealität exakt nachbilden. Bei einer 240 x 80 Grad Direktprojektion der Hubschrauber-Außensicht durch hochauflösende LED-Videoprojektoren und einer intuitiv zu bedienenden Instructor Operating Station (IOS) setzt der von RST konzipierte Hubschrauber-Simulator neue Trainingsstandards.

    Der neue Helikopter-FFS des Typs H145/H135 wird am größten Trainingsstandort von Lufthansa Aviation Training in Frankfurt im Jahr 2020 in Betrieb genommen, der sich aufgrund seiner guten Erreichbarkeit für Kunden, die aus unterschiedlichsten Richtungen zum Training anreisen, eignet.

    Die Absichtserklärung (Letter of Intent) zur Zusammenarbeit zwischen LAT und RST ist am 29. April 2019 unterschrieben worden und besiegelt die erstmalige Kooperation zwischen beiden. „Mit Reiser Simulation Training haben wir einen starken Partner an unserer Seite. Das Familienunternehmen blickt auf jahrzehntelange Erfahrung in diesem hochspezialisierten Bereich der Simulatortechnik zurück und wird uns eng bei diesem wichtigen Schritt unseres ersten eigenen Helikopter-Simulators begleiten, worüber wir uns sehr freuen“, so Stefanie Moulliet, Senior Director Business Development and Product Management bei der Lufthansa Aviation Training GmbH.

    „Die Pilotenausbildung ist für die Flugsicherheit von größter Bedeutung. Unser Ansatz hierbei ist die Spezialisierung auf die Anforderungen der Besatzung von Rettungshubschraubern, welche bei jedem Wetter auf jede Situation bestens vorbereitet und somit ausgebildet sein muss. Wir sind sehr stolz darauf, Teil des LAT-Programmes zu sein, welches die Erweiterung der 54 Full Flight Simulatoren umfassende Trainingsflotte von LAT um den ersten Hubschrauber beinhaltet“, erklärt Dr. Roman Sperl, CEO bei Reiser Simulation and Training GmbH.


    Über Lufthansa Aviation Training
    Die Lufthansa Aviation Training GmbH, Anfang 2017 entstanden aus Lufthansa Flight Training und Swiss Aviation Training, gehört mit ihrer Kompetenz in der Aus- und Weiterbildung von Cockpit- und Kabinenpersonal an zwölf Ausbildungsstandorten zu den führenden Unternehmen im Bereich Flight Training. Zum Kundenportfolio von Lufthansa Aviation Training gehören über 200 national und international renommierte Airlines sowie die Lufthansa Konzernfluggesellschaften. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Hallbergmoos bei München und beschäftigt insgesamt rund 1.000 Mitarbeiter.

    Unter der Marke European Flight Academy bündelt Lufthansa Aviation Training sämtliche Flugschulen der Lufthansa Group in Deutschland, der Schweiz und in den USA. Absolventen erfüllen die hohen Standards der Airlines der Lufthansa Group und erhalten exklusiven Zugang zu deren internen Stellenmarkt. So sind beste Chancen auf eine Anstellung und auf die umfangreichen Karriereoptionen als Verkehrsflugzeugführer der Lufthansa Group gewährleistet.

    Weitere Informationen zu Lufthansa Aviation Training unter www.lufthansa-aviation-training.com und zur European Flight Academy unter www.european-flight-academy.com.

    Über Reiser Simulation and Training

    Die Reiser Simulation and Training GmbH (RST) blickt auf mehr als 30 Jahre Erfahrung in den Bereichen Simulationstechnik und Trainingsgeräte für die Luftfahrt zurück. Das familiengeführte Unternehmen mit Firmensitz südlich von München beschäftigt inzwischen mehr als 200 Mitarbeiter an drei Standorten. Das Produktspektrum der Reiser Simulation and Training GmbH umfasst primär die Konzipierung und Fertigung von Simulatoren und Trainingsgeräten für die zivile und militärische Ausbildung von Piloten und Luftfahrzeugtechnikern. Die Produkte von RST sind weltweit im Einsatz und für ihre Qualität sowie niedrigen Betriebskosten bekannt.





    Lufthansa Aviation Training
    / Reiser Simulation and Training GmbH


    Die Airline nimmt ihren ersten Airbus A321neoLR in Empfang


    Hoofddorp, 3. Mai 2019 – Heute nimmt Air Transat, ausgezeichnet als weltbeste Urlaubsfluggesellschaft 2018, ihren ersten von 15 Airbus-Modellen des Typs A321neoLR in Empfang, die bis 2022 zur Flotte gehören werden.

