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    In der aktuellen Klimaschutzdebatte wird immer wieder behauptet, dass das Fliegen günstiger sei als die Fahrt mit der Bahn; deswegen müsse der Gesetzgeber das Fliegen verteuern. Aber wie sind die Bahn- und Flugpreise tatsächlich? Wie schneiden Luftverkehr und Bahnverkehr ab, wenn man die Ticketpreise miteinander vergleicht? Hierzu gibt es Analysen, auch vom Internationalen Eisenbahnverband, in denen für konkrete Städteverbindungen untersucht wurde, ob die Reise mit der Bahn oder mit dem Flugzeug billiger ist. Zu welchen Ergebnissen diese Studien kommen und welche Faktoren entscheidend dafür sind, ob sich mehr Verkehr aus der Luft auf die Schiene verlagern lässt, erfahren Sie in der beigefügten neuesten Ausgabe unseres Infodienstes „Luftfahrt aktuell“.

    Im Anhang finden Sie zu diesem Thema unseren neuesten Infodienst „Luftfahrt aktuell“.

    Luftfahrt aktuell 06-2019_Preisvergleich Luftverkehr-Bahnverkehr-1.pdf


    Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V.

    BDL fordert Anpassungen des Gesetzesentwurfs, um negative Folgen zu mildern und Investitionen in Klimaschutz zu erleichtern

    Anlässlich der heutigen Anhörung im Finanzausschuss des Bundestages zur beabsichtigten Erhöhung der Luftverkehrsteuer erklärt Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. (BDL): „Fast neun Jahre Erfahrung mit der deutschen Luftverkehrsteuer haben gezeigt, dass dieses Instrument keinen Beitrag zum Klimaschutz leistet, sondern lediglich Verkehr von deutschen Luftverkehrsunternehmen zu ausländischen Wettbewerbern verschiebt. Mit der nun geplanten Erhöhung der Steuer wird dieser Irrweg fortgesetzt und die Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen drastisch verschärft. Das schwächt die Investitionskraft unserer Unternehmen und verbaut den Weg für weitere Fortschritte beim Klimaschutz im Luftverkehr.“

    Gegenwärtig berät der Deutsche Bundestag eine Gesetzesvorlage zur Änderung des Luftverkehrsteuergesetzes, wonach die Luftverkehrsteuer zum 1. April 2020 deutlich angehoben werden soll. Damit konterkariert die Bundesregierung das im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD formulierte Ziel einer „Entlastung unserer Flughäfen und Luftfahrtunternehmen von einseitigen nationalen Kosten.“ Unabhängig von der Frage, ob die Luftverkehrsteuer deutlich erhöht wird, stellt sich im Gesetzgebungsprozess nun auch die Frage, wie die Koalition dieses Vorhaben umsetzen will.

    Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass die Erhöhung überproportional im wettbewerbsintensiven Verkehr zu europäischen Zielen erfolgen soll. Dies schadet den deutschen Unternehmen, denn gerade in diesem Verkehrsbereich ist es aufgrund des starken Wettbewerbs kaum möglich, nationale Steuererhöhungen auf die Preise aufzuschlagen. Dabei ist der besonders betroffene europäische Luftverkehr bereits vollumfänglich in den Europäischen Emissionshandel einbezogen, in dem ein klarer CO2-Reduktionspfad festgelegt ist.

    Schon im Grundsatz ist es aufgrund des intensiven Wettbewerbs kaum möglich, die Steuererhöhung in Form von höheren Ticketpreisen an die Kunden weiterzugeben. Völlig unmöglich ist das aber bei bereits verkauften Tickets. In seiner jetzigen Form sieht der Gesetzentwurf vor, dass die Erhöhung der Steuersätze nicht nur für Buchungen ab dem 1. April 2020 gelten soll, sondern für alle Abflüge ab diesem Tag. Fluggesellschaften sollen die dann erhöhten Steuersätze rückwirkend auch für solche Reisen an den Fiskus abführen, die heute schon gebucht sind oder in den nächsten Wochen noch gebucht werden. Für Frühjahr und Sommer 2020 liegen bereits viele tausende Buchungen vor, und täglich kommen viele neue hinzu. Bei diesen Buchungen haben die Unternehmen keine Chance, die Steuererhöhung einzupreisen. Matthias von Randow: „Wenn es bei dem jetzigen Entwurf bleibt, werden die Fluggesellschaften auf den Kosten sitzenbleiben. Das entzieht unseren Unternehmen finanzielle Mittel, die wir dringend brauchen für Investitionen in moderne energieeffiziente Flugzeugflotten und in den Ersatz des fossilen Kerosins durch alternative Kraftstoffe auf Basis regenerativer Energien. Deswegen fordern wir als ein Gebot der Fairness, dass die Koalition eine rückwirkende stärkere Besteuerung von bereits verkauften Tickets ausschließt.“

    Um zu verhindern, dass der Branche – über den im Gesetzesentwurf geplanten Einnahmen hinaus – künftig noch weitere Investivmittel entzogen werden, fordert der BDL, im Gesetz eine Deckelung der Einnahmen festzuschreiben. Darüber hinaus setzt sich die Branche dafür ein, mindestens einen Teil der Einnahmen auch für den Klimaschutz im Luftverkehr einzusetzen: „Die wichtigsten Hebel, um Luftverkehr besser mit dem Klimaschutz in Einklang zu bringen, sind Investitionen in technische Innovationen – in moderne effiziente Flugzeugflotten und in den Ersatz von fossilem Kerosin durch regenerative Treibstoffe. Zumindest ein Teil der Mehreinnahmen aus der Steuererhöhung sollte für die Markteinführung von regenerativen Kraftstoffen im Luftverkehr eingesetzt werden. Nur wenn wir hier Fortschritte machen, wird mittel- bis langfristig das CO2-neutrale Fliegen möglich“, so von Randow.

    Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)

    Notruf, Blaulicht und Training im Dienste der Sicherheit

    Insgesamt 85 Einsatzkräfte der Flughafenfeuerwehr, der Rettungsdienste und der Lübecker Feuerwehr übten am Sonnabend gemeinsam für den Ernstfall am Flughafen. Vorgabe war es, eine Einsatzübung unter möglichst realistischen Bedingungen zu schaffen. Um 18:05 Uhr hieß es dann auch „Luftnotlage (Full Emergency), Flugzeug meldet Abgase in der Kabine, mehrere Personen betroffen mit Übelkeit, Atemnot und Erbrechen“. Erschwerend kam für die Einsatzkräfte am fiktiven Unfallort hinzu, dass das Flugzeug bei der Notlandung von der Bahn abgekommen sei und ein Fahrwerkschacht in Flammen stünde.

    Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit zwischen dem Flughafen und der Berufsfeuerwehr, den Freiwillige Feuerwehren, den Hilfsorganisationen und Behörden im Rahmen der Gefahrenabwehr zu trainieren. Eine Übung dieser Art sieht die Internationale Zivilluftfahrt Organisation (ICAO) und die Vorschriften der European Union Aviation Safety Agency (EASA) in regelmäßigen Abständen vor, damit die Betriebssicherheit für die Nutzer und Passagiere weiterhin gewährleistet ist.

    „Sicherheit steht bei uns an erster Stelle“, bestätigt Prof. Dr.-Ing. Jürgen Friedel, Geschäftsführer des Flughafens den erfolgreichen Ablauf der Übung und die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Beteiligten: „Ein professionelles Krisenmanagement ist eine wichtige Grundlage für die Wiederaufnahme des Linien- und Charterverkehrs in Lübeck ab Frühjahr 2020. Intern konnten wir die Übung nutzen, unser Krisenmanagement zu prüfen und möglichen Optimierungsbedarf zu erkennen.“ Die Übung hat gezeigt, dass die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Organisationen gut funktioniert hat und auch, dass gezielte, regelmäßige gemeinsame Trainingsszenarien und Abstimmungen zur idealen Einsatzvorbereitung erforderlich sind. „Auch für unsere neuen Kollegen der Flughafen-Feuerwehr und für den internen Krisenstab hatte das Notfall-Training den gewünschten erfolgreichen Effekt“, so Friedel.

