Posts by Pressedienst

    Da wir im Forum keine Werbung machen, wollte ich Euch diesen Artikel trotzdem nicht vorenthalten, damit man weiß, was für Kosten auf einen zukommen können wenn man ohne Genehmigung in gesperrte Bereiche u.a. Schäden verursacht.


    Aufgrund eines Drohnenfluges am Flughafen Frankfurt fielen am Donnerstag 70 der insgesamt 1500 geplanten Flüge aus. Es kam zu erheblichen Störungen des Flugverkehrs. Dies ist ein weiterer Vorfall, der zeigt, wie die Zahl der Störfälle durch Drohnen kontinuierlich zugenommen haben.

    Markus Goldschatz, Chief Underwriter General Aviation in Deutschland, sagt: „Die Anti-Drohnen-Technologie entwickelt sich rasant weiter, von Drohnenkanonen oder -netzen über Signalstörsysteme bis hin zu eingebauten Geofencing-Funktionen, um Flüge in No-Go-Bereiche wie Flughäfen zu verhindern. Insbesondere Geofencing könnte der Schlüssel zur Verhinderung der Vorfälle mit Hilfe von Technologien innerhalb der Drohne selbst sein. Vor allem die Vorfälle von Gatwick Ende 2018 haben die Luftfahrtindustrie und die Regulierungsbehörden ermutigt, diese neuen Technologien zu erforschen. Die rechtswidrigen Handlungen einer sehr kleinen Minderheit von Drohnenpiloten werfen leider einen dunklen Schatten auf alle positiven Aspekte der Drohnentechnologie. Die Regulierung wird weiter zunehmen, und wir begrüßen die jüngsten Schritte einiger Länder zur Einführung einer obligatorischen Registrierung von Drohnenpiloten.


    Weitere Fakten als Recherchehilfe:

    Das Allianz White Paper „The Rise of the Drones“ skizziert einige mögliche Schadensszenarien mit Drohnen: So könnte einen Drohnen-Pilot, der die Kontrolle über eine Drohne während einer Gebäudeinspektion verliert, zu einer Gesamthaftung von weit über 5 Millionen Dollar führen, wenn die Drohne zum Beispiel in einen LKW oder eine Werkstatt stürzte. Selbst eine kleine Drohne könnte allein beim Aufprall auf ein Triebwerk eines Flugzeugs bis zu 10 Millionen Dollar an Sachschäden verursachen (exkl. Haftungskosten). Verkehrsflugzeuge sind bei Start und Landung dem größten Risiko eines Vorfalls mit Drohnen ausgesetzt. Im Falle eines Flugzeugunfalls könnten Flugzeuge auch zu einer Notlandung gezwungen werden, die zu Verspätungen oder Annullierungen führt und erhebliche wirtschaftliche Verluste verursacht.

    Die Deutsche Flugsicherung hat 2018 insgesamt 158 Behinderungen des regulären Luftverkehrs durch Drohnen registriert, etwa 80 Prozent mehr als noch 2017. Im Großraum von Flughäfen seien 125 Fälle gemeldet worden, erklärte das bundeseigene Unternehmen, das für die Flugverkehrskontrolle in Deutschland zuständig ist. Die meisten Störungen gab es am Flughafen Frankfurt/Main (31), gefolgt von Berlin-Tegel (17), München (14) und Hamburg (12). 2017 waren insgesamt 88 Fälle gemeldet worden.


    Die jüngste Global Claims Review der AGCS zeigt, dass Flugzeugkollisionen/Crashs die zweithäufigste Ursache für versicherte Schäden weltweit sind, hinter Brand- und Explosionsfällen. Das ergab die Analyse von mehr als 470.000 Schadensfällen in der Versicherungswirtschaft in den letzten fünf Jahren. Auch die AGCS war bereits an einem Schadensfall im Zusammenhang mit einer Drohnenkollision mit einem Flugzeug beteiligt.

    Drohnen sind aber nicht die einzigen Fremdkörper von denen an Flughäfen ein Risiko ausgeht: Nach einer Analyse der AGCS belaufen sich beispielsweise die versicherten Schäden aus Vogelschlag in den Jahren 2013-2018 auf rund 300 Mio. Euro, wobei die wirtschaftlichen Folgen von Vogelschlägen auf bis zu 1,2 Milliarden Dollar weltweit geschätzt werden. Insgesamt 956 damit zusammenhängende Schadensfälle sind in diesem Zeitraum bei den Versicherern eingegangen. Der durchschnittliche Schadenaufwand beträgt 322.065 Euro. Die meisten Schäden ereignen sich, wenn Vögel auf den Flugzeugkörper prallen oder in die Triebwerke fliegen.

    Pressemitteilung | 10. Mai 2019

    Anlässlich des Endes der Berliner Luftbrücke vor 70 Jahren erklärte Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL): „Die Luftbrücke hat im wahrsten Sinne des Wortes Geschichte geschrieben und Hilfe dorthin gebracht, wo sie am dringendsten benötigt wurde. Diese Geschichte setzen unsere Unternehmen heute mit ihrem Engagement für Menschen auf der ganzen Welt fort – denn auch heute verbindet Luftfahrt Menschen und Märkte weltweit und rettet häufig auch Leben“.

    Am 12. Mai 2019 jährt sich zum 70. Mal die Aufhebung der sowjetischen Blockade West-Berlins und damit auch das Ende der Berliner Luftbrücke. Zwischen Juni 1948 und Mai 1949 transportierten die berühmten „Rosinenbomber“ über 485.000 Tonnen Lebensmittel, mehr als 1.430.000 Tonnen Kohle und über 180.000 Tonnen andere Güter nach West-Berlin und sicherten somit die Versorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Dingen. Zur begehrten Fracht der „Rosinenbomber“ gehörten auch Süßigkeiten wie Schokoladentafeln und Kaugummis, die der amerikanische Pilot Gail Halvorsen als einer der ersten an selbstgebastelte Fallschirme aus Taschentüchern band und für die am Tempelhofer Flughafen wartenden Kinder abwarf. Zahlreiche Piloten folgten seinem Beispiel. Der Einsatz der „Rosinenbomber“ für die Berliner Bevölkerung ist als beispielloser Akt der Solidarität und Menschlichkeit in die Geschichte eingegangen, hat zahlreichen Menschen das Leben gerettet und steht damit wie kein anderes Nachkriegsereignis für die humanitäre Hilfe über den Luftweg.

    Luftfahrt verbindet auch heute noch Menschen über nationale Grenzen hinweg. Allein Deutschland ist auf dem Luftweg direkt an über 400 Ziele weltweit angebunden. Dies leistet einen entscheidenden Beitrag zum kulturellen Austausch und zur Völkerverständigung. Erst die Luftfahrt hat es vielen Menschen hierzulande und anderswo ermöglicht, die Welt etwa durch Au-Pair-Aufenthalte und Auslandssemester auch einmal mit anderen Augen zu sehen und sich in fremde Kulturen hineinzudenken.

    Gleichzeitig sichert die Luftfahrt auch die Anbindung des Wirtschaftsstandorts Deutschlands an die Weltwirtschaft und somit auch Wohlstand hierzulande. Der Transport per Luftfracht beflügelt die deutsche Exportwirtschaft, die existentiell wichtig ist für den deutschen Wirtschaftsstandort. Dabei werden vor allem zeitkritische und verderbliche Güter mit dem Flugzeug transportiert. Das können etwa Ersatzteile sein, wohl aber auch Medikamente, Blutkonserven und Transplantationsorgane.

    So wie die Berliner Luftbrücke Leben gerettet hat, leistet die Luftfahrt auch heute noch einen Beitrag zur humanitären Hilfe bei Naturkatastrophen und Konflikten. In solchen Situationen ist meist schnelles Handeln gefragt. Hilfsgüter wie Medikamente, Nahrungsmittel, Trinkwasser oder Zelte müssen unmittelbar zu den Betroffenen gelangen. Da sich Transporte in viele Gebiete nicht per LKW oder Schiff durchführen lassen, sind Flugzeugtransporte elementar für die humanitäre Hilfe in vielen Krisenregionen. Schließlich gibt es über große Distanzen kein schnelleres Beförderungsmittel als das Flugzeug.