    „Das Eintreffen dieser neuen Generation von Flugzeugen ist in verschiedenerlei Hinsicht für unser Unternehmen und unsere Fluggäste ein bedeutendes Ereignis“, so Annick Guérard, Chief Operating Officer bei Transat. „Der Airbus A321neoLR symbolisiert, wo Air Transat heute steht, und was wir in den kommenden Jahren erreichen wollen. Er bekräftigt unsere Position als einer der Marktführer in nachhaltigem Tourismus und ermöglicht unseren Fluggästen zugleich auch ein herausragendes Erlebnis an Bord. Daneben wird die große Reichweite des Flugzeugs unsere Geschäfte in unseren Kernmärkten, nämlich unseren Reisezielen in Kanada, Europa, der Karibik sowie in Mittel- und Südamerika, optimieren.“

    Das umweltfreundlichste Modell seiner Klasse
    Der Airbus A321neoLR fügt sich nahtlos in die anhaltenden Bemühungen von Air Transat zu nachhaltigem Tourismus ein. Den Antrieb übernehmen Triebwerke von Pratt & Whitney mit dem geringsten Treibstoffverbrauch und den niedrigsten Treibhausgasemissionen (CO2 und NOX) in dieser Klasse. Im Vergleich zur vorherigen Generation von Airbus-Modellen verbraucht der Airbus A321neoLR mehr als 15 % weniger Treibstoff, weist einen um 50 % reduzierten Geräuschpegel in der Kabine und für die Umgebung auf, produziert etwa 5.000 Tonnen weniger CO2 pro Jahr und verringert die NOX-Emissionen, die zu Smog und saurem Regen beitragen, um 50 %.

    Ein ganz neues Borderlebnis


    Die Fluggäste kommen in eine völlig neu designte Kabine, in der sich alles um Komfort dreht. „Ein zentrales Element hinter all unseren Entscheidungen ist, dass wir möchten, dass sich unsere Reisenden wie im Urlaub fühlen, sobald sie an Bord sind“, erläutert Guérard.

    Air Transat und Airbus sind jedes Detail in der Kabine durchgegangen, um für das bestmögliche Erlebnis an Bord zu sorgen. „Wir sind stolz, den A321LR an Air Transat auszuliefern und mit einer so herausragenden, innovativen Airline geschäftlich verbunden zu sein“, verrät Christian Scherer, Chief Commercial Officer bei Airbus.

    Die Club Class mit ihrer exklusiven Kabine und dem persönlichen Service hat einen neuen Look bekommen. Ihre 12 tiefblauen Naturledersitze mit breiteren Einzel-Touchscreens sind noch ergonomischer und haben eine Beinstütze für maximalen Komfort.

    In der Economy Class sind die 187 hellblauen Naturledersitze breiter als die vorheriger Airbus-Generationen und bieten allen Passagieren mehr Platz für sich. Sie sind mit einem modernen Entertainmentsystem mit größeren Einzel-Touchscreens und USB-Anschlüssen zum Laden elektronischer Geräte ausgestattet.

    Der zweite Airbus A321neoLR von Air Transat soll im Juni ankommen, weitere vier sollen im Herbst 2019 folgen. Die Flotte wird Stück für Stück durch neue Flugzeuge modernisiert und bis 2022 ausschließlich Airbus-Modelle umfassen. Air Transat hat einen Vertrag mit AerCap zu einem langfristigen Leasing von 15 Airbus A321neoLR-Modellen geschlossen.

    Über Air Transat
    Air Transat ist Kanadas Urlaubsfluglinie Nummer Eins. Sie fliegt etwa 60 Reiseziele in mehr als 25 Ländern in Nord- und Südamerika sowie Europa an, bietet Inlands- und Zubringerflüge innerhalb Kanadas und befördert jährlich etwa fünf Millionen Passagiere. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Montreal und beschäftigt 3.000 Mitarbeiter. Air Transat ist eine Geschäftseinheit von Transat A.T. Inc., einem führenden integrierten internationalen Tourismusunternehmen, das auf Urlaubsreisen spezialisiert ist und Urlaubspakete, Hotelaufenthalte und Flugreisen anbietet. Transat wurde in Anerkennung seiner Verpflichtung zur Nachhaltigkeit 2018 mit der Travelife-Zertifizierung ausgezeichnet.

    Jüngste Auszeichnungen (2017-2018)

    Auszeichnung zur weltbesten Urlaubsfluggesellschaft bei den Skytrax World Airline Awards Gewählt zur besten Urlaubs-/Charterfluglinie bei den Agents’ Choice Awards präsentiert von Baxter Travel Media Gewählt zur besten Fluglinie bei den Trophées Uni-Vers Awards organisiert von der Association des Agents de Voyages du Québec

    Air Transat

    Pressemitteilung | 30. April 2019

    In der Luftfahrt sind Instrumente zur CO2-Bepreisung bereits fest etabliert

    BDL befürwortet marktbasierten Ansatz für den Klimaschutz und fordert mehr Engagement für alternative Kraftstoffe