    „Der Einsatz wurde innerhalb von ca. 90 Minuten erfolgreich abgearbeitet. Im Rahmen der Übung wurde ein Konzept zur Abarbeitung eines sogenannten „Massenanfalls von Verletzten“ (MANV) auf die Umsetzung unter realitätsnahen Bedingungen erprobt. Auch das Zusammenspiel mit allen beteiligten Hilfsorganisationen, Behörden und dem Flughafenbetreiber wurde hier erneut überprüft. Wir haben mehrere Übungsbeobachter aufgestellt. So ist es uns nun im Nachgang möglich, etwaige Anpassungsbedarfe unserer Konzepte zu erkennen und anschließend im Rahmen einer Überarbeitung umzusetzen“ so Marco Lihring, Übungsleiter der Feuerwehr und zuständig für die Planung von Sonderlagen bei der Feuerwehr Lübeck.

    Zurzeit wird am Flughafen Lübeck im Terminal der Bestand entkernt und alle Vorarbeiten zur Ertüchtigung des Flughafengebäudes getätigt. Ab sofort werden auch noch Mitarbeiter für die Bodenverkehrsdienste und die Passagierbetreuung gesucht und geschult. https://www.flughafen-luebeck.de/Mitarbeiter-Passage.html

    Dazu sind erste Charter Reisen ab Lübeck bereits buchbar mit interessanten touristischen Zielen wie Capri, Neapel, Sizilien, die Kanalinseln und Kroatien, s.

    https://www.flughafen-luebeck.de/reisen-ab-luebeck.html

    Lübeck, 26. Oktober 2019

    Film (frei): https://www.dropbox.com/s/i3b0…otfall%C3%BCbung.MOV?dl=0

    Luftfahrt fordert ICAO-Generalversammlung auf, die Weichen für einen erfolgreichen Start des internationalen CO2-Bepreisungssystems CORSIA zu stellen

    Zu den laufenden Beratungen der Staatengemeinschaft unter dem Dach der UN-Luftfahrtorganisation ICAO erklärte Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL): „Eine CO2-Bepreisung für einen internationalen Verkehrsträger wie den Luftverkehr kann ihre Wirkung nur entfalten, wenn diese international eingeführt wird. In diesem Sinne ist es ein riesiger Fortschritt, dass die internationale Staatengemeinschaft mit dem Kompensationssystem CORSIA 2016 ein solches Klimaschutzinstrument beschlossen hat, das nun im kommenden Jahr an den Start gehen soll. Deshalb ist es entscheidend und prioritär, dass bei den aktuell laufenden Beratungen der ICAO-Generalversammlung die Umsetzung von CORSIA nicht gefährdet wird. Bei der weiteren Umsetzung muss dann darauf geachtet werden, dass es nicht zu einer Doppelbelastung europäischer Fluggesellschaften durch CORSIA und den Europäischen Emissionshandel kommt.“

    Der Luftverkehr in Europa ist seit 2012 als einziger Verkehrsträger in den Europäischen Emissionshandel einbezogen. Das Emissionshandelssystem stellt sicher, dass die CO2-emittierenden Unternehmen (Industrie, Energiewirtschaft, innereuropäischer Luftverkehr) für ihre Emissionen zahlen müssen und gleichzeitig die Emissionen aller in den Emissionshandel einbezogenen Wirtschaftsbereiche reduziert werden – und zwar bis 2030 um 43 Prozent gegenüber dem Jahr 2005. Durch die Einbeziehung des Luftverkehrs in den Emissionshandel ist sichergestellt, dass der Luftverkehr seinen Beitrag zur Erfüllung der Pariser Klimaziele leistet. Der Europäische Emissionshandel war ursprünglich auch für die Bepreisung von internationalen Flügen gedacht, die ihren Start- oder Endpunkt in Europa haben. Dies war jedoch in der Staatengemeinschaft der ICAO nicht durchsetzbar.

    Deshalb hat sich die ICAO im Jahr 2016 mit CORSIA völkerrechtlich verbindlich auf ein eigenes Instrument für internationale Flüge verständigt, das ab dem kommenden Jahr starten soll. Mit diesem CO2-Bepreisungssystem wird sichergestellt, dass der weltweite Luftverkehr ab 2020 CO2-neutral wächst. Erreicht wird dies, indem die Fluggesellschaften weltweit CO2-senkende und von der ICAO zertifizierte Klimaschutzprojekte finanzieren, in denen in entsprechender Größenordnung die Emissionen aus dem Luftverkehr kompensiert werden. Die internationale Luftfahrt hat diesen Beschluss unterstützt und sich im Vorfeld massiv dafür eingesetzt, dass die Staaten dieses System der CO2-Bepreisung einführen und dass von Anfang an möglichst viele Staaten teilnehmen.

    Bei der aktuell laufenden Generalversammlung wird nun der weitere Weg der Implementierung des Systems beraten. Dabei ist für die deutsche Luftverkehrswirtschaft prioritär, dass nun alles unternommen wird, um die sichere Einführung von CORSIA zu gewährleisten: „Entscheidend ist, dass das international abgestimmte System CORSIA jetzt auch tatsächlich an den Start gebracht wird. Die europäischen Regierungen sollten sich dafür einsetzen, dass auch die noch zögerlichen Länder bereit sind, sich daran zu beteiligen. In der konkreten Umsetzung müssen die EU und ihre Mitgliedstaaten dann die beiden Systeme Emissionshandel und CORSIA aufeinander abstimmen, damit der im Emissionshandel angelegte CO2-Reduktionspfad erreicht wird und zugleich eine Doppelbelastung der europäischen Fluggesellschaften durch CORSIA und den Europäischen Emissionshandel vermieden wird.“

    Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)

    Das Forschungsflugzeug SOFIA der NASA startet heute am Mittwochabend um 19.40 Uhr vom Landesflughafen aus zu ihrem ersten Forschungsflug über Europa, der sie über 12 Länder hinweg führt. Der Jumbo mit dem weltweit einzigartigen Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie kehrt am Freitag, 20. September 2019 um nach Kalifornien zurück.



    Flughafen Stuttgart GmbH

    die deutsche Luftverkehrswirtschaft verfolgt das Ziel, langfristig komplett CO2-neutral zu fliegen. Erreichbar ist das Ziel aber nur, wenn das fossile Kerosin durch regenerative Kraftstoffe ersetzt wird.

    Hierfür gibt es mehrere Ansätze. Der auch ökologisch geeignetste Weg ist ein strombasierter Kraftstoff, der im sogenannten „Power-to-Liquid“-Verfahren gewonnen wird. Die Verwendung solcher Kraftstoffe im regulären Flugbetrieb lässt sich nicht von heute auf morgen realisieren, da diese im Augenblick nur in geringen Mengen zur Verfügung stehen und noch zu teuer sind. Doch die Technologie für die Produktion und den Einsatz von synthetischen Kraftstoffen ist erprobt und funktioniert. Die Frage, ob und wann solche Kraftstoffe eingesetzt werden können, ist also im Wesentlichen keine der technischen Machbarkeit, sondern eine des energiepolitischen Rahmens.

    Wie also kann mit synthetischen Kraftstoffen erreicht werden, dass Flugzeuge unter dem Strich CO2-neutral fliegen? Welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein, dass diese Kraftstoffe erfolgreich eingesetzt werden können, und welchen Beitrag können die Luftverkehrswirtschaft und die Politik dazu leisten? Dies erfahren Sie in der beigefügten neuesten Ausgabe unseres Infodienstes „Luftfahrt aktuell“.


    Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V.

    München, 22 August 2019

    • Lufthansa Aviation Training investiert Millionenbetrag im Bereich Safety & Service Training
    • 777-9-CEET wird im ersten Quartal 2020 an LAT ausgeliefert
    • Virtuelles Training für Flugbegleiter gut angelaufen

    Lufthansa Aviation Training investiert in diesem Jahr umfangreich in die Anschaffung neuer Trainingsgeräte für die Aus- und Weiterbildung von Kabinenpersonal. Darunter fällt auch der Kauf eines neuen Boeing 777-9 Cabin Emergency Evacuation Trainers (CEET). Das Unternehmen kommt damit dem neuen Trainingsbedarf nach, der ab 2020 durch die Einflottung der Boeing 777-9 in die Lufthansa Airline entstehen wird.