    Die zivilen Fluggesellschaften und Flughäfen sind in das internationale Hilfsnetzwerk eingebunden. Dabei arbeiten sie in der Regel eng mit Partnern wie Luftfahrt ohne Grenzen oder dem Roten Kreuz zusammen. Im Rahmen dieser Kooperation führen sie Passagier- oder Frachtflüge durch – sowohl in der unmittelbaren Krisensituation als auch danach. Sie sorgen so beispielsweise nach schweren Erdbeben dafür, dass neben Medikamenten auch Zelte, Decken, Kindernahrung oder Wasseraufbereitungsanlagen in die betroffenen Regionen gelangen und Seuchen verhindert werden.

    Einige Beispiele zu humanitären Hilfsprojekten der deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen finden Sie online unter:

    https://www.bdl.aero/de/themen…rkehrs/humanitaere-hilfe/

    Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)

    München, 7. Mai 2019

    • Reiser Simulation and Training als Hersteller für ersten Hubschrauber-Simulator innerhalb der Trainingsflotte von Lufthansa Aviation Training beauftragt
    • Full Flight Simulator der neusten Technologie für Trainings im Bereich Helicopter Emergency Medical Services vorgesehen
    • Trainingsbeginn am Standort Frankfurt im Jahr 2020

    Im Zuge anstehender Investitionen in neue Trainingsgeräte für die Pilotenaus- und weiterbildung kooperiert Lufthansa Aviation Training (LAT) im Bereich der Hubschrauber-Simulation mit dem deutschen Simulatorhersteller Reiser Simulation and Training (RST). Dieser ist unter anderem spezialisiert auf die Fertigung von Hubschrauber-Full Flight Simulatoren des Typs H145/H135 Level D.

    Mit der Anschaffung eines ersten eigenen Kombi-Hubschrauber-Simulators erweitert Lufthansa Aviation Training ihr Schulungsportfolio in diesem Segment und reagiert damit auf die hohe Nachfrage nach Trainingsmöglichkeiten seitens Helicopter Emergency Medical Services (HEMS), wie zum Beispiel der DRF Luftrettung.

    Der von RST hergestellte Hubschrauber-Simulator verfügt über ein Wechsel-Cockpit und kann so beide Spezifika der Muster H145 und H135 abbilden. Zusätzlich ist der Full Flight Simulator (FFS) ausgestattet mit einer Third Crew Member Station, an der mit Hilfe von Virtual Reality-Technologie das Abseilen aus einem Hubschrauber mit der gesamten Crew trainiert werden kann. Da Luftrettungseinsätze in der Nacht zunehmen, eignet sich der moderne Helikopter-FFS H145/H135 besonders gut zum Training essentieller Flugmanöver in realistischer Nachtatmosphäre. Dabei können die Piloten ihre eigene Nachtsichtausrüstung nutzen und somit die Einsatzrealität exakt nachbilden. Bei einer 240 x 80 Grad Direktprojektion der Hubschrauber-Außensicht durch hochauflösende LED-Videoprojektoren und einer intuitiv zu bedienenden Instructor Operating Station (IOS) setzt der von RST konzipierte Hubschrauber-Simulator neue Trainingsstandards.

    Der neue Helikopter-FFS des Typs H145/H135 wird am größten Trainingsstandort von Lufthansa Aviation Training in Frankfurt im Jahr 2020 in Betrieb genommen, der sich aufgrund seiner guten Erreichbarkeit für Kunden, die aus unterschiedlichsten Richtungen zum Training anreisen, eignet.

    Die Absichtserklärung (Letter of Intent) zur Zusammenarbeit zwischen LAT und RST ist am 29. April 2019 unterschrieben worden und besiegelt die erstmalige Kooperation zwischen beiden. „Mit Reiser Simulation Training haben wir einen starken Partner an unserer Seite. Das Familienunternehmen blickt auf jahrzehntelange Erfahrung in diesem hochspezialisierten Bereich der Simulatortechnik zurück und wird uns eng bei diesem wichtigen Schritt unseres ersten eigenen Helikopter-Simulators begleiten, worüber wir uns sehr freuen“, so Stefanie Moulliet, Senior Director Business Development and Product Management bei der Lufthansa Aviation Training GmbH.

    „Die Pilotenausbildung ist für die Flugsicherheit von größter Bedeutung. Unser Ansatz hierbei ist die Spezialisierung auf die Anforderungen der Besatzung von Rettungshubschraubern, welche bei jedem Wetter auf jede Situation bestens vorbereitet und somit ausgebildet sein muss. Wir sind sehr stolz darauf, Teil des LAT-Programmes zu sein, welches die Erweiterung der 54 Full Flight Simulatoren umfassende Trainingsflotte von LAT um den ersten Hubschrauber beinhaltet“, erklärt Dr. Roman Sperl, CEO bei Reiser Simulation and Training GmbH.


    Über Lufthansa Aviation Training
    Die Lufthansa Aviation Training GmbH, Anfang 2017 entstanden aus Lufthansa Flight Training und Swiss Aviation Training, gehört mit ihrer Kompetenz in der Aus- und Weiterbildung von Cockpit- und Kabinenpersonal an zwölf Ausbildungsstandorten zu den führenden Unternehmen im Bereich Flight Training. Zum Kundenportfolio von Lufthansa Aviation Training gehören über 200 national und international renommierte Airlines sowie die Lufthansa Konzernfluggesellschaften. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Hallbergmoos bei München und beschäftigt insgesamt rund 1.000 Mitarbeiter.

    Unter der Marke European Flight Academy bündelt Lufthansa Aviation Training sämtliche Flugschulen der Lufthansa Group in Deutschland, der Schweiz und in den USA. Absolventen erfüllen die hohen Standards der Airlines der Lufthansa Group und erhalten exklusiven Zugang zu deren internen Stellenmarkt. So sind beste Chancen auf eine Anstellung und auf die umfangreichen Karriereoptionen als Verkehrsflugzeugführer der Lufthansa Group gewährleistet.

    Weitere Informationen zu Lufthansa Aviation Training unter www.lufthansa-aviation-training.com und zur European Flight Academy unter www.european-flight-academy.com.

    Über Reiser Simulation and Training

    Die Reiser Simulation and Training GmbH (RST) blickt auf mehr als 30 Jahre Erfahrung in den Bereichen Simulationstechnik und Trainingsgeräte für die Luftfahrt zurück. Das familiengeführte Unternehmen mit Firmensitz südlich von München beschäftigt inzwischen mehr als 200 Mitarbeiter an drei Standorten. Das Produktspektrum der Reiser Simulation and Training GmbH umfasst primär die Konzipierung und Fertigung von Simulatoren und Trainingsgeräten für die zivile und militärische Ausbildung von Piloten und Luftfahrzeugtechnikern. Die Produkte von RST sind weltweit im Einsatz und für ihre Qualität sowie niedrigen Betriebskosten bekannt.





    Lufthansa Aviation Training
    / Reiser Simulation and Training GmbH


    Die Airline nimmt ihren ersten Airbus A321neoLR in Empfang


    Hoofddorp, 3. Mai 2019 – Heute nimmt Air Transat, ausgezeichnet als weltbeste Urlaubsfluggesellschaft 2018, ihren ersten von 15 Airbus-Modellen des Typs A321neoLR in Empfang, die bis 2022 zur Flotte gehören werden.