    Zu der aktuellen Debatte um eine stärkere Bepreisung von CO2-Emissionen sagte Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL): „Vor dem Hintergrund der wachsenden Nachfrage ist die zentrale Zukunftsfrage unserer Branche, wie wir Luftverkehr nachhaltig organisieren. Wir befürworten den Einsatz von marktbasierten Instrumenten zur CO2-Bepreisung als wirksamen und effizienten Weg für den Klimaschutz. Im Luftverkehr sind solche Instrumente bereits umgesetzt: Auf allen innereuropäischen und innerdeutschen Flügen wachsen wir seit mehr als sieben Jahren CO2-neutral, ab dem kommenden Jahr gilt das dann auch für die internationalen Flüge.“

    Der Luftverkehr innerhalb der Europäischen Union ist seit dem Jahr 2012 in das marktbasierte System des Europäischen Emissionshandels (EU-ETS) einbezogen. Dabei müssen die Fluggesellschaften Zertifikate für die von ihnen verursachten wachstumsbedingten CO2-Emissionen erwerben. Diese Emissionen werden dann durch CO2-Einsparungen in anderen Wirtschaftsbereichen ausgeglichen. Der Preis für diese Zertifikate ist deutlich angestiegen – allein in den letzten zwei Jahren hat er sich verdreifacht. Durch die Einbeziehung in den Emissionshandel sind die CO2-Emissionen im innereuropäischen Luftverkehr auf dem Niveau von 2005 gedeckelt und werden gegenüber diesem Basisjahr in Zukunft auch sinken.

    Der Luftverkehr mit Drittstaaten außerhalb der EU ist nicht in den Europäischen Emissionshandel einbezogen, da dies gegenüber den Drittstaaten nicht durchzusetzen war. Doch im Oktober 2016 war es gelungen, auf UN-Ebene auch für dieses Verkehrssegment ein marktbasiertes Instrument zur CO2-Bepreisung zu vereinbaren: Ab 2020 gibt es mit CORSIA auch für die internationalen Flüge ein Klimaschutzinstrument. Dabei zahlen die Fluggesellschaften für ihre wachstumsbedingten CO2-Emissionen eine Abgabe, die dann für Projekte zur CO2-Reduzierung vor allem in Entwicklungsländern verwendet wird.

    Mit diesen Instrumenten zur CO2-Bepreisung wächst der Luftverkehr CO2-neutral: Darüber hinaus ist es das langfristige Ziel der internationalen Luftfahrt, vollumfänglich CO2-neutral zu fliegen. Dies kann aber nur gelingen, wenn die bisherigen fossilen Kraftstoffe schrittweise durch alternative Kraftstoffe ersetzt werden. Unter heutigen Bedingungen ist ein solcher strombasierter Kraftstoff auf dem Weltmarkt drei- bis fünfmal so teuer wie herkömmliches Kerosin. Damit die Fluggesellschaften den Treibstoff auch tanken können, muss dieser in großen Mengen hergestellt werden, wofür es einer industriepolitischen Strategie der Europäischen Union bedarf.

    „Zur Erreichung unseres langfristigen Ziels des CO2-neutralen Fliegens bedarf es des gemeinsamen Handelns von Politik und Industrie, damit alternative strombasierte Kraftstoffe zu marktfähigen Preisen hergestellt werden können. Solange aber noch kein emissionsfreier Flugverkehr möglich ist, geht es darum, die Emissionen an anderer Stelle zu kompensieren. Damit ist dem Klima mehr geholfen als mit neuen zusätzlichen Steuern wie etwa einer Kerosinsteuer oder einer CO2-Steuer, die dem Klima nichts nutzen, sondern lediglich Verkehr zu Wettbewerbern verlagern“, so von Randow weiter.

    Hintergrundinformation:

    Der Treibstoffverbrauch – und damit auch die CO2-Emissionen – bei den Flügen der BDL-Mitgliedsfluggesellschaften konnte seit 1990 um 43 Prozent gesenkt werden und beträgt pro Passagier und 100 km durchschnittlich 3,58 Liter. Auch weiterhin werden durch Investitionen in neue energieeffizientere Flugzeuge und energiesparende Flugverfahren die CO2-Emissionen bei den Flügen der BDL-Mitgliedsfluggesellschaften gesenkt werden.

    Mehr Informationen zum Klimaschutz im Luftverkehr: https://www.klimaschutz-portal.aero  


    Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)


Comments

  • 1

  • Moin Moin liebe Airbus-Fans.


    Da es bei Airbus ein neues Besucherzentrum geben wird, bin ich auf der Suche nach Wünschen, Bedingungen, Bedürfnissen und ein paar persönliche Erfahrungen der Spotter von Finkenwerder.


    Für eine spannende Konzeptionierung unter Berücksichtigung der Wünsche aller Besucher, möchten wir Euch unbedingt einbeziehen...


    Hat jemand Lust mir ein paar Infos und Erfahrungen mitzuteilen?

    Gerne rufe ich auch mal kurz durch, dann gehts schneller bzw ist unkompliziert.


    Ich freue mich auf Eure Antworten und Unterstützung.


    Liebe Grüße

    Annika