    Derzeit wird der 777-9-Kabinentrainer noch produziert. Hersteller ist das in Dubai ansässige Unternehmen Spatial. Die Auslieferung an den Frankfurter Standort von LAT erfolgt voraussichtlich Anfang 2020. Dort ist der CEET ab Frühjahr 2020 bereit für den Trainingseinsatz. LAT schult nach der kompletten Einflottung der 777-9 jährlich rund 7.000 Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen der Lufthansa in allen Sicherheits- und Notfallverfahren (SEPs) auf dem Flugzeugmuster – einschließlich Brand- und Rauchschulung, Tür- und Fluchtbetrieb sowie sichere Cockpitverfahren und Notfallausrüstung. Damit auch ausreichend Platz für den neuen CEET vorhanden ist, wird in der Frankfurter Emergency-Halle schon jetzt an der Optimierung der Stellflächen für die Trainingsgeräte gearbeitet.

    Von Feuerbekämpfung bis Virtual Reality: Cockpit- und Kabinenpersonal trainiert bei LAT mit modernster Technologie

    Auch der Münchner Standort bekommt Zuwachs in der Ausstattung. Unter anderem wird ein A350 Cockpit Emergency Exit Hatch angeschafft. Damit üben Pilotinnen und Piloten die Evakuierung aus dem Flugzeugcockpit. Außerdem können zukünftig Evakuierungen über einen generischen Self-Help Overwing Exit in Schwaig trainiert werden, welcher zum Beispiel in der 737NG oder der neuen A321neo zum Einsatz kommt. Hierdurch kann das Training auf den vorhandenen CEETs in München optimiert und diese somit effizienter genutzt werden.

    In Zürich wurde vor Kurzem ein neuer Real Fire Fighting-Trainer für das dortige Trainingszentrum angeliefert. Das Modell der holländischen Firma Flame Aviation hat sich an den Trainingsstandorten in Wien und Frankfurt bereits bewährt und als Gruppen-Standard etabliert. Der aus zwei Modulen bestehende Real Fire Fighting-Trainer entspricht dem Volumen von zwei 30-Fuß-Seefracht-Containern und weist ein Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen auf. Angeliefert wurden die Module per Tieflader.

    Eine besonders innovative und bedeutende Investition im Bereich Safety & Service Training stellt das Virtual Reality Training dar: Im April eröffnete LAT an den Standorten Frankfurt und München die ersten beiden VR-Hubs, in denen sich jeweils neun ca. 3,00 mal 3,00 Meter große VR-Kabinen befinden. Dort trainieren nun jährlich rund 18.500 Flugbegleiter der Lufthansa einen Teil der behördlich geforderten sicherheitsrelevanten Schulungen virtuell. Perspektivisch ist eine Erweiterung der VR-Trainings in anderen Bereichen geplant. Außerdem sollen an weiteren LAT-Standorten VR-Hubs eröffnet werden.

    Doch nicht nur Neuanschaffungen fallen unter die Investitionen im Safety & Service Training-Bereich von LAT: So wurden in den vergangenen Wochen unter anderem die Flugzeugsitze aller Buchungsklassen in den Service Attrappen am Frankfurter und Münchner Standort ausgetauscht. In Frankfurt wurden zusätzlich noch die A340 Galleys neu eingerichtet. Das Service Training wird damit noch authentischer, da es die aktuelle Ausstattung der Lufthansa-Flotte abbildet. Außerdem werden derzeit die Hands-on-Räume in Frankfurt modernisiert, um die dortigen Abläufe zu optimieren.

    Insgesamt stehen den Kunden von LAT Safety & Service Training an sieben Standorten mittlerweile mehr als 50 Emergency Training Devices (CEETs, Door Trainer, Slide Tower, Real Fire Fighting Trainer etc.) und über 10 Service Training Devices verschiedener Flugzeugtypen für Trainingszwecke zur Verfügung. Der Bereich Safety & Service Training ist neben Pilot School und Pilot Training einer der Kernprozesse der Lufthansa Aviation Training GmbH. Zu den Aufgaben gehören die Konzeption sowie Durchführung EASA-konformer Safety-Schulungen und auf den Kunden und dessen Branding ausgerichtete Service- und Produktschulungen. Der Fokus liegt dabei auf der Aus- und Weiterbildung von Cockpit- und Kabinenpersonal der Lufthansa Group Airlines und externen Airlinekunden. Schulungen aus den Segmenten Safety, Emergency, Human Factors/CRM sowie Service & Culture werden darüber hinaus auch Kunden aus nicht airlinespezifischen Bereichen angeboten.


    Über Lufthansa Aviation Training

    Die Lufthansa Aviation Training GmbH (LAT) gehört mit ihrer Kompetenz in der Aus- und Weiterbildung von Cockpit- und Kabinenpersonal an zwölf Ausbildungs- und Trainingsstandorten weltweit zu den führenden Unternehmen im Bereich Flight Training. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Hallbergmoos bei München und beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter. Zum Kundenportfolio gehören über 200 national und international renommierte Airlines, darunter auch die Lufthansa Konzernfluggesellschaften. Lufthansa Aviation Training verfügt über fast 200 Trainingsgeräte. Dazu gehören Schulungsflugzeuge für die Pilotenausbildung, Flugsimulatoren aller gängigen Flugzeugmuster für das Pilotentraining sowie Emergency- und Service Mock-ups für die Aus- und Weiterbildung von Flugbegleitern.

    Unter der Marke European Flight Academy (EFA) bündelt Lufthansa Aviation Training sämtliche Flugschulen der Lufthansa Group in Deutschland, der Schweiz und den USA. Absolventen erfüllen die hohen Standards der Airlines der Lufthansa Group und erhalten exklusiven Zugang zu deren internen Stellenmarkt.
    Weitere Informationen zu Lufthansa Aviation Training und zur European Flight Academy gibt es unter
    www.lufthansa-aviation-training.com und www.european-flight-academy.com.

    Flughafen Lübeck schult Mitarbeiter für Check-in, Passagierbetreuung und Bodenverkehrsdienste

    Der Veranstalter Neubauer Touristik ist ein Familienunter­nehmen aus Schleswig­Holstein, das auf viele Jahre Erfahrung in der Reisebranche zurückblickt und am 8. April den ersten Charterflug ab Lübeck plant. Damit wird der norddeutsche Traditionsflughafen Abflugsort für ein völlig neues Konzept sein. Unter dem Motto „Reisen für mich“ bietet Neubauer Urlaubern zunächst zwei Flüge zu wunder­schönen Zielen in Italien an. Und dies mit der Bequemlich­keit eines Pauschal urlaubs und den Vorzügen individueller Ausgestaltung: Kultur & Dolce Vita in Sorrent, Wellness und Entspannung auf der Insel Ischia, Kultur & Strand auf Sizilien und die einzig artige Natur auf den Liparischen Inseln.

    „Veranstaltet werden die Reisen durch uns, die Neubauer Touristik, mit über 60 Jahren Erfahrung als Reiseveranstalter“ so Oliver Gröpper, Geschäftsführer von Neubauer Touristik. „Als Familienbetrieb arbeiten wir bereits in der 3. Generation als Spezialist für Bus­, Flug­ und Schiffreisen in ganz Europa und darüber hinaus. Ab 2020 können wir unseren Stamm­kunden und denjenigen, die wir von unserem „Reisen für mich – Gefühl“ überzeugen möchten, Flugreisen direkt ab Schleswig­Holstein anbieten.“

    „Ich freue mich, dass die ersten Charterflüge nach der Ertüch­tigung des Flughafens 2020 zu so schönen Zielen wie Neapel und Sizilien abheben und wir mit Neubauer Touristik, einem Veranstalter aus der Region, diese Premiere am Flughafen Lübeck planen“, ergänzt Prof. Jürgen Friedel, Geschäftsführer des Flughafens.

    Zurzeit wird am Flughafen Lübeck im Terminal der Bestand entkernt und das Dach renoviert, alles Vorarbeiten zur Ertüch­tigung des Flughafengebäudes. „Sobald die Genehmigung der Behörden für die nächsten Schritte vorliegen, können wir an die Erweiterung des Abflug­ und Ankunftsgebäudes gehen“, so Friedel. Und eine gute Nachricht hat der Flughafen jetzt schon im Gepäck: Ab sofort werden Mitarbeiter für die Bodenverkehrsdienste und die Passagierbetreuung gesucht und geschult.