    „Das Eintreffen dieser neuen Generation von Flugzeugen ist in verschiedenerlei Hinsicht für unser Unternehmen und unsere Fluggäste ein bedeutendes Ereignis“, so Annick Guérard, Chief Operating Officer bei Transat. „Der Airbus A321neoLR symbolisiert, wo Air Transat heute steht, und was wir in den kommenden Jahren erreichen wollen. Er bekräftigt unsere Position als einer der Marktführer in nachhaltigem Tourismus und ermöglicht unseren Fluggästen zugleich auch ein herausragendes Erlebnis an Bord. Daneben wird die große Reichweite des Flugzeugs unsere Geschäfte in unseren Kernmärkten, nämlich unseren Reisezielen in Kanada, Europa, der Karibik sowie in Mittel- und Südamerika, optimieren.“

    Das umweltfreundlichste Modell seiner Klasse
    Der Airbus A321neoLR fügt sich nahtlos in die anhaltenden Bemühungen von Air Transat zu nachhaltigem Tourismus ein. Den Antrieb übernehmen Triebwerke von Pratt & Whitney mit dem geringsten Treibstoffverbrauch und den niedrigsten Treibhausgasemissionen (CO2 und NOX) in dieser Klasse. Im Vergleich zur vorherigen Generation von Airbus-Modellen verbraucht der Airbus A321neoLR mehr als 15 % weniger Treibstoff, weist einen um 50 % reduzierten Geräuschpegel in der Kabine und für die Umgebung auf, produziert etwa 5.000 Tonnen weniger CO2 pro Jahr und verringert die NOX-Emissionen, die zu Smog und saurem Regen beitragen, um 50 %.

    Ein ganz neues Borderlebnis


    Die Fluggäste kommen in eine völlig neu designte Kabine, in der sich alles um Komfort dreht. „Ein zentrales Element hinter all unseren Entscheidungen ist, dass wir möchten, dass sich unsere Reisenden wie im Urlaub fühlen, sobald sie an Bord sind“, erläutert Guérard.

    Air Transat und Airbus sind jedes Detail in der Kabine durchgegangen, um für das bestmögliche Erlebnis an Bord zu sorgen. „Wir sind stolz, den A321LR an Air Transat auszuliefern und mit einer so herausragenden, innovativen Airline geschäftlich verbunden zu sein“, verrät Christian Scherer, Chief Commercial Officer bei Airbus.

    Die Club Class mit ihrer exklusiven Kabine und dem persönlichen Service hat einen neuen Look bekommen. Ihre 12 tiefblauen Naturledersitze mit breiteren Einzel-Touchscreens sind noch ergonomischer und haben eine Beinstütze für maximalen Komfort.

    In der Economy Class sind die 187 hellblauen Naturledersitze breiter als die vorheriger Airbus-Generationen und bieten allen Passagieren mehr Platz für sich. Sie sind mit einem modernen Entertainmentsystem mit größeren Einzel-Touchscreens und USB-Anschlüssen zum Laden elektronischer Geräte ausgestattet.

    Der zweite Airbus A321neoLR von Air Transat soll im Juni ankommen, weitere vier sollen im Herbst 2019 folgen. Die Flotte wird Stück für Stück durch neue Flugzeuge modernisiert und bis 2022 ausschließlich Airbus-Modelle umfassen. Air Transat hat einen Vertrag mit AerCap zu einem langfristigen Leasing von 15 Airbus A321neoLR-Modellen geschlossen.

    Über Air Transat
    Air Transat ist Kanadas Urlaubsfluglinie Nummer Eins. Sie fliegt etwa 60 Reiseziele in mehr als 25 Ländern in Nord- und Südamerika sowie Europa an, bietet Inlands- und Zubringerflüge innerhalb Kanadas und befördert jährlich etwa fünf Millionen Passagiere. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Montreal und beschäftigt 3.000 Mitarbeiter. Air Transat ist eine Geschäftseinheit von Transat A.T. Inc., einem führenden integrierten internationalen Tourismusunternehmen, das auf Urlaubsreisen spezialisiert ist und Urlaubspakete, Hotelaufenthalte und Flugreisen anbietet. Transat wurde in Anerkennung seiner Verpflichtung zur Nachhaltigkeit 2018 mit der Travelife-Zertifizierung ausgezeichnet.

    Jüngste Auszeichnungen (2017-2018)

    Auszeichnung zur weltbesten Urlaubsfluggesellschaft bei den Skytrax World Airline Awards Gewählt zur besten Urlaubs-/Charterfluglinie bei den Agents’ Choice Awards präsentiert von Baxter Travel Media Gewählt zur besten Fluglinie bei den Trophées Uni-Vers Awards organisiert von der Association des Agents de Voyages du Québec

    Air Transat

    Pressemitteilung | 30. April 2019

    In der Luftfahrt sind Instrumente zur CO2-Bepreisung bereits fest etabliert

    BDL befürwortet marktbasierten Ansatz für den Klimaschutz und fordert mehr Engagement für alternative Kraftstoffe

    Zu der aktuellen Debatte um eine stärkere Bepreisung von CO2-Emissionen sagte Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL): „Vor dem Hintergrund der wachsenden Nachfrage ist die zentrale Zukunftsfrage unserer Branche, wie wir Luftverkehr nachhaltig organisieren. Wir befürworten den Einsatz von marktbasierten Instrumenten zur CO2-Bepreisung als wirksamen und effizienten Weg für den Klimaschutz. Im Luftverkehr sind solche Instrumente bereits umgesetzt: Auf allen innereuropäischen und innerdeutschen Flügen wachsen wir seit mehr als sieben Jahren CO2-neutral, ab dem kommenden Jahr gilt das dann auch für die internationalen Flüge.“

    Der Luftverkehr innerhalb der Europäischen Union ist seit dem Jahr 2012 in das marktbasierte System des Europäischen Emissionshandels (EU-ETS) einbezogen. Dabei müssen die Fluggesellschaften Zertifikate für die von ihnen verursachten wachstumsbedingten CO2-Emissionen erwerben. Diese Emissionen werden dann durch CO2-Einsparungen in anderen Wirtschaftsbereichen ausgeglichen. Der Preis für diese Zertifikate ist deutlich angestiegen – allein in den letzten zwei Jahren hat er sich verdreifacht. Durch die Einbeziehung in den Emissionshandel sind die CO2-Emissionen im innereuropäischen Luftverkehr auf dem Niveau von 2005 gedeckelt und werden gegenüber diesem Basisjahr in Zukunft auch sinken.

    Der Luftverkehr mit Drittstaaten außerhalb der EU ist nicht in den Europäischen Emissionshandel einbezogen, da dies gegenüber den Drittstaaten nicht durchzusetzen war. Doch im Oktober 2016 war es gelungen, auf UN-Ebene auch für dieses Verkehrssegment ein marktbasiertes Instrument zur CO2-Bepreisung zu vereinbaren: Ab 2020 gibt es mit CORSIA auch für die internationalen Flüge ein Klimaschutzinstrument. Dabei zahlen die Fluggesellschaften für ihre wachstumsbedingten CO2-Emissionen eine Abgabe, die dann für Projekte zur CO2-Reduzierung vor allem in Entwicklungsländern verwendet wird.

    Mit diesen Instrumenten zur CO2-Bepreisung wächst der Luftverkehr CO2-neutral: Darüber hinaus ist es das langfristige Ziel der internationalen Luftfahrt, vollumfänglich CO2-neutral zu fliegen. Dies kann aber nur gelingen, wenn die bisherigen fossilen Kraftstoffe schrittweise durch alternative Kraftstoffe ersetzt werden. Unter heutigen Bedingungen ist ein solcher strombasierter Kraftstoff auf dem Weltmarkt drei- bis fünfmal so teuer wie herkömmliches Kerosin. Damit die Fluggesellschaften den Treibstoff auch tanken können, muss dieser in großen Mengen hergestellt werden, wofür es einer industriepolitischen Strategie der Europäischen Union bedarf.

    „Zur Erreichung unseres langfristigen Ziels des CO2-neutralen Fliegens bedarf es des gemeinsamen Handelns von Politik und Industrie, damit alternative strombasierte Kraftstoffe zu marktfähigen Preisen hergestellt werden können. Solange aber noch kein emissionsfreier Flugverkehr möglich ist, geht es darum, die Emissionen an anderer Stelle zu kompensieren. Damit ist dem Klima mehr geholfen als mit neuen zusätzlichen Steuern wie etwa einer Kerosinsteuer oder einer CO2-Steuer, die dem Klima nichts nutzen, sondern lediglich Verkehr zu Wettbewerbern verlagern“, so von Randow weiter.

    Hintergrundinformation:

    Der Treibstoffverbrauch – und damit auch die CO2-Emissionen – bei den Flügen der BDL-Mitgliedsfluggesellschaften konnte seit 1990 um 43 Prozent gesenkt werden und beträgt pro Passagier und 100 km durchschnittlich 3,58 Liter. Auch weiterhin werden durch Investitionen in neue energieeffizientere Flugzeuge und energiesparende Flugverfahren die CO2-Emissionen bei den Flügen der BDL-Mitgliedsfluggesellschaften gesenkt werden.

    Mehr Informationen zum Klimaschutz im Luftverkehr: https://www.klimaschutz-portal.aero  


    Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)




    Hamburg, 15. April 2019

    Für die Lufthansa Ju 52 D-AQUI wird eine angemessene museale Lösung entwickelt

    In mehr als 30 Jahren hat die Ju 52 von Lufthansa rund 250.000 Fluggästen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Annähernd 11.500 Flugstunden war die Ikone der Luftfahrt seit 1986 in Europa unterwegs. Lufthansa hat damit über Jahrzehnte ein Alleinstellungsmerkmal unter den kommerziellen Airlines im Betrieb von historischem Fluggerät eingenommen. Das Flugzeug ist 83 Jahre alt und wird in einem angemessenen Rahmen für die Zukunft bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wo der künftige Standort der Ju 52 sein wird, ist mit renommierten Einrichtungen in der Diskussion. Bis zu einer endgültigen Entscheidung bleibt das Flugzeug in einem Hangar der Lufthansa Basis Hamburg.



    Deutsche Lufthansa AG                                                            Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung

    Langen, 10. April 2019


    Im Jahr 2018 hat die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH 3,346 Millionen Flüge kontrolliert – so viele wie noch nie. Das Sicherheitsniveau ist trotz des starken Anstiegs der Flugbewegungen unverändert hoch. Mehrere Maßnahmen zur Kapazitätssteigerung sollen Verspätungen eindämmen.


    Geschäftsentwicklung 2018

    Im Geschäftsjahr 2018 verzeichnete die DFS trotz eines Verkehrsanstiegs um 4,2 Prozent einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse. Die Gesamtleistung nach IFRS-Rechnungslegungsstandards lag bei 1.177,9 Millionen Euro (2017: 1.190,8 Millionen Euro). Grund dafür ist ein Rückgang der Gebühreneinnahmen, der aus einer Senkung der Gebührensätze resultiert. Insgesamt erzielte der DFS-Konzern im Jahr 2018 einen Fehlbetrag von 30,1 Millionen Euro. Neben den sinkenden Gebühreneinnahmen ist dies vor allem auf einen gestiegenen Personalaufwand zurückzuführen.


    Mehr Flüge, maximale Sicherheit

    2018 wurden im deutschen Luftraum insgesamt 3,346 Millionen Flüge kontrolliert. Trotz dieses Rekordaufkommens ist Fliegen in Deutschland so sicher wie eh und je. Das zeigen die Safety-Analysen der DFS, bei denen alle Abweichungen von den vorgeschriebenen Sicherheitsabständen eingehend untersucht werden. 2018 registrierte das Unternehmen 195 Fälle, bei denen die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände in der Luft nicht eingehalten wurden. An 153 davon war die Flugsicherung beteiligt – gemessen an der Gesamtzahl der Flüge sind das weniger als 0,005 Prozent. Auch auf den Start- und Landebahnen sowie Rollwegen an den Flughäfen verzeichnete die DFS 2018 gute Sicherheitswerte: Bei einer Rekordzahl von 2,3 Millionen Starts und Landungen gab es insgesamt 110 so genannte Runway Incursions. Nur bei 18 davon war die DFS beteiligt. Sowohl Staffelungsunterschreitungen als auch Runway Incursions hatten keine unmittelbare Auswirkung auf die Sicherheit. In den meisten Fällen wurden die Sicherheitsabstände nur geringfügig unterschritten.


    Leichter Rückgang bei Pünktlichkeit

    88,7 Prozent aller Flüge unter Kontrolle der DFS kamen 2018 ohne flugsicherungsbedingte Verspätungen ans Ziel. Im Vergleich zu den Vorjahren, in denen die Pünktlichkeitswerte über 90 Prozent lagen, ist das ein Rückgang. Hauptgrund dafür ist das bereits im fünften Jahr in Folge stark gestiegene Verkehrsaufkommen. Es liegt deutlich über den Prognosen, auf denen die EU-Regulierungsvorgaben und damit die Planungen der DFS beruhen. Flugsicherungsbedingte Verspätungen entstehen, wenn der Flugverkehr gesteuert werden muss. Dies dient auch der Sicherheit, damit Fluglotsen nicht in eine potenziell gefährliche Überlastsituation geraten.


    Maßnahmen für mehr Kapazität

    Um in diesem Jahr mehr Kapazität bereitstellen zu können, hat die DFS verschiedene Maßnahmen eingeleitet. So hat das Unternehmen unter anderem die Zahl der Lotsen-Auszubildenden wesentlich erhöht. In diesem Jahr beginnen 122 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung, 2020 sollen es dann 146 Lotsen-Azubis sein. Außerdem werden Fluglotsen von Sonderaufgaben, beispielsweise für Projekte, entlastet, damit sie mehr Zeit an ihrem eigentlichen Arbeitsplatz verbringen können. In Zusammenarbeit mit der europäischen Flugsicherungsagentur Eurocontrol hat die DFS eine Initiative gestartet, durch die der Flugverkehr in Europa besser verteilt wird – Flugzeuge fliegen niedriger oder umfliegen besonders überlastete Lufträume. Dadurch wurden bereits Millionen von Verspätungsminuten verhindert. Auch das genauere Einhalten von Flugplänen soll zusätzliche Kapazität schaffen.


    Täglich 420 Flüge mehr

    Die DFS rechnet für das Jahr 2019 mit insgesamt 3,5 Millionen Flugbewegungen. Das entspricht einer Verkehrssteigerung von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die DFS muss damit durchschnittlich 420 Flüge mehr pro Tag abarbeiten als im Jahr 2018. Das entspricht der Verkehrsmenge des Flughafens Hamburg.



    Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

    09.04.2019:

    München/Frankfurt, 9. April 2019 – Das Flugzeug, das am vergangenen Freitag auf dem Flughafen von Lissabon landete, kam direkt aus der Hamburger Airbus-Werft. Bei der neuen Maschine handelt es sich um das erste Modell des Typs Airbus A321 Long Range. TAP Air Portugal ist somit weltweit die einzige Airline, die sowohl über den neuen A330neo wie den Airbus A321LR verfügt.


    Der neue Langstreckenflieger soll vor allem die Ziele an der amerikanischen Ostküste – also z.B. New York, Boston, Montreal und Washington – bedienen. In Brasiliens Nordosten wird die neue Maschine Destinationen wie Recife, Natal, Fortaleza und Salvador anfliegen. Sie bietet Platz für insgesamt 168 Passagiere, darunter 16 Sitze in der Executive Class. Sie wurde nach dem portugiesischen Philosophen und Dichter Agostinho da Silva benannt und soll bevorzugt in Kombination mit den bereits betriebenen Flugzeugen vom Typ A330neo eingesetzt werden.


    „Die A321LR ist mit der modernsten Technik ausgestattet, darunter besonders flache und komfortable Executive-Sitze und ergonomischere Sitze in der Economy Class„, erläuterte Antonoaldo Neves, CEO von TAP Air Portugal. „Neben modernster Unterhaltungselektronik und WiFi dürfen sich die Passagiere auch auf ein ganz neues Maß an Konnektivität auf Reisen freuen. Sie können von unterwegs kostenlos und unbegrenzt Textnachrichten versenden.„


    Der in der vergangenen Woche gelieferte A321LR ist das erste von insgesamt 14 Exemplaren, die TAP Air Portugal bei Airbus bestellt hat. Bis Ende dieses Jahres will die portugiesische Airline insgesamt 37, bis Ende 2025 sogar 71 neue Flugzeuge in ihren Dienst stellen. Sie verfügt damit über eine der modernsten Flotten weltweit und hat bereits einen weiteren Ausbau des Streckennetzes angekündigt.