    (s. https://www.flughafen­luebeck.de)


    Flughafen Lübeck

    Asiana Airlines hat mit der Lufthansa Technik AG einen umfassenden Vertrag zur Komponentenversorgung geschlossen. Im Rahmen der neuen Vereinbarung wird Lufthansa Technik die gesamte Airbus-A320-Flotte von Asiana im Rahmen eines Total Component Support (TCS®) mit Komponenten versorgen. Das schließt auch Maschinen des Typs A321neo ein, welche die Flotte in Zukunft ergänzen werden.

    Der Zehn-Jahres-Vertrag läuft seit Juli 2019 und umfasst maximal 79 Flugzeuge.

    Danny Kim, General Manager von Asiana Airlines, sagte: "Lufthansa Technik ist unser strategischer Partner - und hat über Jahre bewiesen, dass er eine langfristig sichere Materialversorgung unserer Flotten garantieren kann. Wir sind überzeugt, dass sich diese

    erfolgreiche Zusammenarbeit auch bei der Komponentenversorgung unserer neuen A321neo bewähren wird."

    Kijung Shin, Corporate Key Account Manager von Lufthansa Technik, sagte: "Während der vergangenen Jahrzehnte stand Lufthansa Technik der Asiana immer mit maßgeschneiderten und optimalen Lösungen zur Seite. Der neue Vertrag unterstreicht das Vertrauen unseres Kunden in unsere Glaubwürdigkeit und unsere Zuverlässigkeit. Das motiviert uns, unsere gesamte Leistung auf ein noch höheres Niveau zu bringen."

    Der Vertrag sieht eine mittelfristige Änderung vor, bei der die integrierte TCS®-Komponentenversorgung mit Ersatzteil-Pooling umgewandelt wird in eine Materialversorgung, bei der Reparatur und Überholung der Teile auf Flugstundenbasis abgerechnet werden (Total

    Component Maintenance, TCM).

    Lufthansa Technik und Asiana Airlines arbeiten seit mehr als 25 Jahren zusammen. Das Unternehmen versorgt bereits die Boeing 777-200ER-Flotte von Asiana mit Komponenten und unterstützt die derzeitigen Airbus A320, A330 und A350 der Airline mit einem Total

    Component Support. Hinzu kommen die Instandhaltung von V2500- und CF6-Triebwerken und die Überholung der A380-Großraumflugzeuge von Asiana.

    Lufthansa Technik AG

    Star Alliance weiterhin mit einem wettbewerbsfähigen Netzwerk in der Region vertreten


    FRANKFURT - 19. August 2019 - Die brasilianische Fluggesellschaft Ocean Air Linhas Aéreas S/A mit Sitz in São Paulo, die früher als Avianca Brasil firmierte, scheidet zum 1. September 2019 offiziell aus der Star Alliance aus.

    Dem Ausscheiden von Ocean Air ist ein mehrmonatiger Insolvenzschutz und der Entzug des Air Operator Certificate (AOC) durch die brasilianische Regulierungsbehörde ANAC vorausgegangen.

    Star Alliance ist seit ihrer Gründung 1997 mit einer bedeutenden und langjährigen Präsenz kontinuierlich auf dem brasilianischen Markt aktiv.

    Vom 1. September 2019 an werden dem Bündnis nun 27 Mitgliedsgesellschaften angehören.

    „Die 2015 beigetretene Avianca Brasil hat einen wichtigen Beitrag zu unserem Kundenangebot auf dem brasilianischen Markt geleistet, und wir bedauern diese unglückliche Entwicklung", sagte Star Alliance CEO Jeffrey Goh. „Ich möchte betonen, dass der Austritt von Avianca Brasil in keiner Weise die Mitgliedschaft von Avianca S.A.,mit Sitz in Bogota, Kolumbien beeinträchtigt, die als geschätztes Mitglied weiterhin einen bedeutenden Beitrag zur Allianz in Südamerika leistet."

    Elf Star Alliance Mitgliedsairlines bieten Direktflüge von und nach Brasilien an: Air Canada, Avianca, Air China, Copa Airlines, Ethiopian Airlines, Lufthansa, SWISS, South African Airways, TAP Air Portugal, Turkish Airlines und United.

    Insgesamt bieten die Mitgliedsgesellschaften der Star Alliance 588 wöchentliche Flüge von 11 Inlandsstationen in Brasilien zu 17 Star Alliance Hubs an und bieten mit Verbindungen zu weiteren 738 internationalen Zielen mehr Möglichkeiten als jede andere Airline-Allianz.


    Über die Star Alliance:

    Das Star Alliance Netzwerk wurde 1997 als erste wirklich globale Airline-Allianz gegründet, die dem internationalen Reisenden weltweite Anbindung, Wertschätzung und nahtlosen Service bietet. Die Akzeptanz am Markt wurde durch zahlreiche Auszeichnungen bestätigt, darunter den Air Transport World Market Leadership Award und Best Airline Alliance von Business Traveller Magazine und von Skytrax. Die Mitgliedsgesellschaften sind: Adria Airways, Aegean Airlines, Air Canada, Air China, Air India, Air New Zealand, ANA, Asiana Airlines, Austrian, Avianca, Ocean Air Linhas Aéreas S/A (früher Avianca Brasil), Brussels Airlines, Copa Airlines, Croatia Airlines, EGYPTAIR, Ethiopian Airlines, EVA Air, LOT Polish Airlines, Lufthansa, Scandinavian Airlines, Shenzhen Airlines, Singapore Airlines, South African Airways, SWISS, TAP Air Portugal, THAI, Turkish Airlines und United. Insgesamt bietet das Star Alliance Netzwerk derzeit mehr als 19.000 tägliche Flüge zu mehr als 1.300 Flughäfen in 194 Ländern. Weitere Anschlussflüge werden vom Star Alliance Connecting Partner Juneyao Airlines angeboten.


    Star Alliance Press Office

    Langen, 12. August 2019

    Wie viele Flüge sind an einem Spitzentag im deutschen Luftraum unterwegs? Wie hoch ist die Auslastung an Bord von Flugzeugen? Und woher kommen eigentlich die Verspätungen im Luftverkehr? Der Mobilitätsbericht der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH informiert über das vergangene und das laufende Jahr.

    Das Luftverkehrsaufkommen in Deutschland und Europa ist in den ersten sechs Monaten 2019 weiter gestiegen, die Pünktlichkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbessert: Das ist ein Ergebnis des Mobilitätsberichts, den die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH zusammengestellt hat. Er informiert über die wichtigsten Zahlen und Fakten des Jahres 2018 und gibt einen Überblick über die Entwicklungen des ersten Halbjahres 2019.

    Demnach ging die durchschnittliche Verspätung pro Flug in Europa im ersten Halbjahr 2019 auf zwölf Minuten zurück, in der ersten Jahreshälfte 2018 hatte sie noch bei 14,1 Minuten gelegen. Der Anteil der europäischen Flugsicherungen daran sank von 1,5 auf 1,1 Minuten – und das bei wachsendem Verkehr: Bis Ende Juni 2019 wurden im Luftraum über den EU-Mitgliedsstaaten insgesamt rund 4,8 Millionen Flüge gezählt, das sind 2,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Flüge werden vom oberen in den unteren Luftraum verlegt sowie Verkehrsströme lateral verlagert, um Engpässe zu vermeiden.

    Jeder dritte Flug führt dabei durch den deutschen Luftraum. Hier registrierte die DFS im ersten Halbjahr 1,61 Millionen Flüge nach Instrumentenflugregeln. Damit hat sich das Wachstum, das im Vorjahrszeitraum noch 3,4 Prozent betragen hatte, auf 1,3 Prozent abgeschwächt. Besonders starke Verkehrszuwächse verzeichneten im ersten Halbjahr 2019 der Flughafen Berlin-Tegel, an dem die Zahl der Starts und Landungen um 15,4 Prozent stieg. Unter den Regionalflughäfen gab es die größten Zuwächse in Memmingen (+17,7 Prozent).

    Trotz steigender Verkehrszahlen ist das Sicherheitsniveau im deutschen Luftraum unverändert hoch. Gleiches gilt für die Streckeneffizienz: Die geflogene Strecke wich im ersten Halbjahr 2019 nur um 1,19 Prozent von der direkten Verbindung ab, der Umweg beträgt damit nicht einmal vier Kilometer – das entspricht Länge einer Landebahn am Frankfurter Flughafen.