    Hamburg, 02. April 2019

    „Tante Ju“ fährt nach Hamburg

    Vom 03. – 05. April 2019 wird die Lufthansa Ju 52 von München nach Hamburg transportiert




    Die Ju 52 D-AQUI wird in dieser Woche vom Flughafen München zur Lufthansa Basis nach Hamburg verlegt. Dabei wird das Flugzeug den Weg auf Schwertransportern zurücklegen. Die Ju 52 stand seit August 2018 im Münchner Hangar der Lufthansa CityLine. Aus logistischen Gründen wird die Ju 52 jetzt zu ihrer Heimatbasis gebracht. Die Ju 52 wird auf drei Spezialfahrzeugen über die Autobahn gefahren. Ein Tieflader wird den Rumpf aufnehmen, die beiden abmontierten Flügel werden jeweils einzeln auf weitere Fahrzeuge verladen. Der Transport fährt nur in der Nacht. Start ist am Mittwochabend, 03. April 2019 in München, die Ankunft ist für Freitagmorgen, 05. April 2019 in Hamburg geplant.


    Deutsche Lufthansa AG                                                                                Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung                                                                              

    Neues Fluggerät mit 44 United Polaris Business Class Sitzen direkt am Gang sowie 21 Plätzen in der neuen United Premium Plus

    FRANKFURT, 1. April 2019 – Mit der Einführung des neuesten Boeing 787-10 Dreamliner auf der Nonstop-Verbindung zwischen Frankfurt und dem Drehkreuz New York/Newark verbessert United Airlines das Reiseerlebnis für Kunden, die aus Deutschland in die USA fliegen.

    United war die erste nordamerikanische Fluggesellschaft, an die Maschinen des Typs 787-10 ausgeliefert wurden, und ist die erste Fluggesellschaft weltweit, die die gesamte Familie von Boeing 787-8, 787-9 und 787-10 Dreamlinern in ihrer Flotte hat. Die 787-10 von United verfügt über 44 Plätze in der United Polaris Business Class, 21 United Premium Plus Sitze, 54 Plätze in Economy Plus sowie 199 in der regulären Economy.

    „Wir freuen uns sehr, den 787-10 Dreamliner ab sofort auf unserer Nonstop-Verbindung Frankfurt-New York/Newark einzusetzen. Unsere Kunden in Deutschland werden einen deutlichen Unterschied merken, wenn sie dieses hochmoderne Flugzeug betreten, das sowohl mit unserer neuen United Polaris Business Class als auch den United Premium Plus Sitzen ausgestattet ist. Der Einsatz dieses Flugzeugs auf der Strecke Frankfurt-New York/Newark unterstreicht, wie wichtig uns der deutsche Markt ist“, so Guido Araujo Dias, Regional Director Sales, Continental Europe & Iberia von United. „Frankfurt ist eines von sechs transatlantischen Zielen, das mit diesem neuen Fluggerät angeflogen wird, und wir freuen uns sehr darauf, unseren Kunden an Bord unserer fortschrittlichsten Maschine noch mehr Komfort bieten zu können.“

    Flugplan Frankfurt – New York/Newark

    Ab 31. März 2019

    Flug

    Von

    Nach

    Abflug

    Ankunft

    Flugzeug

    UA961

    FRA

    EWR

    täglich 11:20 Uhr

    13:50 Uhr

    787-10

    Alle Uhrzeiten sind Ortszeiten.



    Flugplan New York/Newark – Frankfurt



    Ab 30. März 2019

    Flug

    Von

    Nach

    Abflug

    Ankunft

    Flugzeug

    UA960

    EWR

    FRA

    täglich 19:40 Uhr

    9:10 Uhr (+1)

    787-10

    Alle Uhrzeiten sind Ortszeiten.

    Investitionen in Verbesserungen für die Kunden an Bord

    Zusätzlich zur charakteristischen Polaris Business Class, bei der alle Sitze direkt am Gang liegen, und den United Premium Plus Sitzen investiert United in zahlreiche Verbesserungen im Sinne der Kunden an Bord. Das Flugzeug verfügt über neue Lichtstimmungen, die Sonnenauf- und Sonnenuntergang nachbilden und den Kunden in der Kabine dabei helfen, einzuschlafen sowie besser an die neue Zeitzone angepasst aufzuwachen. Ein brandneues, in die Rückenlehnen eingebautes Entertainment-System ist ebenfalls für alle Sitze verfügbar und bietet:

    • eine Split-Screen-Funktion, mit der Kunden einen Film und gleichzeitig die Flugkarte anschauen können;
    • einen Entspannungsmodus, mit dem Kunden eine individuelle Auswahl an beruhigenden Videos und Audiowiedergabelisten zusammenstellen können;
    • das weltweit umfangreichste Angebot an Funktionen in einem Seatback-Entertainmentsystem für Menschen mit Handicap, mit Anpassungs-möglichkeiten für jedes Sehvermögen sowie Unterstützung für Passagiere mit Hör- und Mobilitätseinschränkungen;
    • Film- und TV-Empfehlungen basierend auf der verbleibenden Flugzeit und zuvor gesehenen Inhalten.

    Die Boeing 787-10 ist knapp 5,5 Meter länger als die 787-9 und kann mehr Passagiere sowie Fracht befördern. Die 787-10 hat eine Reichweite von bis zu 6.430 nautischen Meilen und verbraucht dabei 20 Prozent weniger Treibstoff als ältere Maschinen. United setzt derzeit 25 Maschinen des Typs 787-9 und zwölf 787-8 Dreamliner ein. Die Fluggesellschaft erwartet in den kommenden zwei Jahren die Auslieferung von 14 weiteren 787-10 Maschinen. Mehr Informationen zur 787-10 von United sowie Flotten-Updates gibt es im United Fleet Newsroom.

    Nun noch zwei kleine Videos


    Senator Ties Rabe Behörde für Schule und Berufsbildung


    1. Platz im Fachgebiet Technik

    Marten Gralla (17) hat am Schülerforschungszentrum Hamburg eine multifunktionale computergesteuerte Fertigungsmaschine zur Metallverarbeitung entwickelt. Die Maschine mit modularem Werkzeugkopf ist kostengünstig, ließe sich als Bausatz verkaufen und ersetzt somit eine unerschwingliche Prototypenfertigung.

    Langen, 28. März 2019

    Softwarestörung bei der DFS behoben

    Die Softwareprobleme in der Flugverkehrskontrollzentrale der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH in Langen sind beseitigt. Die Einschränkungen im Flugverkehr sind seit Donnerstagmorgen um 4:00 Uhr Ortszeit aufgehoben.

    Die Störung im elektronischen Kontrollstreifensystem der Flugverkehrskontroll­zentrale in Langen ist behoben, nachdem die Fachleute der DFS in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein bewährtes Vorgänger-Release der Software in Betrieb genommen haben.

    Die DFS stellt für den aus Langen kontrollierten Luftraum seit heute Morgen wieder die volle Kapazität bereit. Dieser Luftraum reicht von der französischen Grenze im Westen bis nach Thüringen im Osten, vom Bodensee im Süden bis nach Kassel im Norden.

    In den vergangenen Tagen war das Kapazitätsangebot der Flugverkehrskontrollzentrale Langen aus Sicherheitsgründen um 25 Prozent reduziert worden. In Folge dessen konnten Nachfragespitzen nicht mehr verzögerungsfrei bedient werden. Trotz Kapazitätseinschränkungen aufgrund der Software-Störung hat das Kontrollcenter Langen den saisonalen Anstieg der Flugbewegungen in den vergangenen Tagen sicher bewältigt und im Vergleich zu den Vorwochen insgesamt mehr Verkehr abgewickelt.

    Die Sicherheit des Luftverkehrs war während der Störung zu keiner Zeit beeinträchtigt.

    Die weiteren Flugverkehrskontrollzentralen der DFS in München, Bremen und Karlsruhe waren von der Störung nicht betroffen. Robert Schickling, Geschäftsführer bei der DFS Deutsche Flugsicherung: „Wir bitten die Flugpassagiere für eventuell aufgetretene Beeinträchtigungen um Entschuldigung. Die Reduktion der Flugsicherungskapazität war eine Vorsichtsmaßnahme, die der Sicherheit im Luftraum und somit auch der Sicherheit der Passagiere diente.“

    Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

    Langen, 25. März 2019

    Softwarestörung dauert an

    Die Softwareprobleme in der Flugverkehrskontrollzentrale der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH in Langen dauern an. Techniker arbeiten intensiv an der Analyse des Fehlers.

    Die Störung im elektronischen Kontrollstreifensystem der Flugsicherungszentrale in Langen dauert weiter an. Aus Sicherheitsgründen musste die Kapazität bereits in den vergangenen Tagen um 25 Prozent eingeschränkt werden. Die Absenkung der Verkehrskapazität bleibt bis auf weiteres gültig.

    Die Fachleute der DFS versuchen nun, in der Nacht von Mittwoch, dem 27. März auf Donnerstag, 28. März eine alternative Software in Betrieb zu nehmen.

    Nach wie vor gilt, dass die Sicherheit des Luftverkehrs nicht beeinflusst ist. Die weiteren Kontrollzentralen der DFS in München, Bremen und Karlsruhe sind von der Störung nicht betroffen.

    Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

    Die Ankunft des A350-900 aus Toulouse bringt die Fluggesellschaft auf einen historischen Höchststand und wird das Wachstum in neuen Märkten und neuen Zielen unterstützen


    Frankfurt/Doha (21. März 2018) – Qatar Airways feierte gestern die Ankunft ihres 250. Flugzeugs, ein Airbus A350-900 aus Toulouse, Frankreich. Dies ist die jüngste Erweiterung der wachsenden Flotte der Airline von Passagier-, Fracht- und Executive-Flugzeugen.


    Dieser Meilenstein kommt 22 Jahre nachdem die Fluggesellschaft ihren Betrieb aufgenommen hat. Er zeugt vom schnellen Wachstum einer Airline, die in dieser Zeit weltweit eine führende Rolle übernommen hat. Zudem erhielt Qatar Airways eine Vielzahl von Auszeichnungen, darunter nicht weniger als viermal die Auszeichnung von Skytrax als Airline des Jahres.


    Der neue A350-900 ergänzt die moderne Flotte der Fluggesellschaft, in der das Durchschnittsalter der Flugzeuge weniger als fünf Jahre beträgt. Die Flotte von Qatar Airways besteht seit dem 20. März 2019 aus 203 Passagierflugzeugen, 25 Cargo- und 22 Qatar Executive-Jets.


    Qatar Airways Group Chief Executive Akbar Al Baker kommentierte: „Ich bin sehr stolz darauf, dass wir diesen historischen Meilenstein erreicht haben, eine Flotte zu haben, die heute 250 Flugzeuge umfasst. Die Auslieferung unseres neuesten Airbus A350-900 ist ein Zeichen für das hervorragende Wachstum, das wir in den letzten zwei Jahrzehnten erlebt haben. Außerdem zeigt sie unser Engagement, nur die neuesten und technologisch fortschrittlichsten Flugzeuge der Welt zu nutzen. Qatar Airways treibt den schnellen Ausbau unseres globalen Streckennetzes voran, präsentiert ein verbessertes Produktangebot an Bord in allen Kabinenklassen und lässt sich die technologisch fortschrittlichsten Flugzeuge der Welt ausliefern. Denn wir wollen, dass unsere Kunden ein unvergessliches Erlebnis haben, wenn sie mit uns fliegen. Dies ist ein wichtiger Moment in unserem Wachstum, und ich freue mich darauf, dass unsere Flotte in den kommenden Jahren noch weiter wachsen wird."


    Qatar Airways ist bekannt für ihre moderne Flotte. Im vergangenen Jahr war die Fluggesellschaft weltweiter Erstkunde des Airbus A350-1000, was die Entschlossenheit von Qatar Airways symbolisiert. Durch Pionierarbeit und die Förderung der neuesten Technologien und Innovationen nahm die Airline eine Vorreiterrolle in der Branche ein. Im Jahr 2014 war die Airline globaler Erstkunde des Airbus A350-900 und damit die erste Fluggesellschaft der Welt, die jede Familie des modernen Airbus-Flugzeugportfolios betreibt.


    Im Januar 2015 setzte Qatar Airways ihren neu erhaltenen, weltweit ersten A350 XWB auf der Route nach Frankfurt ein. 2016 war sie die erste Fluggesellschaft, welche die A350-Familie zu drei Kontinenten flog.

    Langen, 12. März 2019


    Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat mit sofortiger Wirkung den deutschen Luftraum für Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 8 und Max 9 gesperrt.

    Durch die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH wurde ein entsprechendes NOTAM veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass alle Flüge mit dem Flugzeugtyp Boeing 737 Max 8 und Max 9 durch den deutschen Luftraum verboten sind. Dieses Verbot gilt ab 12. März, 18.30 Uhr lokaler Zeit. Seine Gültigkeit ist zunächst auf drei Monate, also bis einschließlich 12. Juni 2019 festgelegt.

    Flugzeuge, die sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch im deutschen Luftraum befinden, dürfen den Flug bis zum Ausflug bzw. bis zur Landung fortsetzen.

    Neue Einflüge in den deutschen Luftraum sowie Starts sind ab 18.30 Uhr untersagt.

    Als weitere Vorsichtsmaßnahme wird die EASA in Kürze eine Anweisung veröffentlichen, die ab 20 Uhr lokaler Zeit gilt und den gesamten Flugbetrieb der beiden Boeing Modelle in Europa aussetzt. Darüber hinaus wird die EASA eine Sicherheitsrichtlinie veröffentlichen, die alle Flüge der genannten Flugzeugtypen von Betreibern aus Drittländern in die EU, innerhalb der EU oder aus der EU heraus aussetzt. Auch diese Regelung wird ab 20 Uhr lokaler Zeit gültig.

    Ein NOTAM (Notice to Airmen) ist eine Anordnung, die kurzfristig Informationen zur Verfügung stellt, die für eine sichere Flugdurchführung wichtig sind. Adressaten von NOTAMs sind alle Luftraumnutzer, also sowohl Fluggesellschaften als auch Piloten. Im Rahmen der Flugvorbereitung sind Piloten verpflichtet, sich über die aktuelle NOTAM-Situation zu informieren. Das NOTAM Office der DFS veröffentlicht diese für die Luftfahrt wichtigen Informationen.


    DFS Deutsche Flugsicherung GmbH


    Air Alsie erster Partner für den Linien- und Charterverkehr

    Für die Wiederaufnahme des Passagierverkehrs erfüllt der Flughafen Lübeck jetzt die EU-rechtlichen Anforderungen und erhielt am 11. März 2019 die Urkunde der European Aviation Safety Agency (EASA). Nach 1,5 Jahren genauester Prüfung und Arbeit wurde das Zertifikat zur Einhaltung eines sicheren Flughafenbetriebs durch den schleswig-holsteinischen Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, Bernd Buchholz, feierlich übergeben.

    Sicherheit hat an einem Flughafen stets höchste Priorität. Das gilt insbesondere auch für die Infrastruktur auf der sognannten “Luftseite”, also für die Start- und Landebahn, die Roll- und Taxiwege, Navigationssysteme, die Anflugbefeuerung, aber auch für die Überwachung der Betriebssicherheit. Im Rahmen des umfangreichen Zertifizierungsprozesses wurde der Flughafen Lübeck auf Herz und Nieren durchleuchtet, 5000 Kriterien und Fragekomplexe aus den Bereichen Infrastruktur, Betrieb und Organisation beantwortet. Dabei ging es z.B. genauso um die Tragfähigkeit der Piste wie um die Nachweiserbringung, dass jede einzelne verbaute Lampe Hersteller zertifiziert ist.