    Mehr Informationen

    Den Mobilitätsbericht 2018 finden Sie hier

    DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

    Pressemitteilung | 2. August 2019


    BDL-Präsidium setzt auf gemeinsames Vorgehen von Politik und Luftfahrt

    Angesichts der weltweit weiter wachsenden Nachfrage nach Luftverkehr unterbreitet die deutsche Luftverkehrswirtschaft Vorschläge für weitergehenden Klimaschutz. „Wir sehen die Frage, wie der Luftverkehr nachhaltiger und besser in Einklang mit dem Klimaschutz gebracht werden kann, als eine der zentralen gemeinsamen Herausforderungen von Luftverkehrswirtschaft, Politik und Gesellschaft“, heißt es in einer Erklärung des BDL-Präsidiums.

    Den größten Hebel sieht die Branche bei der Weiterentwicklung der Kraftstoffe. „Wir wollen erreichen, dass die luftverkehrsbedingten CO2-Emissionen auf null sinken. Wir wissen, dass dieses Ziel nur erreichbar ist, wenn das fossile Kerosin durch regenerative Kraftstoffe ersetzt wird.“ Die derzeit auch ökologisch beste Lösung sei ein Kraftstoff, der im sogenannten „Power-to-Liquid“-Verfahren gewonnen wird. Das BDL-Präsidium fordert eine gemeinsame industriepolitische Initiative der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten, um die Voraussetzungen für ein hinreichendes Angebot von Produktionsanlagen und Kraftstoffen zu schaffen. Ferner schlägt es vor, die Einnahmen aus der deutschen Luftverkehrsteuer zugunsten der Markteinführung regenerativer Kraftstoffe zu verwenden. Gleichzeitig erklären die Unternehmen der deutschen Luftverkehrswirtschaft ihre Bereitschaft, sich an Pilotprojekten zum Aufbau industrieller Anlagen zu beteiligen.

    Darüber hinaus will der Verband weitere Maßnahmen voranbringen. Die Unternehmen wollen eine Stärkung der Intermodalität und streben eine weitere Verlagerung von Verkehr aus der Luft auf die Schiene an, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Die Fluggesellschaften bieten dazu den Kunden bereits im Buchungsprozess die Bahnreise als Zubringer für ihre internationalen Flüge an. Da wo mittels attraktiver Schnellbahnverbindungen die Kunden überwiegend auf eine Verbindung mit der Bahn umsteigen können, wird der Luftverkehr eingestellt.

    Ebenso soll die Erneuerung der Flugzeugflotten mit energiesparenderen Flugzeugen fortgeführt werden, um die spezifischen CO2-Emissionen weiter zu senken. Der BDL weist hierbei auf die erheblichen CO2-Reduktionswirkungen hin: „Durch Investitionen in energieeffiziente Flugzeuge und Flugverfahren konnten wir die CO2-Emissionen pro Personenkilometer seit 1990 um 43 Prozent senken.“ Auch die deutschen Flughäfen werden ihre eigenen CO2-Emissionen weiter senken, um 50 Prozent bis 2030, und wollen bis 2050 vollständig CO2-neutral sein.

    Für die Fluggäste soll die Möglichkeit, die Klimawirkung ihres Fluges gegen einen Aufpreis zu kompensieren und damit bereits heute klimaneutral zu fliegen, erweitert werden. Die Mitgliedsunternehmen des BDL werden dazu die Angebote zur Kompensation bereits in den Buchungsprozess integrieren, um die Kompensation zu erleichtern und besser auf diese Angebote aufmerksam zu machen. Ferner schlägt das BDL-Präsidium vor, dass der Gesetzgeber die bestehende steuerliche Absetzbarkeit von Klimakompensation so weiterentwickelt, dass sie nicht nur für Privatpersonen sondern auch für Geschäftskunden nutzbar wird.

    Hinsichtlich einer CO2-Bepreisung spricht sich der BDL für die weitere Stärkung des Emissionshandels aus: „Mit der 2012 erfolgten Einbeziehung des Luftverkehrs in den Emissionshandel ist sichergestellt, dass der inländische und europäische Luftverkehr CO2-neutral wächst und dass die CO2-Emissionen der Wirtschaftsbereiche im Emissionshandel (Energiewirtschaft, verarbeitendes Gewerbe, Luftverkehr) bis 2030 um 43 Prozent gegenüber 2005 reduziert werden.“ Nationale Alleingänge bei Steuern und Abgaben seien hingegen klimapolitisch kontraproduktiv und wirtschaftlich schädlich, weil Verkehr lediglich zu ausländischen Wettbewerbern verschoben wird statt Emissionen zu reduzieren. Für die CO2-Bepreisung des internationalen Luftverkehrs werde deswegen mit dem System CORSIA ab dem Jahr 2020 auch ein zusätzliches CO2-Bepreisungsinstrument eingeführt, das international abgestimmt worden sei. Dies werde auch von der internationalen Luftverkehrswirtschaft breit unterstützt.

    Mit Blick auf die neue Legislatur in der Europäischen Union hält es der BDL für erforderlich, das Regulierungssystem der Flugsicherung in Europa neu zu justieren und die Einführung neuer Technologien zur Erleichterung der Lotsentätigkeit voranzutreiben. Durch optimierte Flugwege ließen sich im europäischen Luftraum bis zu 10 Prozent der Emissionen im Luftverkehr reduzieren.

    Die Erklärung des BDL können Sie hier herunterladen:

    „Wie wir morgen fliegen: verantwortungsbewusst und nachhaltig“ (PDF)

    Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)

    München, 16. Juli 2019

    • LAT und LH Group entwickeln gemeinsam ein weltweit einzigartiges Konzept für die Ausbildung von Flugdienstberatern und standardisieren die Ausbildung erstmalig gruppenweit
    • Ausbildung zum Flugdienstberater bildet die Grundlage für die Arbeit in einer Verkehrsleitzentrale, wo von der Flugplanung bis zum Lösen von Irregularitäten umfassendes Wissen und Können gefragt ist
    • Erster LAT Ab-Initio-Ausbildungskurs für Flugdienstberater der LH Group nach neuem Format im Juli in Frankfurt gestartet

    Ein Hurrikan rast auf Florida zu – was bedeutet das für die geplanten Flüge dorthin? Ein Luftraum wird gesperrt und ein Flug muss umgeleitet werden – welche Alternativrouten gibt es, wie viel Kerosin braucht es dafür und was passiert mit den Passagieren im Flieger und denen, die am eigentlichen Ankunftsort schon auf ihren Flug warten und nun dort festsitzen? Das Aufgabenspektrum der Flugdienstberater ist vielschichtig und ihre Rolle aus der Fliegerei nicht wegzudenken: Als Mitarbeiter von Fluggesellschaften sind sie für die Flugvorbereitung sowie die bodenseitige Betreuung von Flügen zuständig. Anfang Juli startete nun in Frankfurt der erste ganzheitliche Ausbildungskurs für Flugdienstberater. Die Ausbildung wird von Lufthansa Aviation Training für die gesamte Lufthansa Gruppe durchgeführt und basiert auf einem weltweit neuen, modularen Konzept – dem so genannten Competency-Based Training & Assessment (CBTA), welches auf Kompetenzvermittlung mit konkreten Beispielen aus der Praxis anstelle von reiner Wissensvermittlung setzt. So wird ein wesentlich schnellerer Einstieg in die Praxis ermöglicht.

    Die angehenden Flugdienstberater – auch Flight Operations Officer (FOO) genannt – werden in 20 Wochen unter anderem in Fächern unterrichtet, die auch Teil der theoretischen Pilotenausbildung sind. Dazu gehören zum Beispiel Meteorology, Navigation, Operational Procedures und Flight Planning. Bis zum Start des neuen Ausbildungskonzeptes wurde das Training der FOOs aufgrund dieser Überschneidungen im Theorieunterricht sogar direkt an die Pilotenausbildung angedockt. Die Trainees bekamen darüber zwar viel theoretisches Wissen vermittelt, allerdings fehlte der konkrete Bezug zur Anwendung in der Ausübung ihres zukünftigen Berufes. Das ändert sich jetzt: „Der Beruf des Flugdienstberaters hat sich in den vergangenen Jahrzehnten enorm entwickelt und auch verändert. Diesen gewachsenen und sehr komplexen Verantwortungsbereich decken wir nun in der neuen Ausbildung adäquat ab. Dafür haben wir aus einem ursprünglich rein wissensbasierten Training, jetzt erstmalig einen kompetenzbasierten Ansatz entwickelt. Ein Kernelement ist dabei, dass wir in der Ausbildung auf erfahrene Flugdienstberater als Instruktoren setzen – darüber ermöglichen wir, dass die relevanten Kenntnisse mit konkreten Bezügen zur beruflichen Praxis vermittelt werden“, sagt Stephan Strobel, der bei LAT für die Entwicklung und Umsetzung der neuen Ausbildung verantwortlich ist.

    Für das neue Ausbildungskonzept und seine Umsetzung erhielten Strobel und sein Team die Genehmigung des Luftfahrtbundesamtes (LBA) zur neuen „National Training Organisation“, der DE.NTO.007, unter dem Dach der LAT OPS DE. Damit ist das neue Training auch die erste CBTA-basierte FOO-Ausbildung weltweit sowie die erste seitens des LBA genehmigte CBTA-basierte Ausbildung in Deutschland.

    Eine standardisierte FOO-Ausbildung für die gesamte LH Group

    Die Ausbildung zum Flugdienstberater bildet die Grundlage für die Arbeit in einer Verkehrsleitzentrale (IOCC – „Integrated operations control center“), wo von der Flugplanung bis zum Lösen von Irregularitäten umfassendes Wissen und Können gefragt ist. Bisher erfolgte das Training von Flugdienstberatern innerhalb der Lufthansa Gruppe einzeln durch die jeweiligen Airlines und wurde über die Flugschulen mit abgedeckt. Nachdem diese sich aber bewusst auf ihr Kerngeschäft – das Ausbilden von Piloten – konzentrieren wollten, entstand der Bedarf das FOO-Training neu zu verorten und damit auch die Chance, das Training entsprechend der veränderten Rahmenbedingungen völlig neu aufzusetzen. Dazu Projektleiterin Nina Jirges, Senior Manager Training, Kommunikation & Change Management Lufthansa Group: „Wir sind ganz besonders stolz darauf, nicht nur ein weltweit sehr innovatives Konzept entwickelt zu haben, sondern vor allem auch erstmalig Lufthansa-Group-weit einen einheitlichen Standard für die FOO-Ausbildung geschaffen zu haben. Das war nur möglich, weil alle Akteure – die Gruppen Airlines, Instruktoren, aktive Flugdienstberater und viele mehr – Hand in Hand zusammengearbeitet und ihre jahrzehntelange Erfahrung und spezifischen Bedürfnisse zielgerichtet in die Konzeptentwicklung mit eingebracht haben. Die erfolgreiche Neuaufsetzung der FOO-Ausbildung ist für mich daher ein Paradebeispiel dafür, was in Zusammenarbeit über die verschiedenen Gesellschaften innerhalb der Lufthansa Group hinaus, möglich ist.“

    Über Lufthansa Aviation Training

    Die Lufthansa Aviation Training GmbH (LAT) gehört mit ihrer Kompetenz in der Aus- und Weiterbildung von Cockpit- und Kabinenpersonal an zwölf Ausbildungs- und Trainingsstandorten weltweit zu den führenden Unternehmen im Bereich Flight Training. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Hallbergmoos bei München und beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter. Zum Kundenportfolio gehören über 200 national und international renommierte Airlines, darunter auch die Lufthansa Konzernfluggesellschaften. Lufthansa Aviation Training verfügt über fast 200 Trainingsgeräte. Dazu gehören Schulungsflugzeuge für die Pilotenausbildung, Flugsimulatoren aller gängigen Flugzeugmuster für das Pilotentraining sowie Emergency- und Service Mock-ups für die Aus- und Weiterbildung von Flugbegleitern.

    Unter der Marke European Flight Academy (EFA) bündelt Lufthansa Aviation Training sämtliche Flugschulen der Lufthansa Group in Deutschland, der Schweiz und den USA. Absolventen erfüllen die hohen Standards der Airlines der Lufthansa Group und erhalten exklusiven Zugang zu deren internen Stellenmarkt.
    Weitere Informationen zu Lufthansa Aviation Training und zur European Flight Academy gibt es unter
    www.lufthansa-aviation-training.com und www.european-flight-academy.com.


    Lufthansa Aviation Training GmbH

    Langen, 5. Juli 2019


    Die Hauptreisezeit hat begonnen, am Himmel ist viel los. Die Mitarbeiter der DFS sorgen auch an Spitzentagen dafür, dass alle Passagiere sicher und so pünktlich wie möglich ans Ziel kommen.

    Mit dem Beginn der Sommerferien hat auch die Hauptreisezeit begonnen. Nicht nur in Deutschland, in ganz Europa war der Luftraum voll. Am 28. Juni wurden europaweit mehr als 37.000 Flüge an einem einzigen Tag kontrolliert – das ist mehr als jemals zuvor. Fast jeder dritte Flug führt durch den deutschen Luftraum, wegen seiner zentralen Lage eine der am dichtesten beflogenen Regionen Europas.

    In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hat die DFS im deutschen Luftraum 1,61 Millionen Flüge nach Instrumentenflugregeln registriert – das sind rund 21.000 Flüge mehr als in der gleichen Zeitspanne des vergangenen Jahres. Im Juni 2019 wurden 304.374 Flüge gezählt. Damit alle diese Flüge möglichst ohne Verspätung an ihr Ziel kommen, hat die DFS Deutsche Flugsicherung bereits im Vorfeld zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. Mit Erfolg: Die flugsicherungsbedingte Verspätung im deutschen Luftraum lag im Juni 2019 bei 106 Sekunden pro Flug, das sind 15 Sekunden weniger als im Vorjahresmonat.

    Gemeinsam mit den Kontrollzentralen der Nachbarländer werden seit Ende April Flüge auf einigen Strecken abgesenkt, um den überlasteten oberen Luftraum zu entzerren. Zudem haben viele Mitarbeiter im operativen Bereich bereits vom 1. Juni an freiwillige Zusatzschichten übernommen, über ihre eigentliche Arbeitszeit hinaus. Auch die Ausbildung neuer Fluglotsen läuft trotz Sommerferien auf Hochtouren. Von den 122 jungen Menschen, die bis Ende 2019 ihre Ausbildung begonnen haben sollen, nehmen bereits 54 Auszubildende am Unterricht in der Akademie in Langen teil. Auch in 2020 wird dieser Trend fortgesetzt, die Zahl der Azubis wird auf 146 steigen.

    Durch diese und weitere Maßnahmen trägt die DFS besonders in der verkehrsreichen Sommerreisezeit ihren Teil zur Pünktlichkeit im Luftverkehr bei. Allerdings machen flugsicherungsbedingte Verzögerungen nur einen geringen Teil der gesamten Verspätung aus. Nach Angaben der europäischen Flugsicherungsagentur Eurocontrol betrug von Januar bis Mai 2019 die durchschnittliche Verspätung pro Flug 11,3 Minuten, fast die Hälfte davon wurde von den Airlines verursacht. Der Anteil der europäischen Flugsicherungen lag in den ersten fünf Monaten bei weniger als einer Minute.

    Der verkehrsreichste Tag

    Auf die Fluglotsen der DFS ist Verlass – das zeigt der bisher verkehrsreichste Tag in der Geschichte der DFS. Am 7. September 2018 wurden 11.024 Flüge im deutschen Luftraum gezählt. Damit sorgen die Mitarbeiter der DFS bis heute dafür, dass Passagiere pünktlich und vor allem sicher ans Ziel kommen: https://www.dfs.de/dfs_homepag…72-4afa-aeb2-c190bbb10bd8


    DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

    Rundflüge ab Lübeck am 20. und 21. Juli 2019

    Erleben Sie die Travemünder-Woche und mehr mit der Royal DC-3 Dakota


    Flugbegeisterte aufgepasst! Die legendäre Dakota DC-3 „Prinses Amalia“ von DDA Classic Airlines ist wieder in Deutschland unterwegs. Am Samstag 20. und Sonntag 21. Juli besucht Sie den Flughafen Lübeck Airport – genau richtig, um die schöne Ostseeküste und das Umland von oben zu bewundern.