    Die EASA als Flugsicherheitsbehörde der Europäischen Union für die zivile Luftfahrt stellt sicher, dass internationale und nationale Regeln, Sicherheits- und Umweltstandards strengstens eingehalten werden. Als Ansprechpartner für die Zertifizierung ist die Landesluftfahrtbehörde in Kiel für die Stöcker Flughafen GmbH zuständig und gegenüber dieser Behörde erbringt der Flughafenbetreiber auch die erforderlichen Nachweise. „Um die Zusammenarbeit zu optimieren“, so Flughafen Geschäftsführer Jürgen Friedel, „wurde eine spezielle Software-Lösung implementiert, die die Kommunikation und Nachverfolgung des Arbeitsstandes erleichtert und nachvollziehbar macht. Darüber hinaus hat der Flughafen Lübeck in diesem Zusammenhang die Positon eines Compliance Managers eingerichtet, der intern für die Einhaltung der Regeln sorgt.” Die Zertifizierung könne als Prozess verstanden werden, so Friedel. “Einige Abweichungen wurden festgestellt, die zwar einen sicheren Betrieb nicht beeinträchtigen, aber die in den nächsten Jahren dem geltenden Standard angepasst werden müssen. Dazu gehört beispielsweise die Beschilderung der Start- und Landebahn, bei der die Buchstabengröße verkleinert werden muss oder die Hinterstrahlung der Lampen.”

    Für die Stöcker Flughafen GmbH ist die EASA-Zertifizierung ein Baustein zur Wiederbelebung des Passagierbetriebs, weitere Infrastrukturmaßnahmen sieht der Masterplan vor. Der im Masterplan dargestellte Ausbau des Flughafens hat begonnen, mit der endgültigen Rechtskraft des Planfeststellungsbeschlusses, ist Ende 2018 auch der rechtliche Rahmen dazu erreicht worden.

    Vorgesehen sind u.a. umfangreiche Investitionen in die Passagieranlagen, damit bereits im Sommer 2020 der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Bis zur Inbetriebnahme des geplanten großen Terminalneubaus werden Passagierdienstleistungen und Gepäckabfertigung zunächst in Flugzeughangars stattfinden. In diesem Zusammenhang werden drei Stahlhallen als interimistische Terminalerweiterung gebaut, die später an anderer Stelle als großzügige Hangars am Flughafen Lübeck Einsatz finden.

    Derweil kurbelt die Geschäftsführung die schrittweise Wiederaufnahme des Flugverkehrs an. Auf der Fachmesse der Tourismus-Wirtschaft ITB in Berlin gab es dazu weitere interessante Gespräche mit Airlines, Tourismusverbänden und Reiseveranstaltern. „Um aber auch unabhängig von den Entwicklungen im Airline-Markt agieren zu können, haben wir bereits 2017 die Lübeck Air GmbH gegründet“, so Unternehmer und Flughafeneigentümer Prof. Winfried Stöcker. „Gemeinsam mit unserem Partner Air Alsie soll in diesem Jahr eine vollwertige Airline-Lizenz, ein sogenanntes AOC, aufgebaut werden. Die konkreten Strecken werden in den nächsten Monaten ausgearbeitet. Eine Verbindung nach Skandinavien, z.B. nach Stockholm, ist sehr gut vorstellbar.“

    Air Alsie ist ein Leasing-Anbieter und Charterspezialist aus dem dänischen Sonderburg. Derzeit betreibt die Airline 19 Flugzeuge, vor allem Businessjets und einen Helikopter. Im Portfolio sind Maschinen mit Kapazitäten von fünf Sitzen bis hin zu 64-sitzigen ATR-72. Jens Østerlund Jensen, zuständig für die Geschäftsentwicklung und Aufsichtsratsvorsitzender von Air Alsie bestätigt: „Wir arbeiten schon seit einiger Zeit mit Lübeck Air im Business Jet-Bereich zusammen und freuen uns darauf, es jetzt auf den Charter/Linien-Verkehr zu erweitern. Lübeck Air ist für uns ein Wunschpartner, wir haben denselben Zugang zum Linienfluggeschäft - durch Qualität - und wir ergänzen uns sehr gut.“

    Ein hoher Qualitätsanspruch und Mobilität für den Norden, für Schleswig-Holstein, Mecklenburg und den Wirtschaftsstandort Lübeck sind Ziele, die sich die Geschäftsführung des Flughafens gesetzt hat: Um den Tourismus in die Ostseeregion zu fördern, Lübeck als Standort für Kreuzfahrten attraktiv zu machen, aber auch den Bewohnern der beiden Nordstaaten über die Anbindung an größere Flughäfen die Welt zu erschließen.




    (C) Flughafen Lübeck



    Der Flughafen Lübeck macht sich startklar: Für die Wiederaufnahme des Passagierverkehrs von und in die Hansestadt wurden alle luftseitigen Infrastruktureinrichtungen, Schulungs- und Betriebsverfahren zur Einhaltung eines sicheren Flughafenbetriebs nach internationalen Vorgaben überprüft.


    Die Übergabe des Zertifikates der Europäischen Agentur für Luftsicherheit (EASA) erfolgt durch den Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, Herrn Minister Dr. Bernd Buchholz


    Pressemitteilung: Flughafen Lübeck

    München, 14. Februar 2019

    Münchner Sicherheitskonferenz 2019

    Vom 15. bis zum 17. Februar 2019 findet in München die 55. Internationale Sicherheitskonferenz statt. An dieser Tagung nehmen hochrangige Sicherheitspolitiker aus dem In- und Ausland teil. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat für den Schutz der Veranstaltung ein Flugbeschränkungsgebiet „ED-R München“ sowie ein Gebiet mit Funkkommunikationspflicht eingerichtet.


    Die zeitliche Aktivierung, sowohl für das Flugbeschränkungsgebiet als auch für die RMZ, ist von Freitag, 15. Februar, 7 Uhr MEZ bis Sonntag, 17. Februar, 19 Uhr MEZ vorgesehen. Das Flugbeschränkungsgebiet hat die Form eines Kreises mit einer Ausdehnung von drei nautischen Meilen (5,5 Kilometer) rund um den Veranstaltungsort und reicht vom Boden bis zu einer Höhe von „Flugfläche 100“ - umgerechnet ca. 3.000 Meter. Das Gebiet mit Funkkommunikationspflicht, die sogenannte Radio Mandatory Zone (RMZ „München“), hat ebenfalls die Form eines Kreises, allerdings mit einer Ausdehnung von neun nautischen Meilen (etwa 16,6 km) rund um den Veranstaltungsort. Die RMZ reicht vom Boden bis zur jeweiligen Untergrenze des Luftraums C München.

    Für die „ED-R München“ sind alle Flüge einschließlich des Betriebs von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen in diesem Gebiet untersagt. Ausgenommen hiervon sind Staatsluftfahrzeuge im Zusammenhang mit der Sicherheitskonferenz, Flüge der Polizei, Flüge im Rettungs- und Katastrophenschutzeinsatz sowie grundsätzlich Flüge nach Instrumentenflugregeln in Flughöhen von 5500 Fuß über dem Meeresspiegel.

    Während des Fluges in der RMZ „München“ gilt für Luftfahrzeuge nach Sichtflugregeln eine dauernde Hörbereitschaft. Vor dem Einflug in die RMZ ist eine Erstmeldung erforderlich, der Ausflug ist ebenfalls zu melden.

    Ausgenommen von der RMZ sind die Kontrollzonen München und Oberpfaffenhofen, das Flugbeschränkungsgebiet „ED-R München“ und die RMZ „Oberschleißheim“. Flüge nach Instrumentenflugregeln sind grundsätzlich von den Regelungen nicht betroffen.