    Das unvergessliche Flugerlebnis an Bord des historischen Rosinenbombers DC3 PH-PBA kann bereits online auf der Webseite der Dutch Dakota Association reserviert werden: www.dutchdakota.nl.

    Am Samstag um 12:00 Uhr und um 14:00 Uhr und am Sonntag um 13.00 Uhr und 15.00 Uhr startet die DC-3 jeweils 30 Minuten zum Rundflugerlebnis mit einzigartiger Atmosphäre. Bei größerer Nachfrage kommen weitere Rundflüge dazu. Dieses besondere und großartige Flugerlebnis wird zum Preis von Euro 150 p. Person angeboten.

    Die „Prinses Amalia“ ist ein Douglas DC-3-Flugzeug und zählt stolze 75 Jahre. Nach dem Zweiten Weltkrieg erwarb Prinz Bernhard die DC-3 von General Eisenhower und ernannte die Dakota PH-PBA zum ersten Regierungs-Flugzeug der Niederlande. Nach fast 30 Jahren im Dienst wurde Sie 1975 in den Ruhestand geschickt und erhielt einen Platz im Aviodome Museum am Flughafen Amsterdam-Schiphol. In den 90er Jahren hatte Prinz Bernhard die Idee, die Grand Dame wieder flugtauglich zu machen. Mit Hilfe der Dutch Dakota Association und KLM wurde Sie in den Folgejahren restauriert und 2010 auf den Namen der ältesten Tochter des niederländischen König Willem-Alexander getauft. Seit Anfang 2018 ist die DC-3 wieder in der originalen Farbe des Regierungs-Flugzeuges zu bewundern.


    Presse und PR


    Stöcker Flughafen GmbH & Co. KG


    Modernste Technik für Open-Skies-Missionen

    Einhaltung des Zeit- und Kostenrahmens

    Die Bundeswehr hat heute eines der modernsten Beobachtungsflugzeuge für Einsätze im Rahmen des Vertrages über den "Offenen Himmel" (Open Skies) erhalten. In Anwesenheit von Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen und des Staatsministers im Auswärtigen Amt Niels Annen hat die Lufthansa Technik AG im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Hamburg den umgebauten Airbus A319CJ an die Bundeswehr übergeben. Neben Einsätzen im Rahmen von vertrauensbildenden Maßnahmen kann die Maschine auch für medizinische und konventionelle Passagiertransporte eingesetzt werden.

    Den termin- und budgetgerechten Umbau des gebrauchten Geschäftsreiseflugzeugs verantwortete auf Kundenseite das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Lufthansa Technik hatte als Generalunternehmer und

    Systemintegrator einen erheblichen Anteil an der Konstruktion und entwickelte in Zusammenarbeit mit mehr als einem Dutzend Industriepartnern anhand der Anforderungen der Bundeswehr passende Lösungen.

    Niels Annen, Staatsminister im Auswärtigen Amt, sagte: "Der Open-Skies-Vertrag ist eine unverzichtbare Säule der Rüstungskontrolle im OSZE-Raum. Wir setzen uns dafür ein, dass er trotz mancher Schwierigkeiten weiterhin funktioniert und von allen Seiten vollständig implementiert wird. Dann schafft der Vertrag Transparenz und Vertrauen. Er zeigt zudem: Auch in sensiblen Sicherheitsfragen ist die Kooperation zwischen Russland und den USA weiter möglich. Wir wollen den Open-Skies-Vertrag stärken. Deswegen freue ich mich, dass Deutschland wieder ein eigenes, modernes Flugzeug für Überflüge bereitstellt."

    "Ich danke unserem Auftraggeber Bundeswehr und den zahlreichen Industriepartnern für die ausgezeichnete Zusammenarbeit bei dieser gewaltigen Integrationsaufgabe und wünsche der Bundeswehr viel Erfolg mit diesem ganz besonderen Flugzeug", sagte Dr. Johannes Bußmann, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Technik AG. "Besonders danke ich auch unseren Kolleginnen und Kollegen, die diese bei weitem nicht alltägliche Aufgabe mit Bravour gemeistert haben."

    Der Airbus A319 wurde in rund 26 Monaten Liegezeit auf der Lufthansa-Basis in Hamburg zunächst grundüberholt und erhielt anschließend mehr als 150 Modifikationen, von der Umsetzung kleinerer Flugtüchtigkeitsdirektiven bis hin zu grundlegenden Eingriffen in die

    Struktur des Flugzeugs. Dazu zählten der Austausch eines sieben Meter langen Teils der Außenhaut auf der Rumpfoberseite sowie die ausgefrästen und verglasten Öffnungen im Flugzeugboden, die den Einsatz der Beobachtungs- und Kameratechnik auf Open-Skies-Flügen

    erst ermöglichen.

    Neben dem Einbau der digital-optischen Kamerasysteme für drei verschiedene Flughöhen und der Installation eines digitalen Infrarotsensors umfasste die Liegezeit auch größere Modifikationen an der Kabine des Flugzeugs. Für den neuen Einsatzzweck wurde sie unter

    anderem mit vier ergonomischen Bedienstationen für das Beobachtungs-personal ausgerüstet. Im sogenannten Missionsbereich verfügt das Flugzeug darüber hinaus über weitere 16 Sitze für Personal des überflogenen Vertragsstaates und für Personal von

    Partnernationen. Damit alle Systeme jederzeit und ohne großen Aufwand erreicht und inspiziert werden können, haben die Ingenieure überall in der Kabine und ihren Einbauten Wartungsklappen und Zugänge installiert.

    Drei Zertifikate, sogenannte "Supplemental Type Certificates", waren für die Zulassung erforderlich: jeweils eines für die Modifikation der Struktur, für die Kamerafenster im Rumpf sowie für die Modifikation von Kabine und Cockpit. Das Flugzeug wird eine zivile

    und eine militärische luftfahrtrechtliche Zulassung erhalten. Bevor die Maschine für Beobachtungsflüge über anderen Vertragsstaaten genutzt werden kann, muss sie noch von allen Mitgliedsstaaten akkreditiert werden. Andere Nationen können das Flugzeug dann auch

    für ihre Missionsflüge mieten.

    Abkommen zum "Offenen Himmel":

    Als Symbol des Vertrauens unterzeichneten 1992 Mitglieder der NATO und des ehemaligen Warschauer Pakts das Abkommen "Open Skies" ("Offener Himmel"). Es erlaubt ihnen, ihre Territorien gegenseitig zu überfliegen und dabei Foto-, Radar- und Infrarot-Bilder aufzunehmen.

    Seit 1997 nutzte die Bundesrepublik für diese Aufgabe Luftfahrzeuge von Partnernationen. Mit dem neuen Luftfahrzeug, Registrierung 15+03, wird Deutschland wieder ein eigenes Missionsflugzeug besitzen - und gleichzeitig eines der modernsten der Welt. Mehr Infos unter:

    https://www.auswaertiges-amt.d…alles-node/openskies-node


    Lufthansa Technik



    Fotos Copyright (C) 2019 Aviation Friends Hamburg

    Im Jahr 2020 soll die neue Ausgabe des Microsoft Flight Simulator erscheinen. Dies kündigte Microsoft auf der Spielemesse E3 in Los Angeles an. Im Unterschied zu vorherigen Versionen ist der kommende Flight Simulator nicht nur auf Windows-PCs, sondern auch auf aktuellen Xbox-Spielkonsolen lauffähig.

    Im Trailer präsentiert Microsoft den neuen Flight Simulator in voller Pracht und mit 4K-Auflösung. Gezeigt werden hübsche Landschaften und diverse Flugzeuge, die im Spiel vertreten sein werden. Was die Features betrifft, soll der Microsoft Flight Simulator auf die Azure-Cloud-KI zurückgreifen.



    Langen, 6. Juni 2019

    Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH hat mit ihrem Tarifpartner ein umfangreiches Maßnahmenpaket vereinbart, um ihren Beitrag zu mehr Pünktlichkeit im Luftverkehr zu leisten. Unter anderem werden für Fluglotsen Anreize geschaffen, freiwillige Zusatzschichten zu übernehmen und später aus dem operativen Dienst auszuscheiden. Außerdem sicherte die DFS zu, ihre 2019 gestartete Ausbildungsinitiative auszuweiten.