    Flugbeschränkungsgebiete werden zur Vorbeugung und zur Gefahrenabwehr eingerichtet, es gibt dauerhafte Gebiete (beispielsweise über Atomkraftwerken oder auch dem Regierungsviertel Berlin) und solche mit zeitlicher Beschränkung.

    Informationen zur Lage und Ausrichtung, eine Kartendarstellung des Beschränkungsgebietes und der RMZ sowie weitere Informationen sind auf der Website der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH unter www.dfs.de zu finden.

    DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

    Langen, 7. Februar 2019


    Die Wehrtechnische Dienststelle für Luftfahrzeuge der Bundeswehr (WTD 61) und die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH haben auf dem Flugplatz der WTD 61 in Manching erfolgreiche Tests zur Drohnenabwehr durchgeführt. Basis war die erstmals öffentlich präsentierte Luftlagedarstellung der Flugsicherung, die kooperative und nicht kooperative Drohnen identifizieren kann.



    Immer häufiger melden Piloten Behinderungen durch gemeldete Drohnen im deutschen Luftraum. Von 88 solcher Behinderungen im Jahr 2017 ist die Zahl der Verstöße auf 158 im Jahr 2018 angestiegen. Auch die Ereignisse in Gatwick am Jahresende 2018, bei denen ein Großflughafen für mehr als 30 Stunden durch eine nicht identifizierbare Drohne blockiert wurde, zeigen den Handlungsbedarf. Experten sind sich daher einig: Möglichkeiten der Identifikation von Drohnen und auch deren Abwehr müssen technisch gelöst werden.


    Beim Drohnen-Präsentationstag stellten WTD 61 und DFS gemeinsam mit einem Technologiepartner ihre Drohnen-Forschungsprojekte vor. Neben der Integration kooperativer Drohnen in den kontrollierten Luftraum ist das die Identifizierung nichtkooperativer Drohnen. Vor allem aber wurde die Abwehr dieser nichtkooperativen und damit potentiell gefährlichen unbemannten Luftfahrtsysteme demonstriert. Es gelang, unterschiedliche Drohnentypen zu detektieren, zusätzlich elektro-optisch zu verifizieren und anschließend in einem Luftlagebild darzustellen. Diese Identifikation bildet die Basis möglicher Abwehrmaßnahmen. Aktuell wurde ein System verwendet, das die Drohne mittels eines vollständig in das Führungssystem integrierten Störsenders stoppte und der Einsatz einer Abfangdrohne demonstriert.



    DFS ist Vorreiter für Drohnenprojekte in Europa


    Seit vielen Jahren befassen sich Experten der DFS mit unbemannten Luftfahrtsystemen, seit dem Jahr 2016 mit der Drohnenortung. Das gemeinsam mit der Deutsche Telekom initiierte Drohnenortungsprojekt „connected Drones“ nutzt die bereits bestehende Mobilfunk-Infrastruktur zur Übertragung von Positionsdaten kooperativer Drohnen. Zahlreiche Feldversuche wiesen seitdem nach, dass dies sicher, effizient und zuverlässig möglich ist. Die Einspeisung dieser Daten in das Flugsicherungssystem Phoenix ermöglicht die Datenfusion mit der bundesweiten Aircraft-Luftlage der Flugsicherung. Ziel des Projekts ist die Schaffung eines UTM, also eines Verkehrsmanagementsystems (Air Traffic Management System) für die unbemannte Luftfahrt im untersten Luftraum. Hier ist die deutsche Flugsicherungsorganisation Vorreiter in Europa: sie wurde für das Projekt im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Mobilitätspreis ausgezeichnet.


    „Die Luftfahrt steht vor einer Trendwende, Drohnen als Verkehrsteilnehmer schaffen neue Möglichkeiten – aber auch neue Herausforderungen in der Sicherheitsfrage. Mit den heutigen Versuchen haben wir erste Lösungen gezeigt“ sagt Thilo Vogt, Leiter UAS/ UTM Development & Solutions.



    Forschungs- und Technologiestudie beim Drohnenkompetenzzentrum der Bundeswehr


    Im Auftrag des BAAINBw (Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr) begleitet die WTD 61 umfangreiche Rüstungs- sowie Forschungs- und Technologieprojekte im Bereich der Unmanned Aerial Systems (UAS). Das Interesse der Bundeswehr liegt bei der aktuellen Studie darin, Entwicklungsstände und Tendenzen zu CNS & ATM-UTM und DDS für bemannte und unbemannte Luftfahrzeuge nachzuvollziehen. Dies bildet die Grundlage für eigene Betrachtungen zur Ermittlung militärisch relevanter Aspekte, die im Rahmen einer zivil-militärischen Zusammenarbeit mit der DFS besprochen werden.


    Aus Entwicklungsständen und Tendenzen zu CNS & ATM-UTM Systemen werden militärische Anforderungen formuliert und frühzeitig in Entwicklungsprozesse zu UAV- Luftraumstrukturen und Verkehrsleitkonzepten eingesteuert.



    Für den Leitenden Technischen Regierungsdirekor Peter Pörsch, Leiter des für Drohnen zuständigen Bereichs bei der WTD 61, stehen Drohnen heute in der Entwicklung von neuen Anwendungen da, wo das Internet 1995 und das Smartphone 2008 standen. „Niemand kann heute wissen, welche Anwendungen das im Detail sein werden, aber sie werden unser Umfeld stark beeinflussen. Wir sind dabei, dafür den Grundstein zu legen. Die Technologie muss sicher sein und für die Bevölkerung einen sichtbaren Mehrwert schaffen, um allgemein akzeptiert zu werden.“


    DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

    [font="Calibri"]Pressemitteilung | 5. Februar 2019[/font]

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    [font="Calibri"]Deutsche Fluggesellschaften helfen mit beim Rücktransport von Germania-Passagieren nach Deutschland[/font]


    [font="Calibri"] [/font]


    [font="Calibri"]Zahlreiche Fluggäste befinden sich zurzeit im Ausland und haben einen Rückflug mit Germania gebucht, den sie aufgrund der Einstellung des Flugbetriebs bei Germania nun nicht antreten können.[/font]


    [font="Calibri"] [/font]


    [font="Calibri"]Die deutschen Fluggesellschaften wollen dabei mithelfen, dass im Ausland gestrandete Passagiere zurück nach Deutschland geflogen werden können. Die Germania-Fluggäste, die keine Pauschalreise gebucht haben und nun ihren Germania-Rückflug verlieren, können sich an unsere deutschen Fluggesellschaften wenden. Diese werden für den Rückflug nach Deutschland noch verfügbare Sitzplätze zu Sonderkonditionen anbieten.[/font]


    [font="Calibri"] [/font]


    [font="Calibri"]Für jene Passagiere, die ihren Germania-Flug bei einem Reiseveranstalter im Rahmen einer Pauschalreise gebucht haben, sind die Reiseveranstalter in der Verantwortung, eine alternative Beförderung zu organisieren.[/font]


    [font="Calibri"] [/font]


    [font="Calibri"]Für weitere Informationen können sich die Passagiere direkt an die Fluggesellschaften wenden:[/font]


    [font="Times New Roman"] [/font]


    [font="Calibri"]- Austrian Airlines: [/font][font="Times New Roman"][font="Calibri"]www.austrian.com[/font][/font]


    [font="Calibri"]- Condor: [/font][font="Times New Roman"][font="Calibri"]www.condor.com[/font][/font]


    [font="Calibri"]- Eurowings: [/font][font="Times New Roman"][font="Calibri"]www.eurowings.com[/font][/font]


    [font="Calibri"]- Lufthansa: [/font][font="Times New Roman"][font="Calibri"]www.lufthansa.com[/font][/font]


    [font="Calibri"]- Swiss: [/font][font="Times New Roman"][font="Calibri"]www.swiss.com[/font][/font]


    [font="Calibri"]- TUIfly: [/font][font="Times New Roman"][font="Calibri"]www.tuifly.com[/font][/font]


    [font="Calibri"] [/font]


    [font="Calibri"] [/font]


    [font="Calibri"]Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) [/font]

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