    Das unerwartet starke Wachstum des Luftverkehrs hat die gesamte Luftfahrtbranche im vergangenen Jahr vor Probleme gestellt: Besonders in der Hauptreisezeit im Sommer 2018 kam es europaweit zu Flugstreichungen und Verspätungen. Auch im deutschen Luftraum, mit 3,4 Millionen Flugbewegungen pro Jahr der verkehrsreichste in Europa, kam es deshalb zu Spitzenzeiten in einzelnen Bereichen zu Engpässen.

    Um ihren Beitrag zur Verbesserung der Pünktlichkeit zu leisten, hat sich die DFS gemeinsam mit der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) auf Eckpunkte eines umfangreichen Maßnahmenpakets geeinigt. Vor allem drei Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Kapazität kurzfristig zu steigern und langfristig sicherzustellen: Die Möglichkeit für freiwillige Zusatzschichten von operativen Mitarbeitern, Anreize für eine längere Verweildauer im Lotsendienst sowie eine mehrjährige Ausbildungsinitiative. „Damit leisten wir einen Beitrag zur Verbesserung der derzeitigen Situation im Luftverkehr, damit Passagiere pünktlich ans Ziel kommen“, sagt CEO Prof. Klaus-Dieter Scheurle.

    Mitarbeiter im operativen Bereich haben bereits vom 1. Juni an die Möglichkeit, über ihre eigentliche Arbeitszeit hinaus freiwillige Zusatzschichten zu übernehmen, die zusätzlich vergütet werden. Dies gilt für Fluglotsen, aber auch für andere operativ Tätige wie Flugdatenbearbeiter oder Techniker. Um einen finanziellen Anreiz dafür zu schaffen, werden die tariflichen Überstundenzuschläge erhöht. DFS und GdF haben dazu Eckpunkte vereinbart, die in den folgenden Wochen in entsprechende Tarifverträge umgesetzt werden.

    Zusätzlich haben die Tarifpartner Anreize für eine längere Verweildauer im operativen Dienst bis zum 57. Lebensjahr geschaffen. Bislang sind die meisten Fluglotsen maximal bis zum 55. Lebensjahr operativ tätig.

    Damit langfristig genug Fluglotsen zur Verfügung stehen, hat die DFS darüber hinaus eine Ausbildungsoffensive gestartet. 2019 werden insgesamt 122 Lotsinnen und Lotsen ausgebildet, 2020 wird die Zahl der Auszubildenden noch einmal auf 146 erhöht. Die DFS hat sich mit der GdF darauf geeinigt, dieses Ausbildungsmaximum bis einschließlich 2023 festzuschreiben.

    Bereits im Vorfeld hatte die DFS einige Maßnahmen umgesetzt, um die Pünktlichkeit zu verbessern. Dazu gehörte die Veränderung der Flugprofile. Gemeinsam mit den Kontrollzentralen der Nachbarländer wurden Flüge auf stark frequentierten Strecken abgesenkt, um den überlasteten oberen Luftraum zu entzerren. Der Anteil der Verspätungen, an denen die Flugsicherungen in Europa einen Anteil hatten, lag 2018 bei rund einem Viertel. Im April 2019 ist dieser Wert auf ein knappes Viertel gesunken.

    DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

    Da wir im Forum keine Werbung machen, wollte ich Euch diesen Artikel trotzdem nicht vorenthalten, damit man weiß, was für Kosten auf einen zukommen können wenn man ohne Genehmigung in gesperrte Bereiche u.a. Schäden verursacht.


    Aufgrund eines Drohnenfluges am Flughafen Frankfurt fielen am Donnerstag 70 der insgesamt 1500 geplanten Flüge aus. Es kam zu erheblichen Störungen des Flugverkehrs. Dies ist ein weiterer Vorfall, der zeigt, wie die Zahl der Störfälle durch Drohnen kontinuierlich zugenommen haben.

    Markus Goldschatz, Chief Underwriter General Aviation in Deutschland, sagt: „Die Anti-Drohnen-Technologie entwickelt sich rasant weiter, von Drohnenkanonen oder -netzen über Signalstörsysteme bis hin zu eingebauten Geofencing-Funktionen, um Flüge in No-Go-Bereiche wie Flughäfen zu verhindern. Insbesondere Geofencing könnte der Schlüssel zur Verhinderung der Vorfälle mit Hilfe von Technologien innerhalb der Drohne selbst sein. Vor allem die Vorfälle von Gatwick Ende 2018 haben die Luftfahrtindustrie und die Regulierungsbehörden ermutigt, diese neuen Technologien zu erforschen. Die rechtswidrigen Handlungen einer sehr kleinen Minderheit von Drohnenpiloten werfen leider einen dunklen Schatten auf alle positiven Aspekte der Drohnentechnologie. Die Regulierung wird weiter zunehmen, und wir begrüßen die jüngsten Schritte einiger Länder zur Einführung einer obligatorischen Registrierung von Drohnenpiloten.


    Weitere Fakten als Recherchehilfe:

    Das Allianz White Paper „The Rise of the Drones“ skizziert einige mögliche Schadensszenarien mit Drohnen: So könnte einen Drohnen-Pilot, der die Kontrolle über eine Drohne während einer Gebäudeinspektion verliert, zu einer Gesamthaftung von weit über 5 Millionen Dollar führen, wenn die Drohne zum Beispiel in einen LKW oder eine Werkstatt stürzte. Selbst eine kleine Drohne könnte allein beim Aufprall auf ein Triebwerk eines Flugzeugs bis zu 10 Millionen Dollar an Sachschäden verursachen (exkl. Haftungskosten). Verkehrsflugzeuge sind bei Start und Landung dem größten Risiko eines Vorfalls mit Drohnen ausgesetzt. Im Falle eines Flugzeugunfalls könnten Flugzeuge auch zu einer Notlandung gezwungen werden, die zu Verspätungen oder Annullierungen führt und erhebliche wirtschaftliche Verluste verursacht.

    Die Deutsche Flugsicherung hat 2018 insgesamt 158 Behinderungen des regulären Luftverkehrs durch Drohnen registriert, etwa 80 Prozent mehr als noch 2017. Im Großraum von Flughäfen seien 125 Fälle gemeldet worden, erklärte das bundeseigene Unternehmen, das für die Flugverkehrskontrolle in Deutschland zuständig ist. Die meisten Störungen gab es am Flughafen Frankfurt/Main (31), gefolgt von Berlin-Tegel (17), München (14) und Hamburg (12). 2017 waren insgesamt 88 Fälle gemeldet worden.


    Die jüngste Global Claims Review der AGCS zeigt, dass Flugzeugkollisionen/Crashs die zweithäufigste Ursache für versicherte Schäden weltweit sind, hinter Brand- und Explosionsfällen. Das ergab die Analyse von mehr als 470.000 Schadensfällen in der Versicherungswirtschaft in den letzten fünf Jahren. Auch die AGCS war bereits an einem Schadensfall im Zusammenhang mit einer Drohnenkollision mit einem Flugzeug beteiligt.

    Drohnen sind aber nicht die einzigen Fremdkörper von denen an Flughäfen ein Risiko ausgeht: Nach einer Analyse der AGCS belaufen sich beispielsweise die versicherten Schäden aus Vogelschlag in den Jahren 2013-2018 auf rund 300 Mio. Euro, wobei die wirtschaftlichen Folgen von Vogelschlägen auf bis zu 1,2 Milliarden Dollar weltweit geschätzt werden. Insgesamt 956 damit zusammenhängende Schadensfälle sind in diesem Zeitraum bei den Versicherern eingegangen. Der durchschnittliche Schadenaufwand beträgt 322.065 Euro. Die meisten Schäden ereignen sich, wenn Vögel auf den Flugzeugkörper prallen oder in die Triebwerke fliegen.

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    Da es bei Airbus ein neues Besucherzentrum geben wird, bin ich auf der Suche nach Wünschen, Bedingungen, Bedürfnissen und ein paar persönliche Erfahrungen der Spotter von Finkenwerder.


    Für eine spannende Konzeptionierung unter Berücksichtigung der Wünsche aller Besucher, möchten wir Euch unbedingt einbeziehen...


    Hat jemand Lust mir ein paar Infos und Erfahrungen mitzuteilen?

    Gerne rufe ich auch mal kurz durch, dann gehts schneller bzw ist unkompliziert.


    Ich freue mich auf Eure Antworten und Unterstützung.


    Liebe Grüße

    Annika